Ijoma Mangold als TV-Moderator in "Die Vorleser" 10.7. ZDF


“Man muss das Lampenfieber haben, aber die anderen sollen es nicht sehen. Wenn man das hinkriegt, ist es glaube ich ganz gut” sagt der Literaturprofessor Ijoma Mangold über seine Premiere als Moderator des neuen TV Literaturmagazins “Die Vorleser”. (Bildquelle: ZDF)

Ob Ijoma Mangold als TV-Moderator überzeugt, kann man heute abend im ZDF in der ersten Folge der Literatursendung “Die Vorleser” sehen ( –> 10. Juli 2009, um 22:30 Uhr im ZDF).  Im Literaturcafe gibt es vorab ein ausführliches Interview mit ihm und der Co Moderatorin Amelie Fried, natürlich auch als Podcast abrufbar … und natürlich wird er erstmal gefragt, wie man seinen Vornamen “korrekt ausspricht”…

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Update: Falls sich gerade zahlreiche Literaturfreunde fragen, woher denn dieser  Ijoma Mangold herkommt? Definitiv ein dunkler Typ. Und der Name, der ist bestimmt jüdisch, sowie Reich-Ranicki, würde ja passen? Falsch, Ijoma Mangold istAfro-Deutscher. Der Vorname Ijoma kommt, wie sein Vater, aus Nigeria und bedeutet in der Sprache Igbo soviel wie gute Reise, oder sei geschützt auf deinem Lebensweg.

Ijoma Mangold, bzw. Ijoma Alexander Mangold, geboren 1971 in Heidelberg. Sein Vater ist Nigerianer.

Er studierte Literaturwissenschaft und Philosophie in München und Bologna / Italien. Danach arbeitete er bei der “Berliner Zeitung”, ab 2001 bei der „Süddeutsche Zeitung“ als Literaturredakteur, seit dem 1.4. ist er stellvertretender Feuilletonchef der „Zeit“.

2007 erhielt er den Berliner Preis für Literaturkritik und war TV Jurymitglied für den Ingrid Bachmann Preis. Seit 2008 ist er an der Uni Göttinger Gastprofessor für Literaturkritik am Seminar für Deutsche Philologie.

Webseite
www.dievorleser.zdf.de

Wiederholungen
im ZDF Infokanal und auf 3sat (siehe Webseite)

Nächste Termine 2009
18. September 2009
23. Oktober
4. Dezember 2009

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One thought on “Ijoma Mangold als TV-Moderator in "Die Vorleser" 10.7. ZDF

  1. habe die Sendung gerade gesehen.

    kannte Herrn Mangold nicht, aber sein Auftritt war äußerst erfrischend.

    Besonders gefiel mir, wie er der Co-Moderatorin widersprach: “das ist kein junges wildes Buch” und die Charaktere sind ihm zu “scherenschnittartig”

    der Mann ist zweifellos eine große Bereicherung für das verstaubte Kultur-Establishment

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