Nach der Wahl 2009: MdB Omid Nouripour (Grüne) aus Hessen

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Omid Nouripour ist seit 1996 Mitglied bei den Grünen. Omid Nouripour engagierte sich zunächst in der Grünen Jugend, deren hessischer Landesvorsitzender er von 1999 bis 2003 war. In dieser Zeit gehörte er auch dem Landesvorstand der Grünen in Hessen an. Seit 2002 ist er Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft MigrantInnen und Flüchtling. Am 1. September 2006 ist er für den ausgeschiedenen Abgeordneten Joschka Fischer über die Landesliste Hessen in den Bundestag nachgerückt. Dort ist er Mitglied im Haushalts- und Verteidigungsausschuss. Website von Omid Nouripour

Omid Nouripour (persisch ‏امید نوری پور‎ [oˈmiːd nuːriːˈpuːr]; * 18. Juni 1975 in Teheran/Iran) ist ein deutscher Politiker (Bündnis 90/Die Grünen) und Mitglied des Deutschen Bundestags.

Im August 1988 verließ Nouripour gemeinsam mit seiner Familie den Iran und ging nach Frankfurt am Main. Hier absolvierte er 1996 das Abitur am Bettinagymnasium. Anschließend begann er ein Studium der Deutschen Philologie mit den Nebenfächern Politikwissenschaft und Rechtswissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, das er 1997 abbrach, um ein Studium der Soziologie, Philosophie und Volkswirtschaftslehre aufzunehmen, was er allerdings nicht abschloss.

Nouripour ist seit 2002 deutscher Staatsbürger, hat aber weiterhin auch die iranische Staatsangehörigkeit.

Seit 1996 ist er Mitglied bei den Grünen. Er engagierte sich zunächst in der Grünen Jugend, deren hessischer Landesvorsitzender er von 1999 bis 2003 war. In dieser Zeit gehörte er auch dem Landesvorstand der Grünen in Hessen an. Seit 2002 ist er Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft MigrantInnen und Flüchtlinge.

Auf der Bundesdelegiertenkonferenz am 8. Dezember 2002 wurde Nouripour gemeinsam mit Katja Husen als Beisitzer in den Bundesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen gewählt. Am 2. Dezember 2006 trat er nicht wieder an und Malte Spitz wurde sein Nachfolger.

Am 1. September 2006 ist er für den ausgeschiedenen Abgeordneten Joschka Fischer über die Landesliste Hessen in den Bundestag nachgerückt. Dort ist er Mitglied im Haushalts- und Verteidigungsausschuss.

Veröffentlichungen

* Mein Job, meine Sprache, mein Land – Wie Integration gelingt. Herder, Freiburg 2007, ISBN 978-3-451-29582-9.

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Bildquelle: Homepage von Omid Nouripour, Pressefoto.

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