Buchtip: Serge Bilé: „Das schwarze Blut meiner Brüder. Vergessene Opfer des Nationalsozialismus“


Taz: Serge Bilé: „Das schwarze Blut meiner Brüder. Vergessene Opfer des Nationalsozialismus“. Aus dem Französischen von Eliane Hagedorn und Bettina Runge, Claassen Verlag, Berlin 2006, 159 Seiten, 18 Euro:  „Serge Bilé erinnert in einem ergreifenden Buch an Opfer des Nationalsozialismus, die weitgehend vergessen sind: die Schwarzen. Der aus der Elfenbeinküste stammende Journalist Serge Bilé widmet den Schwarzen als „vergessenen Opfer des Nationalsozialismus“ ein anrührendes Buch. Sie wurden aus dem besetzten Frankreich verschleppt, aber in den Akten bis hin zu den Todeslisten wurden sie als „Franzosen“ geführt. Nur wenn sie überlebten oder wenn andere Überlebende über sie berichteten, konnten die Schicksale und Lebensläufe von Schwarzen rekonstruiert werden. Die Quellenlage erlaubt nichts anderes als Berichte über Einzelschicksale, denn genaueres Material dazu, wie viele Menschen schwarzer Hautfarbe wohin deportiert wurden, existiert nicht.“ Mehr in der Taz:  Rassenwahn und Propaganda

Advertisements