Berlin: Diskussionsveranstaltung: Koloniale Gegenwart. Wer spricht? 24.1.


Berlin: Die Veranstaltung zeichnet die strukturellen Hemmnisse für Schwarze und People of Colour wissenschaftsgeschichtlich nach und diskutiert, wie erinnerungspolitische Debatten zur deutschen Kolonialgeschichte inhaltlich neu besetzt werden können. Es wird versucht, eine Verbindung herzustellen zwischen der Analyse von Weißen Ausgrenzungspraktiken in der Wissenschaft und praktischen Möglichkeiten, mit Rassismus und Kolonialismus in der deutschen Gegenwart umzugehen. Dies wird u.a. am Beispiel der aktuellen Debatte um die Umbenennung von Straßen mit Kolonialnamen vorgenommen.

mit:

  • Dr. Maureen Maisha Eggers, Erziehungswissenschaftlerin (Technische Universität Berlin)
  • Joshua Kwesi Aikins,
  • Ulrike Hamann, Initiative “M-Strasse”
  • Moderation: Noemi Yoko Molitor

Am: 24.01.2007
um: 19:00 Uhr
In: Humboldt Universität zu Berlin, Westflügel Raum 3059

(Unter den Linden 6, 10117 Berlin. S/U Friedrichstraße. Bus 100, 157, 348)

  • Wie präsent ist uns die koloniale Gegenwart in Wissenschaft, Alltag und im Berliner Stadtbild?
  • Wie wird in Bezug auf diese Erinnerungspolitik betrieben?
  • Wo erleben wir eine Erschütterung Weißer Abwehr- und Verdrängungsstrategien?

Veranstalter:
Pa|kt – Perspektive anti|koloniale Gegenwart und AfricAvenir International e.V. zur Diskussionsveranstaltung “Koloniale Gegenwart. Wer spricht?”

Im Anschluss laden wir zu einem Empfang ein mit freundlicher Unterstützung durch das gepa Fairhandelszentrum Berlin In Zusammenarbeit mit dem Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlag (BER) e.V., gefördert aus Mitteln des BMZ

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2 Comments

  1. Joshua – mein buntes Leben. Geschichte eines afro-deutschen Kindes

    >> Merkliste
    >> Bestellen Joshua ist der Sohn eines Schwarzafrikaners und einer Weißen, ein afro-deutsches Kind. Er macht sich Gedanken über die negativen Äußerungen und Vorstellungen, die er über Afrika und Afrikaner hört. Mit seinem westafrikanischen Vater spricht er über Gesellschaft, Kultur, Religion, Sprachen und Sitten Afrikas. Als er mit ihm in dessen Heimatland fliegt, entdeckt er zwei Welten – das traditionelle Afrika und ein modernes Afrika, das sich scheinbar wenig vom Leben in Europa unterscheidet. Warum wird dieses Afrika in seinem Mutterland nicht erkannt? Glücklicherweise lernt Joshua zu Hause Anita, eine schwarze Afrikanerin, und ihre beiden weißen Freundinnen kennen. Er wird in die Clique aufgenommen, und schließlich verlieben sich zwei der Mädchen in ihn: ein schwarzes und ein weißes. Joshua muss sich entscheiden …

    Mouchi Blaise Ahua:
    Joshua – mein buntes Leben
    Geschichte eines afro-deutschen Kindes. Aus dem Französischen von Andrea Alvermann
    Reihe: Romane
    112 Seiten, Taschenbuch (Paperback)
    EUR 6,90 · ISBN 978-3-8280-2546-2

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