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Ääh, ich bin kein Rassist, aber …”meine Sorge gilt den Kindern”: Ein Friedensrichter im US-Staat Louisiana verweigert einem Afro-Amerikaner und seiner weißen Braut die Heirat. Mehr in der SZ unter http://www.sueddeutsche.de oder http://www.nzz.ch oderhttp://www.cnn.com
In der FAZ kontrastiert Tobias Rüther seine Ich-habe-den-Haustürschlüssel-Vergessen Erfahrung mit der von Henry Louis Gates; schwarz & einheimischer Harvard Professor versus weiss, angetrunkener ausländischer Student: “Vor Jahren, in meiner ersten Woche als Student in einer amerikanischen Universitätsstadt, kam ich spät von einer Party nach Hause. Den Alarmcode, der das Haus meiner Gastfamilie sichern sollte, tippte ich falsch ein, und kaum, dass ich drinnen war, klingelte es an der Tür. Zwei Polizisten standen vor mir. Der Alarm sei losgegangen, sagten sie sehr freundlich, ob ich mich vielleicht ausweisen könnte? Ich zückte meinen deutschen Personalausweis. Die Beamten musterten erst den Ausweis, dann mich: einen angetrunkenen jungen Weißen im T-Shirt mit seltsamem Akzent in einem Haus, das ihm nicht gehört. Dann musterten sie wieder den Ausweis, taten aber nichts, weil sie offenbar mit mir nichts anzufangen wussten: Verdächtig kam ich ihnen jedenfalls nicht vor.”…Vollständiger Artikel in der FAZ.
Quelle des Zitats: Tobias Rüther, Routine oder Rassismus, Warum wurde Henry Louis Gates Jr. verhaftet? FAZ. 23.7.2009. Abruf 23.7.2009. Link: http://www.faz.net.
Das US-Generalkonsulat in Düsseldorf / NRW hat im Rahmen des Preiswettbewerb der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft Siegerland-Wittgenstein (DAG Si-Wi) zwei SchülerInnen aus NRW für Schülerarbeiten zu afroamerikanischen Geschichte ausgezeichnet: Preisträgerin 2009 ist die Schülerin Laura-Christin Klaus vom Siegener Gymnasium Am Löhrtor mit ihrer Facharbeit „Yes, we can” zu den Olympiasiegern 1968 in Mexico, Tommie Smith und John Carlos, die während der Siegerehrung vor der Weltöffentlichkeit mit dem Black Power Salut ein Zeichen setzten. Ebenfalls prämiert wurde Kebrina Urbaniak vom Städtischen Gymnasium Bad Laasphe für einen Arbeit zum Civil Rights Movement, Martin Luther King jr. und Malcom X! Quelle: WAZ / Der Westen
Einladung zu Lesung und Konzert: Mit der Konferenz Multiculturalism and Beyond. Identity Politics, Cultural Difference, and Hybridity vom 22. bis 25. Juli beendet die Forschungsgruppe E Pluribus Unum? unter Leitung von Sebastian Thies (Bielefeld), Josef Raab (Duisburg-Essen) und Olaf Kaltmeier (Bielefeld) ihre Arbeit am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld. Sie beschäftigt sich mit ethnischen Identitäten in den transnationalen Integrationsprozessen in den Amerikas.
Black Entertainment Television’s BET Awards Verleihung fand gestern Nacht in L.A. statt, die gesamte Show wurde Michael Jackson gewidmet. Die Show gab es hier ja leider nicht zu sehen, aber ein paar Videos und mehr Info unter http://www.bet.com/Specials/betawards09
BET Awards 2009 – Michael Jackson Tribute – Jamie Foxx
Eine der wenigen Medien, die wirklich originäres Material zu Michael Jackson im Archiv haben – Interviews, Photos, Videos und Audio, ist das afro amerikanische Magazin EBONY. Im Dezember 2007 hatte Michael Jackson dem Magazin Ebony ein langes und sehr persönliches Interview gegeben, das eines seiner letzten längeren Interviews überhaupt sein dürfte.
Auf Youtube hat sich “MemoriesDreamer” die Mühe gemacht, eine Playlist mit mehr als 100 Interviewvideos, beginnend im Jahr 1970, zusammenzustellen. Hier der Link: http://www.youtube.com
Bei Enthüllungen langjähriger Freunde und Künstlerkollegen zu bisher noch unbekannten Details aus dem Leben des MJ ist der mediale Sättigungsgrad wohl mittlerweile erreicht. Trotzdem lesenswert ist der Bericht von Grace Rwaramba, die vor Jahrzehnten zum Studieren aus Ruanda in die USA zog, dann aber lange Jahre als Kindermädchen bzw. Mädchen für Alles bei Michael Jackson arbeitete, später gefeuert wurde. Grace Rwaramba im Interview in der Times Online (->”What nanny who worked for Michael Jackson saw“) bzw. in Auszügen auf Deutsch in der Welt ONLINE: “Jacksons Kindermädchen enthüllt tragische Details“. Warum das Interview mit Grace Rwaramba in Teilen, sagen wir mal, “kreativ erweitert” worden ist, und wie es überhaupt zu diesem Interview kam in: “Bloodsuckers and the world of michael jackson“.
Noah Sow stellt eine ihrer Platz 1 – Lieblingsautorinnen vor, die afro – amerikanische Science Fiction Autorin Octavia Estelle Butler (June 22, 1947 – February 24, 2006) . Und hätte sich “ein Loch ins Knie gefreut, Octavia Butler noch live zu erleben”. Geht ja leider nicht mehr, aber mehr Infos, Links und ein Video findet Ihr im Noah Sow Blog hier
Sie kommt spät, diese förmlich Entschuldigung im Namen des amerikanischen Volkes, ist aber sehr symbolträchtig: der US amerikanische Senat, hat sich am 18.6.2009 förmlich im Namen des amerikanischen Volkes bei allen Afro – AmerikanerInnen, den Lebenden und den Verstorbenen, für das Unrecht, die Grausamkeit, die Brutalität und die Unmenschlichkeit von 246 Jahren Sklaverei (1619 bis 1865) und der sich daran anschliessenden Periode der gesetzlich sanktionierten Rassentrennung und Diskriminierung Schwarzer Menschen durch die sog. Jim Crow Gesetze (bis 1965*) entschuldigt.
Termin: Aus dem Programm: “No men ever entered earth more honorably than those who died in Spain” – mit diesen Worten beendete Ernest Hemingway eine Hommage an die US-AmerikanerInnen, die im Spanischen Bürgerkrieg (1936-1939) im Kampf gegen Franco, Hitler und Mussolini ihr Leben ließen. Ca. 2800 junge Amerikaner und Amerikanerinnen machten Ende der 1930er Jahre die Reise über den Atlantik um in den Internationalen Brigaden der republikanischen Armee zu kämpfen, ungefähr die Hälfte kehrte nicht zurück. Die Männer und Frauen waren zum größten Teil Mitglieder der Kommunistischen Partei der USA und in den Jahren der “Great Depression” in Gewerkschaftskämpfen in den amerikanischen Metropolen politisch aktiv geworden. Die meisten hatten europäische und jüdische Wurzeln, doch unter den Freiwilligen waren auch über 80 AfroamerikanerInnen – in der Lincoln Brigade kommandierten schwarze Amerikaner Weiße, zehn Jahre bevor in der US-Armee die Segregation aufgehoben wurde. Read the rest of this entry »
Rassistischer Übergriff? In New Jersey filmte eine Überwachungskamera wie Polizisten den Afro Amerikaner Ronnie Holloway (49) grundlos misshandeln. Mehr Hintergründe:
Pointer: Via Serienjunkies: Der amerikanische Medienjournalist Rick Porter (Zap2it) hat sich mal die Mühe gemacht, und die Zahlen für die neuen amerikanischen Fernsehserien zusammengetragen, die direkt im Herbst an den Start gehen[..]. Demnach haben die Broadcast-Networks 20 neue drehbuchbasierte Serien bestellt. Dafür wurden 135 Schauspieler als Hauptdarsteller verpflichtet[..].
Von diesen 135 sind 30 Angehörige von Volksgruppen, die in den Vereinigten Staaten als Minderheiten gelten: Afro-Amerikaner, Latinos, Asiaten oder Darsteller gemischter Herkunft. Das entspricht einem Anteil von 22 Prozent und liegt damit in der Nähe der 25 Prozent, die Minderheiten nach der letzten Volkszählung (2000) an der US-amerikanischen Gesamtbevölkerung ausmachen.
Von diesen 30 sind jedoch nur sehr wenige auch die Protagonisten ihrer Serien. Weiterlesen bei Serienjunkies
(c) Serienjunkies
Sächsisch / Deutsche – Zweisprachigkeit ist jetzt angesagt, denn das Besuchsprogramm des US Präsidenten scheint festzustehen. Präs. Barack Obama kommt voraussichtlich am 5.6. nach
und anschliessend direkt weiter nach Frankreich zur Gedenkfeier für die Landung alliierter Truppen in der Normandie 1944. Read the rest of this entry »
Neu im Kino: Mit Queen Latifah, Alicia Keys und Sophie Okonedo als Bienenfarmerinnen – Schwestern…. Nach dem Bestseller-Roman von Sue Monk Kidds. (The Secret Life of Bees, USA 2008, Regie: Gina Prince-Bythewood, FSK: ab 12 Jahren, Verleih: 20 Century Fox)
Termin:Once again, lädt die AAGE ein nach Frankfurt zum gemeinsam Feiern, Unterhalten und Kennenlernen bei: Musik, Tanz, Theater u.v.a.m. Wer ist die AAGE? AAGE e.V. ist eine Non-Profit-Organisation zur Kulturförderung und sozialen Unterstützung. Das vorrangige Ziel ist es, das erste afro-amerikanische Kulturzentrum Frankfurts/Deutschlands/Europas zu schaffen. Zielgruppe sind die hier lebenden Afro-Amerikanern und ihren Familien sowie die so genannten “children-of-colour” (Anm.: äh? wer ), hervorgegangen aus Verbindungen zwischen Afro-Amerikanern und Deutschen. Ein weiterer Beweggrund der Organisation ist es, der deutschen Öffentlichkeit die Vielfalt der afro-amerikanischen Kultur nahe zu bringen (die sich nicht im Barbeque und Jazz/Soul/Funk/HipHop erschöpft) aber auch z. B. über bedeutende Erfindungen zu informieren, die prominente Afro-Amerikaner für die Menschheit geleistet haben. Jeder, der Interesse an der afro-amerikanischen Kultur hat, ist herzlich eingeladen.
Mike B., US-Staatsbürger und Lehrer an der Vienna International School wird am 11.02.2009 an einer U-Bahn Station in Wien / Österreich von zwei Zivilfahndern der Polizei krankenhausreif geschlagen. Die Drogenfahndern hätten ihn vermeintlich mit einem Dealer “verwechselt” und deswegen brutal misshandelt.
Die Republikaner haben erstmals in ihrer Geschichte einen Afro-Amerikaner zum Parteichef gewählt. Der “Glückliche” heist Michael S. Steele, Jg. 58, ist ehemaliger Vizegouverneur des Bundesstaates Maryland und erhielt bei einer Stichwahl 54% der Stimmen. Zu seinen Mitbewerbern gehörten u.a. ein Kandidat, der Mitglied eines All-White Country Clubs war und der kontroverse Republikaner Chip Saltsman, der zu Weihnachten eine CD mit einem rassistischen Songtext über Präsident Obama verschicken lies. (Gemeint sind die US Republikaner RNC…). Sie auch hier(jungemedienhamburg)
Pointer:Ein Buchtip auf AVIVA: Hinter dem etwas verstörenden Titel des Buches verbirgt sich eine wissenschaftliche Arbeit und eine Sammlung wertvoller historischer Dokumente der Nachkriegsgeschichte. Maria Höhn hat dabei ein Geschichts- und Nachschlagewerk geschaffen, das für die (afro-)deutsche Geschichte unverzichtbar ist!
1952 erklärte der deutsche Bundestag auf Drängen vieler CDU-Abgeordneter einige Landkreise in Rheinland-Pfalz zum “sittlichen Notstandsgebiet”. Viele Bundestagsabgeordnete zeigten sich angesichts des moralischen Verfalls in diesen Krisenregionen regelrecht bedroht. Doch von wem und was ging diese Bedrohung aus? – Kommunismus? Stalinismus? [...] Es waren die (un-ehelichen) Beziehungen zwischen deutschen jungen Frauen und schwarzen US-Soldaten sowie die afro-deutschen Kinder, die aus diesen Beziehungen hervorgingen, welche die gesamte Bundesrepublik in helle Aufruhr versetzte. Gesetzes-Entwürfe und Fürsorge-Programme, die in dieser Zeit eingebracht und umgesetzt wurden, zeugten von einer politischen wie geistigen Haltung, die zutiefst erschütternd war und auch heute noch den Umgang mit schwarzen Deutschen bestimmen. Zum Beitrag von N. Wenger / AVIVA.
Im Sommer 2009 stellt die Fulbright-Kommission für Menschen “Mit Migrationshintergrund” Stipendien für zwei Diversity-Programme bereit, die sich an a) Abiturienten des Jahres 2009 bzw. junge Studierende (1.-4. Semester) b) Lehramts – Studierende richten. Die Programme fördern mehrwöchige Sommerstudienprogramm an amerikanischen Universitäten (University of Kentucky, Lexington u.a.). Bewerbungsschluss für beide Programme ist der 27. Februar 2009.
Am 15. Januar wäre Reverend Martin Luther King Jr. 80. Geburtstag gewesen, wäre er nicht 1968 ermordert worden. Der Deutschlandfunk sendet am 17.1. ab 23.05 eine “Lange Nacht” über Martin Luther King jr.
News: Der weisse US Bahn Polizist, der am Neujahrsmorgen den 22jährigen schwarzen Amerikaner Oscar Grant erschossen hat, wurde jetzt verhaftet. Die Anklage: Mord. Der zuständige Staatsanwalt erklärte: “Anhand der Beweise, die uns vorliegen, rechtfertigt nichts eine geringere Anklage als Mord.” Die Tat wurde von zahlreichen Passagieren beobachtet und gefilmt, mindestens 2 Überwachungkameras liefen und zahlreichen Polizeikollegen wurden befragt. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Untersuchungen in zwei Wochen abgeschlossen sind
News: Am Mittwoch kam es in Oakland nach einem friedlichen Protestmarsch und einem Gedenkgottesdiens zu kleineren Ausschreitungen hunderter aufgebrachter Demonstranten. Auf Schildern war zu lesen “Oscar Grant: ermordet! Das ganze verdammte System ist schuldig!” Während der Demonstrationen wurden zahlreiche Geschäfte der Community beschädigt, Fensterschreiben gingen zu Bruch und Autos abgebrannt, die Polizei setzte Tränengas und Schlagstöcke ein und nahm rund 100 Personen fest.
GEN. COLIN POWELL (RET.): I have been watching both of these individuals. I know them both extremely well, and I have not decided who I’m going to vote for yet.
Robocalls (von robo = robot / Robotor ) sind automatische Werbeanfrufe. Die Anwahl der Nummer erfolgt über einen computergesteuerten Autodialer; die vorher aufgenomme Sprachnachricht wird dann, ebenfalls automatisch, vorgelesen. Einsatz finden Robocalls im Telemarketing … und im US Wahlkampf. Nachts um 3 klingelt das Telefon, verschlafen heben Sie den Hörer ab. Sagt eine Männerstimme. “Hallo, Ich rufe Sie im Auftrag von John McCain und des Republican National Commitees an. Sie müssen unbedingt wissen,
das dieser Barack Obama mit dem Terroristen Bill Ayers eng zusammenarbeitet, mit dessen Terrorbande, die das US Capitol, das Pentagon … und das Haus eines Richters bombardiert hat, und Amerikaner ermordet hat. Sobald die Democrats die Kontrolle über Washington haben, werden sie ihre linksextremen Pläne umsetzen, ….
“Respekt und Mut, Düsseldorfer Beiträge zur interkulturellen Verständigung 2008: Jenseits exotisierender Klischees hat die afrikanische Literatur kaum Zuag zum deutschen Lesepublikum gefunden. An diesem Abend wollen wir uns mit afrikanischen Schriftstellerinnen und Schriftstellern und ihren Werken beschäftigen. Die Lesung findet in deutsch statt. Der Abend findet seinen Ausklang mit afrikanischem Essen und der Gelegenheit zum Austausch”
“Afrikanische Literatur, afrikanische Schriftstellerinnen und Schriftsteller, afrikanisches Essen … wem das zu wischiwaschi ist – hier die Details:
Eritrea Berhane liest aus dem Buch “Beasts of no nation” des Schriftstellers Uzodinmaa Iweala (USA/Nigeria) und Dr. Joe Dramiga liest “Die Nächte des großen Jägers” des Autoren Ahmadou Kourouma (Elfenbeinküste). Und ein Buffet gibt es auch …. Read the rest of this entry »
Sic Scooters OR “We want to be free… Free to ride our machines without being hassled by the man!”
If it aint long it s wrong (c) bcmacsac1 via Flickr
Im “California African American Museum” in Los Angeles öffnete gerade die Ausstellung Black Chrome – Examining Black motorcycle culture & sub-culture from WW2 to the present. (Sept.25, 08 to April 12) über die Historie schwarzer Biker-Clubs in den USA. Read the rest of this entry »
Die Frage, ob es im 2. Weltkrieg in der US-Army schwarze Soldaten gab, könnten mindestens 300.000 schwarze Deutsche innerhalb einer halben Sekunde beantworten. Etwas schwerer damit tat sich der bekannte US Schauspieler und Regisseur Clint Eastwood: in seinem Kriegsfilm „Flags of our Fathers“ gab es keine. Die ca. 900 schwarzen GIs, die tatsächlich an der im Film dargestellten Schlacht im Pazifik teilnahmen, wurden, so Spike Lee, “aus der Geschichte getilgt”.
Die Replik von Spike Lee, der Film „Miracle of St. Anna (Das Wunder von St. Anna)“, läuft seit dem 26.9. in der USA in den Kinos. Der Film will die Rolle von afro-amerikanischen Soldaten während des Zweiten Weltkriegs rehabilitieren. “Eine Million schwarze Männer und Frauen haben an diesem Krieg teilgenommen”, betont Lee im Gespräch mit der AFP.
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