Der Schwarze Schauspieler Charles M. Huber (“Der Alte”) unterstützte im Wahlkampf Kanzlerin Angela Merkel und die konservative CDU /CDU. Über seine Erfahrungen berichtet er in der BZ: “Ich habe viele zornige, böse E-Mails bekommen, und alle kamen aus der linken Ecke.
Dass sich ein vermeintlicher Ausländer für die Union starkmacht, passt nicht ins Weltbild der Linken. Sie meinen, sie hätten “Farbige” und Migranten für sich gepachtet, üben intellektuelle Bevormundung und reagieren bitterböse, wenn wir ihren Erwartungen nicht entsprechen und ihnen die Legitimation verweigern, sich zu unseren Fürsprechern aufzuschwingen. Dann fühlen sie sich um die generöse Geste scheinbarer Akzeptanz betrogen. Weiterlesen in der BZ
Via JW. Von Matthias Mergl. “Die Grünen ignorieren ihren Rassismus im Wahlkampf. Warum verschlägt es Bündnis90/DieGrünen plötzlich bei Gleichbehandlungspolitiken die politisch-mediale Sprache? Im Netz wird diskutiert. “Weiterlesen: Nicht unsichtbar.
via Stern: Der gebürtige Libanese Nader Khalil, Abgeordneter der Berliner Bezirksverordnetenversammlung für den Bezirk Berlin Neuköln, will für die CDU in den Bundestag. Chancen auf ein Bundestagsmandat hat er kaum, den er steht auf dem vorletzten Listenplatz. Ein Porträt von ihm im Stern.
Ein Crossposting vom Afrolink Forum, ein Beitrag zur Bundestagswahl von “King”:
In drei Tagen findet die Bundestagswahl statt und da habe ich mir überlegt:
Was wollen die PolitikerInnen für mich als Schwarzen Bürger dieses Landes eigentlich tun? Wollen sie für mich wirklich was Positives bewirken ? Gibt es die kleine Hoffnung, dass ich eines Tages als Teil dieser Gesellschaft anerkannt werde?
Wird der Tag kommen, an welchem Grenzpolizisten mich nicht an der Grenze von Deutschland nach Belgien auf menschenverachtende und rassistische Art und Weise als einzige Person rauspicken und von oben nach unten “durchfilzen”?
Evelyn (black.in.nrw leserin) fragt: Hallo. Leider weiß ich (weißePerson) immer noch nicht,ob ich morgen GRÜN wählen soll. Ich würde gern, aber der weiße u. zT. ignorante Umgang mit den Verletzungen durch das Kaarster Plakat schockiert mich immer noch. UnBewusster Alltagsrassismus ist eine Erfahrung, die weiße Deutsche nicht machen können u. daher darin keine Kompetenzen haben. Ich dachte, die Grünen kennen das 1×1:blacknrw.wordpress.com. Ich wähle euch ggf,wenn ihr mir versprecht, sehr bald ein selbstkritisches DiversityProgramm einzuführen. Read the rest of this entry »
Norman Müller, Zehnkämpfer: „Ich unterstütze Frank-Walter Steinmeier, weil ich mich mit ihm sehr gut identifizieren kann und Charaktereigenschaften wie Fleiß, Ehrgeiz und Durchhaltewillen sowohl im Sport als auch in der Politik zu Höchstleistungen und damit verbundenen Erfolgen führen.”
Mannheimer Morgen: Die Mannheimer Lokalzeitung Mannheimer Morgen (75.000 Leser) und das Morgenweb, das Online Nachrichtenportal für den Rhein-Neckar Raum berichten unter dem Titel “Wahlkampf-Endspurt mit Ellbogen” u.a. über den Fall Thomas Hornung: Der lahmste Wahlkampf der Geschichte? “Yes, we gähn”? [...] Mit harscher Kritik in einem Internetforum der afrodeutschen Community muss sich derweil auch Thomas Hornung (Grüne), Mitarbeiter Gerhard Schicks, auseinandersetzen.
Er soll in Diskussionen mit einer dunkelhäutigen Studentin am Rande des Wahlkampfauftritts von Jürgen Trittin am vergangenen Mittwoch und tags darauf in Schicks Büro zumindest einmal das Wort “Negerplakat” verwendet haben – ein Vorwurf, den Hornung vehement bestreitet. Er sieht sich im Gegenteil sogar verleumdet.
Hintergrund des Streits ist der Unmut der jungen Frau über ein Wahlplakat eines Grünen-Kreisverbands in Nordrhein-Westfalen, welches das Gesäß einer schwarzen Person, an das zwei weiße Hände greifen und die Aufschrift: “Für uns der einzige Grund, schwarz zu wählen”, zeigt.
Davon, so Hornung, habe sich die Partei bereits vor Wochen distanziert.
Eine E-Mail, in der er nach den beiden Disputen “Missverständnisse bedauert“, will die Studentin jedoch nicht als Entschuldigung akzeptieren.[...]
Rapper Samy Deluxe, der sich sonst immer gerne gesellschaftspolitsch engagiert, geht gar nicht wählen. Hier seine Argumente: Read the rest of this entry »
Nach den Kommunalwahlen in NRW regieren in der Landeshauptstadt Düsseldorf nachwievor die Konservativen von der CDU, jedoch haben sich ca. 10.000 EinwohnerInnen oder 5,4 % für die LINKE entschieden (-> Ergebnisse). Damit stellt die Fraktion der LINKEN fünf Stadträte. Einer von ihnen ist Gilbert Yimou (60), Düsseldorfs erster und in NRW wohl auch der einzige afro-deutsche Stadtrat. Ein Porträt des Politikers, der vor 40 Jahren aus Kongo Brazaville zum Studium in die ehemalige DDR kam, in der Deutschen Welle. -> Der afrikanische Parteipionier
Der Hintergrund: Thomas Hornung, Pressereferent der Grünen und Mannheimer Kommunalpolitiker, soll am Rande einer Wahlkampfveranstaltung der Grünen in Mannheim gegenüber einer Studentin abfällige Äusserungen, auch im Zusammenhang mit ihrer Hautfarbe, gemacht haben. Und, so der gravierendere Vorwurf, einen Tag später, diesmal in einer Geschäftsstelle von B90/Grünen, in Gegenwart der Frau rassistischen NPD Jargon (“Negerplakat“) verwendet haben. Die Studentin hatte sich ihm gegenüber kritisch über ein bereits wegen Rassismus in die öffentliche Kritik geratenes Wahlplakat seiner Partei geäussert und ihn, in seiner Funktion als Politiker der Grünen, um eine Richtungstellung gebeten. Hornung bestreitet die Vorwürfe und sieht sich verleumdet.
Das kleine 1×1 des Führungsverhaltens in Bereich “Diversity-Managements”. Ein offener Brief von Trina Roach, Management Coach an Thomas Hornung, von den Grünen Mannheim. Read the rest of this entry »
Der Vorwurf: Thomas Hornung, Pressereferent der Grünen, soll am Rande einer Wahlkampfveranstaltung der Grünen in Mannheim gegenüber einer Studentin abfällige Äusserungen, auch im Zusammenhang mit ihrer Hautfarbe, gemacht haben. Und, so der gravierendere Vorwurf, einen Tag später, diesmal in einer Geschäftsstelle von B90/Grünen, in Gegenwart der Frau rassistischen NPD Jargon (“Negerplakat”) verwendet haben. Die Studentin hatte sich ihm gegenüber kritisch über ein bereits wegen Rassismus in die öffentliche Kritik geratenes Wahlplakat seiner Partei geäussert und ihn, in seiner Funktion als Politiker der Grünen, um eine Richtungstellung gebeten.
Beide Gespräche bestreitet Hornung nicht, verweist aber, Hornung ist studierter Journalist und Pressereferent, in Bezug auf die Gesprächsinhalte auf Erinnerungsdivergenzen bzw. bezeichnet die ihm zugeschriebenen Äusserungen “im wesentlichen” und “vor allem in den entscheidenden Fällen” als “unwahr”. bzw. relativiert seine Aussagen als “Missverständnisse”, die er aus einer Art verbaler Verteidigungshaltung heraus gegenüber der parteikritischen Studentin gesagt haben könnte. Read the rest of this entry »
Thomas Hornung, Pressereferent des finanzpolitischen Sprechers der Grünen im Bundestag Dr. Gerhard Schick, nimmt Stellung zu den Vorwürfen der Mannheimer Studentin Aisha C., er habe ihr gegenüber abfällige Äusserungen, auch im Zusammenhang mit ihrer Hautfarbe, gemacht sowie in Gegenwart der Frau rassistischen Jargon (“Negerplakat“) verwendet. Die Studentin hatte sich ihm gegenüber kritisch über ein bereits wegen Rassismus in die öffentliche Kritik geratenes Wahlplakat seiner Partei geäussert (mehr zu den Hintergründen unten im Blog).
Guten Tag an die Leserinnen und Leser und an jene, die diesen Eintrag zu verantworten haben!
Ich habe die beiden Gespräche mit der Beschwerdeführerin noch einmal rekapituliert. Meine Erinnerung liegt anders als ihre. Ich will nicht auf jedes Detail eingehen. Aber: Read the rest of this entry »
Kurz vor der Bundestagswahl finden Politikinteressierte auf der Internetseite der Mannheimer Grünen statt des Profils einer ihrer Spitzenpolitiker, des Pressereferenten des finanzpolitischen Sprechers der Bundes Grünen in Berlin, seit gestern (20.9.) eine leere Seite vor – mit dem sinnfreien Hinweis im comicdeutsch: UUUUPS! Die Seite ist nicht da. Eine technische Panne???
“Du Dami Du, kannst Du Dich noch an das Negerplakat aus Norddeutschland erinnern, ruft der freundliche Mann seinen Parteifreund im Büro der Grünen in der Mannheimer Neckarstadt zu. Du, hier steht echt mal eine Farbige in unserer Geschäftsstelle und will sich beschweren. Ich hab’ die neulich schon am Hauptbahnhof beim Infostand am Hals gehabt, als der Trittin und der Gerhard da waren. Wegen diesem einen Plakat. (LOL). Man kann ja nicht immer political correct sein. Hach, das hat doch nix mit Rassismus zu tun…. Gerade die als Farbige müsste doch froh sein, das es uns gibt. Sollse halt gar nicht zur Wahl gehen, wenn sie da soo empfindlich ist….”
Nicht genauso, aber doch recht ähnlich verlief möglicherweise die persönliche Begegnung einer afro-deutschen Studentin mit dem Grünen Politikern Thomas Hornung in der Geschäftsstelle der Partei in der Mannheimer Öko Hochburg Neckarstadt bzw. am Rande einer Wahlkampfveranstaltung der Grünen mit Spitzenkandidat Jürgen Trittin und Dr. Gerhard Schick am Mannheimer Hauptbahnhof. Read the rest of this entry »
“Kinder statt Inder” war der höchst einprägsame Slogan des NRW Ministerpräsidenten Rüttgers (CDU) im Wahljahr 2000; dieses Jahr haben es ihm rumänische und chinesische Arbeitnehmer und Investoren besonders angetan: Read the rest of this entry »
Joseph Intsiful, der Nigerianer wird deutsch, zuerst ein bisschen und dann immer mehr. Dann zieht er nach Köln. Und wird Pro Köln / Pro NRW* Vordenker. Und Pius Bruder. Hunderprozentig keine Low Budget Satire…
In der Hamburger Innenstadt wurde am Sonntag ein 46 jähriger Schwarzer Mann vor den Augen seiner Familie von drei Wahlhelfern der rechtsextremen NPD angegriffen und mit Pfefferspray verletzt. Er musste ambulant behandelt werden.
Aus der SZ: “Der Mann hielt sich am Samstag mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn an einem Bäckerstand auf. Dort verteilten die drei 20, 33 und 43 Jahre alten Männer Flugblätter der NPD. mehr in der SZ
Verleihung der „Braunen Karte 2009“ an „Bündnis 90 / Die Grünen“ Stadtverband Kaarst und die Landesgeschäftsstelle der Grünen NRW. Die antirassistische Media-Watch Organisation „der braune mob e.V.“ mahnt mit dem Negativ Award die Werbekampagne zur NRW Kommunalwahl 2009 sowie die halbherzige Reaktion der Partei auf öffentliche Kritik an den rassistischen / sexistischen Wahlkampfplakaten ab.
Der NPD-Bundesvorstandsmitglied Andreas Thierry wurde in Thüringen von der Polizei aufgegriffen. Er tingelte mit seinen Parteifreunden durch die Fußgängerzone des Städtchens Heiligenstadt. Thierry hatte sein Gesicht mit Karnevalschminke schwarz gemalt und trug dazu eine schwarze Afro Perücke auf dem Kopf. In der Hand hielt er eine Staude Bananen und um den Bauch hatte er sich ein NPD-Plakat mit dem Schriftzug „Heimreise statt Einreise” gehängt. Die NPD Wahlkampf Aktion bezog sich auf den in Thüringen lebenden CDU Integrationsbeauftragten Zeca Schall, der aus Angola eingewandert ist und auf Grund der NPD Hasskampagne gegen ihn bereits unter Polizeischutz steht.
Bereits kurz NACH dem Beschluss der Landesgrünen, das rassistische Wahlkampf Poster abzuhängen, gehen die GRÜNEN KAARST mit einer Neuauflage des Motivs auf Stimmenfang: Das Poster wurde einfach verkleinert als Postkarte neuaufgelegt und wird derzeit per Post an ALLE ErstwählerInnen (ab 16. Jahre) der Region versendet. (Zur Erinnerung: Die letzte grossflächige politische Mailingaktion der Region, die sich rassistischer, in dem Fall antisemitischer Denkmuster bediente, stammte von einem verzweifelten Politiker namens Jürgen Möllemann …).
“Deutschland hat eine schwarze Kanzlerin. [...] Die vereinten Migranten Organisatione einigten sich auf die Nigerianisch-Deutsche Wirtschaftsingeneurin als Hoffnungsträgerin. [...] Frau Merkel gibt das Zepter weiter an Adetoun Kueppers-Adebisi. [...] Per Depesche gratulierte schon wenige Minuten nach Bekanntgabe des Wahlergenisses auch US-Präsident Obame (!) und versprach Unterstützung. Weltweite Begeisterung macht sich breit. [...]” Weiterlesen bei Afrotak
Ende der 1970er trat der Schlagersänger Roberto Blanco als “Stimmungskanone” auf einem CSU Parteitag auf. „Gell, Roberto, wir Schwarzen halten zam” … soll der damalige bayrische Ministerpräsident und CSU Vorsitzende Franz Josef Strauss damals zu ihm gesagt haben. Sowas galt damals als peinlich, galt sogar als eine durch nichts zu entschuldigende, Kulleraugen Onkel Tom mässige Peinlichkeit mit ausgesprochen hohem Fremdschäm – Faktor. Früher mal.
Heutzutage wählen Schwarze Deutsche konservativ oder kandidieren als PolitikerInnen für die Christdemokraten. Ein Tabu ist das schon lange nicht mehr. Warum auch!
Ob bayrische Urgewächse wie der Schauspieler Charles M. Huber (“Der Alte”, “Mandela Musical”) oder afrodeutsche NeubürgerInnen, beispielsweise aus Kamerun oder Angola Zugewanderte, wie die Freiburger Stadträtin Dr. Sylvie Nantcha oder der von der NPD bedrohte Thüringer CDU Kreispolitiker Zeca Schall.
Charles M. Huber auf www.team2009.de: “Ich bin dabei, weil Angela Merkel den Mut hat, fundamentale Themen wie die Menschenrechte anzugehen. Sie hat ihre Wähler nicht enttäuscht und Wort gehalten. Das ist wichtig, denn ich bin sicher: Die zukünftige Politik wird von integeren Figuren wie Angela Merkel geprägt – anders geht das nicht.”[1]
Wahl 2009: Polizeischutz für den schwarzen Lokalpolitiker Zeca Schall, nachdem er massiv von der – immer noch legalen – rechtsextremen NPD bedroht und beleidigt wurde. Der Fall des CDU Politikers Zeca Schall, ein Zuwanderer aus Angola, ging bereits durch die Medien, hier nochmal ein paar Videos (Deutsche Welle und ZDF Frontal via Youtube).
Auf seiner Webseite positioniert sich der Kaarster Stadtverband der Grünen zum Wahl Plakat „Es gibt nur einen Grund Schwarz zu wählen“. Hier die Stellungnahme der Grünen: Seit Anfang August 2009 wird das Plakatmotiv „Es gibt nur einen Grund, Schwarz zu wählen“ im Kaarster Stadtgebiet aufgehängt und ist Teil der Kampagne „G 51 – Zeit für Grün“ des Kaarster Stadtverbandes der Grünen. Read the rest of this entry »
Und was sagt der afrodeutsche Düsseldorfer Stadtrat Gilbert Yimbou (Die Linke) zur Plakatwerbung der Grünen im benachbarten Kaarst? Ist dieses Plakat ein Grund, nicht “Grün” zu wählen:
“Als schwarzer Deutscher und ehemaliges Mitglied der Grünen bin ich empört und fassungslos über die Wahlwerbung der Grünen in Kaarst.”
Yimbou weiter:
“Auf dem Plakatmotiv der Grünen ist eine nackte, schwarze Person von hinten zu sehen, weiße Frauenhände umgreifen den Hintern der schwarzen Person. Der Text dazu: „Der einzige Grund, schwarz zu wählen.“ Dass schwarzhäutige Menschen zu Sexobjekten degradiert werden zeigt, wie weit sich die Grünen von ihren ursprünglichen politischen Zielen entfernt haben. Mit Rassismus auf Stimmenfang zu gehen, das kannte ich bislang nur von rechtsextremen Parteien. Auch schwarzhäutige Menschen haben politische Ansichten, beteiligen sich am gesellschaftlichen Leben, treten ein für bessere Lebensverhältnisse. Mit und bei den Grünen ist das aber offensichtlich für schwarzhäutige Menschen nicht möglich.
Dieser Unterschied wird deutlich, wenn man das Grünen-Plakat aus Kaarst mit dem Düsseldorfer Plakat der LINKEN, auf dem mit meiner Person und meinen Positionen geworben wird, vergleicht.”
Dieses Wahlplakat der GRÜNEN soll, zumindest wenn es nach dem Kaarster Grünen-Chef Christian Gaumitz ginge, “endlich mal fürAuflockerung sorgen” (dpa). Na endlich mal! Und ein Sprecher der NRW-Grünen in der Landeshauptstadt Düsseldorf ergänzt: das Plakat soll primär einen politischen Inhalt vermitteln und “durchaus provozieren”. Dieses Poster würde einen Beitrag zu “Vielfalt und Miteinander der Kulturen” liefern…..
Ricky Reiser (“Afrolook”, “Schwarzer Kalender”) berichtet im Afrikanet, das Dr. Pierrette Herzberger-Fofana, eine Kommunalpolitikerin der Grünen / Bündnis 90, am 5. Mai von der Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen mit dem Helene Weber Preis ausgezeichnet wurde: “Dr. Pierrette Herzberger-Fofana gehört zu den wenigen Menschen afrikanischer Herkunft, die in Deutschland ein politisches Amt bekleiden. Sie ist eine der 15 Preisträgerinnen des bundesweit Helene Weber- Preis 2009. 170 Kommunalpolitikerinnen aus ganz Deutschland wurden von den Bundestagsabgeordneten für den Helene Weber Preis vorgeschlagen.” Zum ArtikelRead the rest of this entry »
Daniel Mack (22), ist der jüngste Kreistagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen in Hessen und im Main-Kinzig-Kreis. In seiner Fraktion ist er Sprecher für Integration, Demografie und Regionalentwicklung.
In der Diskussion um den Berliner Religionsunterrichtsstreit hat er sich online, bei Twitter, kritisch über die katholische Kirche geäußert. Jetzt wird er bedroht: [...] “im Supermarkt schauen mich die Leute hasserfüllt an, als wollten sie mir ins Gesicht spucken.” In Dutzenden E-Mails werde er beschimpft, sein Handy habe er mittlerweile ausgestellt, weil er die anonymen Anrufe nicht mehr ertragen habe. [...] “Die Leute sehen meine Hautfarbe und denken: Okay, das ist ein Ausländer und Moslem, was bildet der sich ein, unsere Kirche zu kritisieren?” [...] mehr im Spiegel Online.
Auf seiner Website informiert Daniel Mack über seine Biografie, politische Ziele, Aktuelles und Pressemitteilungen.: http://www.danielmack.de/
Sikumoya Voigt, der Kongolese wird deutsch, zuerst ein bisschen und dann immer mehr, also fast richtig hundertprozentig deutsch. Der Einbürgerungstest hilft natürlich. Neo-Nazis überfallen ihn, schlagen, treten. Dann eine Psychose oder war´s eine Depression? Zumindest eine Persönlichkeitsstörung und siehe da – arbeitslos und ostdeutsch wird er nun selbst zum Nazi. “Sikumoya – der schwarze Nazi” - einen antirassistischer Low Budget Film. Regie und Buch Tilman König und Karl-Friedrich König, D 2006, 66 min, mit Kalemba Mukumadi u.a. Mehr Infos unter http://www.cinemabstruso.de
Via TAZ “Die Bewohner des Asylbewerberheims sollen sich an die Gepflogenheiten des Gastlandes halten oder wieder zurück in den Kongo gehen, wo sie ums Feuer tanzen können, bis sie schwarz werden, was sie aber schon sind.”
Wer hats gesagt? Ein Funktionär der NPD? Nein. Die Äußerung stammt von Klaus Eckhard Walker, Kandidat der Partei Die Linke für das Amt des Saarbrücker Regionalverbandsdirektors .. . Weiterlesen in der TAZ
Früher stand die CDU/CSU Schüler Union wohl eher für Popper, N…. – und Ausländerwitz-Erzähler, Franz Josef Strauss Fans oder Apartheids-Beführworter. Probleme am Rechten Rand haben die Jung CDUler heute zwar immer noch, aber auch Einen wie Younes Ouaqasse (20) als Bundesvorsitzenden. Ein Porträt des Jungpolitikers aus Mannheim, dessen Eltern marokkanische Einwanderer sind, unter dem, im Roberto Blanco Humor gehaltenen, Titel: “Schwarz aus Überzeugung” im Spiegel. Weiterlesen
[WAZ/ Der Westen] Die WAZ bringt ein Interview mit Tarek Al-Wazir (38), dem Spitzenkandidat der Partei Bündnis 90/Die Grünen für die Landtagswahl in Hessen 2009: “Grüne mit Hang zum Höheren hat gerade das Bundesland Hessen einige hervorgebracht, und der Talentschuppen scheint noch lange nicht leer. Dafür sorgt schon Tarek Al-Wazir. Der 38-jährige Offenbacher, Sohn eines jemenitischen Geschäftsmannes und einer deutschen Lehrerin, blickt derzeit in Hessen von vielen Plakatenherab, obwohl die Grünen den personenbezogenen Wahlkampf ja offiziell kritisch sehen. Sein Selbstvertrauen ist zudem groß genug, es unwidersprochen hinzunehmen, wenn man ihn den “heimlichen Oppositionsführer” nennt. In vielen Rededuellen hat er bewiesen, dass er es rhetorisch selbst mit Roland Koch aufnehmen kann. Überhaupt – Koch: Als Mann mit zwei Staatsangehörigkeiten ist Al Wazir der geborene Gegner des Ministerpräsidenten, der nicht zuletzt dank einer Kampagne gegen die doppelte Staatsbürgerschaft an die Macht kam.” Weiterlesen
Statement der Partei NPD zum Thema Afro-Deutsche: “Deutsche mit afrikanischer Herkunft, “Afro-Deutsche”, kann es gar nicht geben, weil die Staatsangehörigkeit an die Volkszugehörigkeit gebunden sein muss.
Die Nationaldemokratische Partei Deutschlands setzt sich für das bewährte deutsche Staatsbürgerschaftsrecht ein, das in Deutschland von 1913 bis 1999 Gültigkeit hatte. Danach wird die Staatsangehörigkeit durch die Staatsangehörigkeit der Eltern (Blutsrecht) und nicht durch den Ort der Geburt (Bodenrecht) bestimmt. Mit der rot-grünen Staatsbürgerschaftsreform wurden zahlreiche Nichtdeutsche zu deutschen Staatsbürgern gemacht. So schafft sich die herrschende Klasse ein neues Staatsvolk aus “Passdeutschen”.” http://www.kandidatenwatch.de/karin_machner-120-16928–f131728.html#frage131728
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