abendblatt.de […] Geboren wurde Ewane in Kamerun; als Einjährigen brachte ihn der Lüneburger Arzt Dr. Detlev Wissinger nach Deutschland. „Zusammen mit meiner Mutter“, sagt Ewane – und fügt hinzu, in Wirklichkeit sei die Frau, die ihn fortan in Hamburg-Harburg aufgezogen hatte, seine Tante; seine leibliche Mutter sei bei seiner Geburt verstorben. „Davon habe ich aber erst später erfahren“, erzählt Ewane. Das Verhältnis zu seiner Ziehmutter: angespannt. „Disziplin und gute Noten standen für sie an erster Stelle – ich musste Klavierstunden nehmen und sogar Ballettunterricht“. Für einen Jugendlichen mit schwarzer Hautfarbe, der nach einer behüteten Kindheit in Lüneburg ins Harburger Phoenixviertel zog, ein Albtraum, erzählt Ewane. „Andererseits: Heute profitiere ich natürlich davon.“ Ewane rebelliert gegen seine Tante, droht von zu Hause abzuhauen – und bemerkt: „Die beste Art, mich auszuleben und Aggressionen abzureagieren, war der Rap.“[…] Zum Artikel im Abendblatt

Advertisements