Im Afrikanet.info wundert sich Thomas U., warum er, trotz der für das Jahr 2008 offiziell vermeldeten 14.000 rechtsextremen Straftaten mit 1.295 Verletzten und zahlreicher Toten, es zwar reuige Mörder aber keine einsichtigen und geständigen Rassisten in Deutschland gibt:

„In über 40 Jahren ist mir persönlich noch kein Mensch begegnet, der eine Diskriminierung oder eine rassistische Äußerung eingestanden hätte. Warum eigentlich nicht? Sogar Kapitaldelikte werden mitunter zugegeben.

Es mag natürlich daran liegen, dass es Diskriminierungen in Deutschland gar nicht gibt. Schließlich war Deutschland ja auch das letzte Land der EU, das die Richtlinien zur Antidiskriminierung umsetzte – und die Antidiskriminierungsstelle des Bundes kommt ja mit gerade mal 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus. Außerdem wird das Thema kaum von den Medien beachtet. Das legt die Schlussfolgerung nahe, dass Fremdenfeindlichkeit in Deutschland buchstäblich „kein Thema“ ist. Und in gewisser Weise stimmt dieser Satz sogar: die fast 14.000 rechtsextremen Straftaten des Jahres 2008 fanden kaum irgendwo Erwähnung. Sie führten ja auch nur zu 27 Haftbefehlen. Und wenn wir die 1.295 verletzten Menschen außer Acht lassen, kann man das Ganze ja anscheinend zu den Akten legen.“ Weiterlesen bei afrikanet.info

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