Dass Menschen mit dunkler Hautfarbe unter den nordischen Bedingungen auf die Dauer wenig Überlebenschancen haben und auch weniger Nachwuchs bekommen, liegt an den Folgen für die Knochen. Der Münchner Anthropologie-Professor Wulf Schiefenhövel:

„Sie bekommen sehr schnell weiche und krumme Knochen. Bei den Frauen verbiegt sich das Becken regelrecht, sie sind dann nicht mehr gebärfähig.“

Michael Heinrich:

„Früher waren alle Menschen schwarz. Dass sie dann weiß, rot oder gelb wurden, hat mit der Sonnenscheindauer zu tun.“

„Krause, schwarze Haare, negroide Lippen und sein dunkler Teint sind durch seine Abstammung zu erklären. … Die Farbe der Haut spielt übrigens nur eine kleine Rolle bei der Definition menschlicher „Rassen“ oder „Populationen“. Entscheidend sind unter anderem auch die Kopfform und die Körpergröße.“

Woher stammen diese Statements?

  1. Kolonialpostile aus Deutsch Südwest 1913, Schautafel der Ausstellung Köln Postkolonial
  2. Rassenbiologisches Unterichtsmaterialen des Dritten Reichs, Sekundarstufe, 1. Auflage 1936,
  3. Michael Heinrich und Prof. Dr. Wulf Schiefenhövel sind tatsächlich Harald Schmidt und Oliver Pocher, der Dialog stammt aus einer aktuellen Fernsehshow, siehe Youtube Video?

Alles falsch.

Dr. med. Wulf Schiefenhövel gibt es wirklich, er ist Professor am Max Planck Institut für Ornithologie (Vogelkunde) in Bayern, einer von der Sorte „Anthrophologen“ mit Rauschebart und Ethnohemd, der sich am liebsten zwecks Feldforschungen in Papua Neu Guinea oder in der fernen Südsee aufhält. Mit Jg. 1943 etwas zu spät geboren, um mit solchen Thesen noch zum Aushängeschild für den Wissenschaftsstandort Deutschland herhalten zu können … aber immerhin mit zig Publikationen im Stil von „Systeme der Yams-Vergabe auf den Trobriand-Inseln“, „Stillen und Brutpflege in Hinter Melanesien“ oder der „Die Sexualität von Adolozenten Eipu Stammesmitgliedern“…

Auch Michael Heinrich gibt es tatsächlich, er ist Redakteur der AZ, die den folgenden von ihn geschrieben Artikel unter dem Titel Das Rätsel der Hautfarben am 5.11.2008, redaktionel abgesegnet und veröffentlicht hat. Deutschland 2008. Aufhänger war, leider wiedermal, die Wahl des US Präsidenten, und es sind/ist die „Krausen, schwarze Haare, negroide Lippen, dunkler Teint, Abstammung“ des Präsidenten der USA, Barack Obama, über den in der AZ schwadroniert wird.

Die Abendzeitung (AZ) ist eine der grossen deutschen Boulevardzeitung (Auflage von ca. 170.000) in einer kosmopolitischen deutschen Landeshauptstadt – München. Eine Zeitung, zu deren bekanntesten Kolumnenschreibern u.a. Münchens Oberbürgermeister Christian Ude gehört.

Deutschland 2008. Damit so was mal irgenwann ein Ende hat und durch Rassen- und Kolonialideologie geprägter Inhalt und Sprachgebrauch aus den Medien verschwindet, hat der Braune Mob e.V., Deutschlands erste Schwarze Media Watch Organisation, eine Aktion ins Leben gerufen, die wir gerne unterstützen und die BlackNRW Leserinnen und Leser zum mitmachen einladen möchten:

Mehr Infos finden sich hier oder allgemein unter http://blog.derbraunemob.info und email: info@Derbraunemob.de

Deutsch

http://blog.derbraunemob.info/2008/11/10/az-muenchen-rassistischer-totalausfall/

English

http://blog.derbraunemob.info/2008/12/01/racist-newspaper-article-in-munich-
az-obamas-negroid-features-and-outrageous-race-theories/

Aktionsüberblick: http://www.derbraunemob.info/deutsch/content/sogehtsnicht/index.htm

Eingsandt von der braune mob e.V. media-watch – schwarze deutsche in medien und öffentlichkeit / Noah Sow mit eigenen Ergänzungen.

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