Den Black History Month geht man in Hannover mit der UNESCO-Ausstellung, einer Fachtagung „Sklaverei und Sklavenhandel-Geschichte“, mehreren Filmvorführung und Workshops an, organisiert vom Freundeskreis Tambacounda e.V. .

Vom 3. bis 16. Februar läuft die Ausstellung „Lest we forget: The Triumph over Slavery“. Aus der Hannover Zeitung: „Die Ausstellung zeigt in 32 Schautafeln, Fotografien, historischen Dokumenten und Artefakten den Ursprung, Rolle und Geschichte des transatlantischen Sklavenhandels und seine Auswirkungen im Laufe von über 400 Jahren bis in unsere heutige Zeit auf.  Die Ausstellung dokumentiert das oftmals schon in Vergessenheit geratene Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Eindringlich und zum Teil erschütternd zeigen die Exponate auf welche Art und Weise versklavte AfrikanerInnen schikaniert, ausgebeutet und unterdrückt wurden. Zugleich sind die Exponate chronistische Zeugnisse über den Kampf der Versklavten um Menschenrechte und -würde. So wird auf den Einfluss des Menschenhandels auf die familiäre und soziale Entwicklung der nach Amerika verschleppten Frauen und Männer ebenso eingegangen wie auf die Rolle der Religion im Widerstand. Ein weiteres Thema ist, in welcher Weise Unterdrückung und der Triumph über die Sklaverei Ausdruck in Sprache, Literatur und Bildung gefunden haben.
Mit „Lest we forget: The Triumph over Slavery“ soll stereotypen Vorstellungen von Afrika und AfrikanerInnen, die noch aus der Kolonialzeit stammen und Vorurteilen entgegengewirkt werden, erläutert Abdou Karim Sané, erster Vorsitzender des Freundeskreises Tambacounda e.V. , der die Ausstellung organisiert hat.“

Begleitprogramm zur Ausstellung

  • 6. Februar Workshop zum Thema „Was ist eigentlich Entwicklung?“
  • 10. Februar Workshop „Von A wie afrodeutsch bis Z wie Zuhause“
  • 11.2. Filmvorführung „Koloniale Spuren in Hannover“ am 11. Februar werden den BesucherInnen historische Ereignisse und Orte in Hannover nahe gebracht, die zeigen, dass der Kolonialismus überall seine Spuren hinterlassen hat.

Bereits am 3./4 . Februar fand eine zweitätigen Fachtagung „Sklaverei und Sklavenhandel-Geschichte, Hintergründe und Bedeutung für das Verhältnis zwischen Afrika und Europa“ statt, die der Freundeskreis Tambacounda e.V. in Zusammenarbeit mit dem Interdisziplinären Studien- und Forschungsschwerpunkt Transformation Studies und dem Historischen Seminar der Leibniz Universität Hannover im Leibnizhaus durchgeführt hat.

Die Ausstellung im Bürgersaal ist in der Zeit vom 3. bis 16. Februar von Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr und an Sonnabenden und Sonntagen von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Quelle: http://www.hannover-zeitung.net/regionales/116999-ausstellung-zu-spuren-von-sklaverei-und-kolonialismus

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