Nach der Wahl 2009: MdB Aydan Özoğuz (SPD) aus Hamburg

By Olaf Kosinsky - Own work, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=45735654

Neu dabei: Aydan Özoğuz. Von 2001 bis 2008 war Özoğuz Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft. Dort war sie migrationspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion und Mitglied im Innen-, Eingaben- und Familienausschuss

1967 als Kind türkischer Kaufleute in der Finkenau/Hamburg geboren. Nach dem Studium der Englischen Sprache und Literatur, Spanischen Sprache und Personalwirtschaft schloss sie mit dem Magisterexamen ab; während der Studienzeit war sie Mitglied der türkischen Studentenvereinigung Hamburg und zwei Jahre lang deren Vorsitzende. Seit 1994 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin Projektleiterin der Körber-Stiftung im Bereich „Koordination Neue Projekte“ mit dem Schwerpunkt deutsch-türkische Projekte. Seit 1996 leitet sie deutsch-türkische Projekte im Bereich Jugend- und Wissenschaftsaustausch sowie Symposien zu Fragen der zwischenstaatlichen Beziehungen.

Sie ist mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden in der Hamburgischen Bürgerschaft Michael Neumann verheiratet.
Politik.

Von 2001 bis 2008 war Özoğuz Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft. Dort war sie migrationspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion und Mitglied im Innen-, Eingaben- und Familienausschuss.

Den kurzzeitig aufgetauchten Problemen ihres Mannes wegen der extremistischen Betätigung ihrer Brüder Yavuz und Gürhan begegnete sie mit einer Distanzierung von deren politischen Ansichten, die laut taz-Interview in ihrer Familie auch die Ausnahme seien. Ihr Mann verweist in diesem Zusammenhang auf ihre Cousins, welche die Punkrock-Band Athena bilden.

Zur Bundestagswahl 2009 wurde sie am 14. Februar des Jahres von der Landesvertreterversammlung der Hamburger SPD auf Platz zwei der Landesliste gewählt. Sie konnte sich bei einer Kampfabstimmung gegen Sylvia Wowretzko mit 216 zu 102 Stimmen durchsetzten.

Özoguz ist Mitglied des Kuratoriums der Muslimischen Akademie in Deutschland.

Quelle: Wikipedia.de

Diese Seite verwendet einige Inhalte des freien Lexikons Wikipedia. Diese sowie die darauf basierenden Beiträge steht unter der GNU Free Documentation License zur Verfügung. Autoren sind in der Versionsgesichte des Originalartikels auf Wikipedia aufgeführt.

Advertisements