via BIZ Kiezdeutsch, also das der Dialekt, der von Jugendlichen „vornehmlich in multiethnischen Gebieten im urbanen Raum“ gesprochen wird, hat gute Chancen von der internationalen Sprachforschung als eigenständiger Dialekt des Standard – Hochdeutschs anerkannt zu werden, meint die Sprachwissenschaftlerin Frau Professor Heike Wiese in der BIZ .

Gefragt, wie sie darauf gekommen ist, sich damit zu beschäftigen: „Ganz einfach – ich lebe seit über zehn Jahren in Berlin-Kreuzberg. Nähe Oranienplatz, mitten im Geschehen. Und ich fahre viel Bus. Vor sieben, acht Jahren habe ich bemerkt, dass da um mich herum eine neue Sprache gesprochen wurde. Das hat mich als Wissenschaftlerin natürlich sofort gereizt…“ Und lobt die Sprachkompetenz und den kreativen und dynamischen Umgang der Jugendlichen mit der deutschen Sprache. Kiezdeutsch, sei mit dem afroamerikanische Englisch (Ebonics) vergleichbar. Lesenswert. Hier in der BIZ

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