Die First Lady des Senegals, die Französin Viviane Wade („a mere des tout-petits – the mother of all children“) war zu Gast in Giessen. Die Gattin des senegalesischen Staatspräsidenten Abdoulaye Wade begleitete eine Delegation von Wissenschaftlern aus drei senegalesischen Universitäten, die zu den in dieser Woche an der Gießener Universität stattfindenden 2. Internationalen Workshop zur SolarEnergiePartnerschaft mit Afrika (SEPA) angereist waren.

Inhaltlich ging es um das so genannte DESERTEC Konzept der TREC Initiative, das sich für die Installation eines vernetzten Stromsystems mit zahlreichen Solar- und Wind- Kraftwerken in den Wüsten Afrikas einsetzt.

Die Vertreter aus dem Senegal gaben einen guten Einblick in der Vor-Ort Situation und die Möglichkeiten der Zusammenarbeit.  Eine kleine Hausmesse mit Firmen der Region Hessen präsentierte Anlagen zur Nutzung von Solar- und Windenergie. Ein lokaler Verein organisierte das Abendprogramm mit der westafrikanischen Sängerin Aicha Kouyaté und Aziz Kuyateh an der Kora Harfe. Etwas befremdlich, oder zumindestens nicht ganz passend für das Umfeld einer internationalen Fachtagung im Wissenschafts bzw. Wirtschaftsumfeld war der Ethnologisierungs Touch, der zum Teil in der Agenda anklang. Dennoch gewann man einen  guten Eindruck über die  Bedeutung, die in Afrika erzeugter Solarstrom in den nächsten Jahren haben wird.

Quelle: Uni Presse, Teilnehmerbericht, Presse

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