Diskriminierungsbereich in NRW – in Zahlen


Es ist an der Zeit, dass die Politik die Diskriminierungserfahrungen vieler Menschen mit Migrationshintergrund ernst nimmt und zum business case macht.  Serdar Yazar, Bundesvorsitzender des Bundesverbandes Türksicher Studierendenvereine (BTS) und Diversitypolitischer Sprecher der Türkischen Gemeinde in Deutschland (TGD).

Diskriminierungsbereich in NRW – in Zahlen

  1. 50% am Arbeitsplatz
  2. 43% bei der Arbeitssuche
  3. 44% Wohnungssuche

TGD: 71% der Befragten in NRW und 72 Prozent der Befragten in Deutschland lebenden türkeistämmigen Menschen geben an, dass sie im alltäglichen Leben Diskriminierungen aufgrund ihrer ethnischen Herkunft erfahren haben. Dies geht aus der vom nordrhein-westfälischen Integrationsministerium in Auftrag gegebenen Studie “Türkeistämmige Migranten in Nordrhein-Westfalen und in Deutschland: Lebenssituation und Integrationsstand”  hervor. Dazu wurden rund 1.000 Deutsch-TürkInnen in Nordhrein-Westfalen befragt. In Nordrhein-Westfalen leben deutschlandweit die meisten Türkeistämmigen, das sind etwa eine Million Menschen. (Studie hier downloaden)

Serdar Yazar, geboren und aufgewachsen in Berlin, ist Bundesvorsitzender des Bundesverbandes Türksicher Studierendenvereine (BTS) und Diversitypolitischer Sprecher der Türkischen Gemeinde in Deutschland (TGD).

Quellen / Links


http://www.migazin.de/2009/08/26/tgd-alarmiert-uber-diskriminierungserfahrungen-von-turkeistammigen/

http://www.tgd.de/index.php?name=News&file=article&sid=960&theme=Printer

http://www.zft-online.de/UserFiles/File/NRW-Mehrthemenbefragung 2008.pdf

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