Immaculée Birhaheka – Menschenrechtlerin aus dem Kongo


Der mit 5.000 Euro dotierte elfte Bremer Solidaritätspreis wird am Montagabend an die Menschenrechtlerin Immaculée Birhaheka (49) aus Goma in dem zentralafrikanischen Kongo (DR Congo) übergeben. Frau Birhaheka ist die Co-Founderin und Leiterin der 1995 gegründeten kongolesischen Organisation zur Förderung und Unterstützung von Fraueninitiativen PAIF (Promotion et appui aux initiatives féminines), eine der über 70 kongolesischen Frauen-NGOs, die Gewaltverbrechen gegen Frauen und Mädchen in den kongolesischen Kriegsprovinzen North Kivu and South Kivu dokumentiert, medizinische und psychosoziale Hilfe anbietet, Trainings, Workshops und Networking organisiert und sich für politische Gefangene in der DR Congo einsetzt.

Die Bremer Bürgermeisterin Karoline Linnert (Grüne) übergibt den Preis im Rathaus der Hansestadt. Der Bremer Solidaritätspreis wird seit 1988 alle zwei Jahre vom Bremer Senat verliehen. Mit der Auszeichnung werden Personen und Gruppen gewürdigt, die sich gegen Kolonialismus und Rassismus und für die Freiheit und Selbstbestimmung der Menschen engagieren. Erste Preisträger waren Winnie und Nelson Mandela. 2004 ging die Auszeichnung an die Menschenrechtler Elsa de Oesterheld aus Argentinien und an Pastor Kuno Hauck aus Deutschland. 2006 wurden die Menschenrechtlerinnen Ana del Carmen Martinez und Carolina Pardo Jaramillo aus Kolumbien ausgezeichnet.
quelle: radio bremen und andere
Promotion et Appui Aux Initiatives FemininesDemocratic Republic of the Congo
Contact: tshimpambu@yahoo.fr

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