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Pressemeldungen zur kontroversen Ausstellung „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“

Übersicht der in diesem Blog geposteten Stellungnahmen aus Deutschlands Black Community zur kontroversen Ausstellung „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ des umstrittenen Kölner Journalisten Karl Rössel / Rheinisches Journalisten Büros. Read the rest of this entry »

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Inspired Comm-Unity: Statement zur Ausstellung “Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg”

(English version follows German version)

Die Inspired Comm-Unity begrüßt die Entscheidung der Geschäftsführerin der Werkstatt der Kulturen die Ausstellung “Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg” abzusagen. Wir beobachten mit wachsender Sorge die öffentliche Diskussion über die Absage der Ausstellung und dabei besonders die diffamierenden Aussagen über Philippa Ebéné und ihre vermeintliche Motivation. Fakt ist: Die Austellung porträtiert in problematischerweise die Beiträge Schwarzer Menschen in der Diaspora während des Zweiten Weltkrieges. Allein aufgrund des Titels, könnte der Eindruck gewonnen werden, alle Schwarzen Menschen gehören zu der sogenannten “Dritten Welt”.

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Blog Special zum Thema Schwarze im Nationalsozialismus

Überall auf der Welt wurden jüdische Menschen jahrhundertelang verfolgt, und der Antisemitismus gipfelte in Europa in einem beispiellosen Holocaust. Morgen werde ich Buchenwald besuchen, das Teil eines Netzwerks von Lagern war, in denen Juden während des Dritten Reichs versklavt, gefoltert, erschossen und vergast wurden. Sechs Millionen Juden wurden getötet – mehr als die gesamte jüdische Bevölkerung, die heute in Israel lebt. Diese Tatsache zu leugnen ist bar jeder Grundlage, ist ignorant und ist abscheulich.

Barack Obama, 4.6.2009 in Kairo

Aus Anlass des anstehenden Besuchs des US Präsidenten in der Gedenkstätte des ehemaligen KZ Buchenwald schaltet der Blog mit Archivbeiträgen in eine

Geschichtsstunde zum Thema Schwarze im Nationalsozialismus.

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Rosa Fava: Hitlers afrikanische Opfer

scheckBuchreview von Rosa Fava zu Raffael Scheck, Hitlers afrikanische Opfer in hagalil.com.

„Ihr habt ja auch Bayern unter euch“, lautete die Antwort eines französischen Soldaten auf den Vorwurf eines bayerischen Soldaten, der sich über die „Buntheit“ des französischen Heeres ausgelassen hatte. Mit solchen Zeugnissen belegt Raffael Scheck den Kontrast in den Anschauungen zwischen der Bevölkerung Deutschlands und des kolonialen Frankreichs im Zweiten Weltkrieg…

Mindestens 3000 Soldaten im Dienste Frankreichs wurden nach der am 10. Mai gestarteten Offensive gegen Frankreich Ende des Monats und Anfang Juni 1940 von deutschen Soldaten und Offizieren nach ihrer Gefangennahme ermordet, weil sie Schwarze waren. Sie gehörten zu den Einheiten aus den afrikanischen und karibischen Kolonien Frankreichs, die teilweise freiwillig, teilweise unter Zwang rekrutiert worden waren.

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Frankfurter Rundschau – Mörderische Ouverture

Folgender Link zu einem interessanten Artikel von Frankfurter Rundschau wurde an Sie übermittelt:
Titel des Artikels:
Mderische Ouverture. Hitlers Verbrechen an Afrikanischen Kriegsgefangenen.
Nutzen Sie den folgenden Link, um den Artikel zu lesen!

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/?em_cnt=1807771&em_loc=89

Achtung: Für die Existenz des Links übernehmen wir keine Gewähr!

Frankfurter Rundschau

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Vortrag / Lesung: Schwarze Häftlinge und Kriegsgefangene in deutschen Konzentrationslagern, Hannover, 12.6.

United States Holocaust Memorial MuseumTermin: Die Asta der Uni-Hannover in Kooperation mit dem afrikanischen Verein Arma e.V. und dem  Afrikanischem Landesverbands Nord e.V. (ADL NORD) lädt zu einer Veranstaltung zum aktuellen Thema “Schwarze Häftlinge und Kriegsgefangene in deutschen Konzentrationslagern” am 12.06.2009 ins Cafe Kargha nach Hannover ein. Aliou Sangare liest aus dem Buch von Serge Bile “Das schwarze Blut meiner Brüder. Vergessene Opfer des Nationalsozialismus” und trägt Gedichte / Spoken Words zur Erinnerung an die afrikanischen Kriegsgefangenen aus dem Senegal, den  “Tirailleurs“, vor. Die Veranstaltung findet im Rahmen des  Festival contre le racisme (8. – 13. Juni) statt.

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Hilarius Gilges (1909 – 1933 in Düsseldorf)

Portraetfoto_Hilarius_GilgesHilarius Gilges (* 28. April 1909; † 20. Juni 1933 in Düsseldorf) war ein afrodeutscher Stepptänzer, Schauspieler und Kommunist. Er wurde im Alter von 24 Jahren von Nationalsozialisten ermordet.

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Die ZEIT bezeichnet schwarzen Holocaust-Überlebenden als “Neger von Buchenwald”

Die ZEIT, eine überregionale Wochenzeitung mit liberal-akademischen Lesepublikum, bezeichnet einen 80jährigen schwarzen deutschen Überlebenden des KZ Buchenwalds, dessen schwarzer Vater im KZ Ausschwitz ermordert wurde,  als “Neger von Buchenwald” (Printausgabe / 4.6.2009) .

Und das zum Anlass des Besuchs des schwarzen US Präsidenten Barack Obama in der KZ Gedenkstätte Buchenwald, der dort 6 Millionen Opfern des Rassenwahns deutscher Herrenmenschen gedenken möchte….

die zeit

Die Zeit Print Ausgabe 04/2009 / Online abrufbar unter Genios

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Schwarzem Holocaust-Überlebenden wurde Teilnahme am Obama-Besuch verweigert

Wie jetzt erst durch eine Bericht der  Süddeutsche Zeitung am 5.6. bekannt wird, wurde einem schwarzen Überlebenden des Holocausts die Teilnahme an der Veranstaltung zum Obama-Besuch im KZ Buchenwald verweigert. Gert Schramm überlebte als 16 Jähriger im KZ Buchenwald nur mit viel Glück . Sein Vater, ein damals in Deutschland lebender Afro-Amerikaner aus den USA, wurde in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert und dort ermordert.

SZ: “Weil er mit der Leitung der Gedenkstätte (Link: http://www.buchenwald.de ) über Kreuz liegt, habe er auch keine Einladung zum Obama-Besuch in Buchenwald erhalten, sagt Schramm der Süddeutschen.  Und weiter “die Verärgerung ist ihm anzumerken. Inzwischen hat eine große Boulevard-Zeitung von der Causa Wind bekommen….” *.

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SZ: Gert Schramm – Der Schwarze, der Buchenwald überlebte

SZ: Buchenwald, 13. April 1945:  Als Gert Schramm die ersten Amerikaner sieht, traut er seinen Augen nicht. Zwei Tage, nachdem Häftlinge die Kontrolle über das Konzentrationslager übernommen hatten, rückt eine Kompanie des 317th Infantry Regiment ein, auch Soldaten mit dunkler Hautfarbe. “Ick habe Bauklötze jestaunt”, sagt Schramm – und die Amerikaner haben “zurückjestaunt”: Vor ihnen steht ein 16-jähriger Junge mit dunkler Hautfarbe. Gert Schramm, der einzige afrodeutsche Häftling in Buchenwald.

Franziska von Kempis und Oliver Das Gupta haben für die Süddeutsche Zeitung mit Gert Schramm geprochen. Weiter zum Artikel

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A Black German Survivor of the Holocaust & Barack Obama by John A. Kantara

Kantara’s World: For  our  English and Dutch readers:  here is a pointer to an article by John Kantara titled “A Black German Survivor of the Holocaust & Barack Obama”.

Die deutsche Version des Artikels ist ebenfalls abrufbar unter Ein Afro-Deutscher im KZ-Buchenwald & Barack Obama.

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Schwarze Häftlinge in den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten


via salzburg.com: Ängstlich schaut der Mann in die Kamera. Er steht vor der weiß lackierten Eingangstür einer Holzbaracke, trägt eine schwarze Hose und ein Sakko, das an eine Dienerjacke erinnert und ihm sichtlich zu eng ist. „Erkennungsdienst. Eintritt streng verboten“ steht auf einem kleinen Schild neben der Tür. „Das auf dem Foto ist Carlos Grey Key“, sagt Stephan Matyus, Leiter des Fotoarchivs der KZ-Gedenkstätte Mauthausen, das sich im siebten Stock des Innenministeriums in der Wiener Innenstadt befindet.

Key war einer der wenigen schwarzen Häftlinge in den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten. Deren Schicksal wurde bisher kaum wissenschaftlich untersucht.Wie viele Menschen schwarzer Hautfarbe während der Zeit des Naziregimes und des Zweiten Weltkrieges in Arbeits- und Konzentrationslager deportiert wurden, ist bis heute umstritten. „In der Fachliteratur geistert eine Zahl von rund 2.000 herum. Weiterlesen in salzburg.com

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Interview mit Charles Payne (Barack Obamas Grossonkel)

via SPON: Der Spiegel bringt in der Rubrik Zeitgeschichte ein Interview mit Charles Payne, 84, der während des US Wahlkampfs als  Großonkel des Präsidenten Barack Obama Schlagzeilen machte. Charles Payne berichtet im Spiegel u.a. über die Befreiung des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald, die er als Gefreite der US-Armee miterlebte, seine Einstellung zu Deutschen und sein Verhältnis zu seinem Grossneffen Barack Obama. Zum Interview

In diesem Zusammenhang interessant, ist das Video Interview, das der Journalist John Kantara mit dem afro deutschen KZ Buchenwald überlebenden Gert Schramm führte. Zum Video

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Hans-Jürgen Massaquoi: Destined to witness: Growing up black in Nazi Germany

Hans-Jürgen Massaquoi (1926 in Hamburg), lebt heute in der USA. Seine Biography “Destined to witness: Growing up black in Nazi Germany” wurde weltweit beachtet, und war in Deutschland, leider mit der recht unglücklichen Übersetzung, als “Neger, Neger, Schornsteinfeger” ein Bestseller. Bemerkenswert ist auch der Lebenslauf seiner, ihm bis zu ihrem Tod unbekannt gebliebenen Cousine, Fasia Jansen (siehe Artikel zu ihrer Person).

Teil 1/20 – Weitere Teil des Films auf Youtube, Benutzer: Mariposa1Kamikaze verfügbar

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Buchtipp: Raffael Scheck: Hitlers afrikanische Opfer – Die Massaker der Wehrmacht an schwarzen franz. Soldaten

Die ab März auch in deutsch vorliegende Untersuchung “Hitlers afrikanische Opfer” (in engl. Hitler’s African Victims- The German Army Massacres of Black French Soldiers in 1940) belegt erstmals detailliert, dass die Wehrmacht im Mai und Juni 1940 Massaker an ca. 1.500 schwarzen Soldaten und Kriegsgefangenen verübte, die in der französischen Armee gekämpft hatten, und zeigt auf, wie weit die Nazifizierung der Truppe bereits zu diesem Zeitpunkt fortgeschritten war.

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Die Rheinlandkinder – Das Schicksal einer schwarzen deutschen Minderheit 1918 – 1937.

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Wolfgang Abel, ”Bastarde am Rhein”, in: Neues Volk. Blätter des Rassenpolitischen Amtes der NSDAP, Leipzig, 2 (1934)

BpB Dossier: Aus einem Beitrag zu Schwarze Menschen im Nationalsozialismus von Nicola Lauré al-Samarai: Während die Behandlung der Kolonialmigranten sich aufgrund der widersprüchlichen behördlichen Interessenlage uneinheitlich gestaltete, erlitten die auf 600 bis 800 geschätzten afro- und asiatisch-deutschen Kinder der Rheinlandbesetzung ein gänzlich anderes Schicksal.

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Video / Interview mit Theodor Wonja Michael

Theodor Wonja Michael im Interview anlässlich der Ausstellung Homestory Deutschland, in der auch ein Porträt von ihm zu finden ist.

Theodor Wonja Michael wurde 1925 in Berlin als jüngster Sohn des Kameruner Kolonialmigranten Theophilius Wonja Michael und dessen deutscher Ehefrau geboren. Seine Mutter stirbt bereits 1926. Er wächst als Halbwaise bei Pflegeeltern auf, die Betreiber einer Völkerschau sind und ihn dort ab 1927, zweijährig, als Komparsen einsetzen. 1934 stirbt sein Vater und die Geschwister werden getrennt. 1939 Abschluss der Volksschule. Eine Ausbildung kann er aufgrund der Nürnberger Rassengesetze nicht aufnehmen.

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Film: Blacks in Nazi Camps (Noirs dans les camps Nazis)

Director Serge Bile, a journalist and producer of documentaries, visited Yorkwoods Theater on February 22, 2007 to screen his 1994 film Blacks in Nazi Camps (Noirs dans les camps Nazis).  Reporter Sabrina Gopaul interviews Serge about the importance of his film and his inspiration for making it.

Quelle: Serge Bile Interview 2007. Directed by Paul Nguyen, Reporter Sabrina Gopaul. Release date: Feb. 23, 2007

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Marina Achenbach: Fasia. Geliebte Rebellin

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FASIA JANSEN (1929 in Hamburg – 1997 in Oberhausen). Sie war Sängerin, Friedensaktivistin, Frauenrechtlerein, Bürger- und Menschenrechtlerin. Trägerin des Bundesverdienstkreuzes.

Freitag.de [..] wurde es nicht “an der Wiege gesungen”, dass sie eine Liedermacherin und Sängerin wird, die Tausende bewegt. Für ihr Leben trifft wirklich zu, was oft leicht hingesagt wird: es war eine Gratwanderung. Von klein auf hätte es ihr geschehen können, dass sie gebrochen, im NS-Staat zu Grunde gerichtet, auch nach dem Krieg von Bildung ausgeschlossen, von der Gesellschaft an den Rand gestoßen wird. Ihr unendliches Glück war es, dass immer Menschen da waren, die sie schützten und stützten. Fasia brachte ihre Neugier und Lernfähigkeit mit, ihre Begabungen für Musik, ihre schöne Stimme und die schon legendäre Fähigkeit, mit dem Publikum Kontakt zu bekommen.

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Gert Schramm – ein Mann den Obamas Onkel aus dem Nazi KZ befreite

In einer Rede anlässlich des Memorial Days erinnerte Barack Obama an die Befreiung der deutschen Konzentrationslager, und hatte dabei das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz mit dem KZ Buchenwald verwechselt. Das KZ Buchenwald (bei Weimar) war eines der größten Konzentrationslager auf deutschem Boden und wurde im April 1945 durch die US Army befreit. Obamas Grossonkel Charlie Payne war als Soldat an der Befreiung von Häftlingen eines Aussenlagers beteiligt. Untern den Buchenwald Häftlingen befandt sich als einziger Schwarzer der damals 15-jährige Gert Schramm.

Videoquelle: Youtube / John Kantara

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Lesung: Marie Nejar in Hamburg 28.2.

Termin: Hamburg: Lesung aus der Biographie von Marie Nejar „Mach nicht so traurige Augen, weil du ein Negerlein bist“ mit Anwesendheit von Marie Nejar. Marie Nejar, 1930 in Mülheim geboren, erlebte als schwarzes Mädchen die Kriegs- und Nachkriegszeit auf St.Pauli. Ausserdem: Kurzer historischer Input zum Thema „AfrikanerInnen in Hamburg zur Zeit des Nationalsozialismus“ von Heiko Möhle (EineWeltNetzwerk).

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Schwarze Häftlinge und Kriegshäftlinge in deutschen Konzentrationslagern

BpB Dossier: Schwarze Häftlinge und Kriegshäftlinge in deutschen Konzentrationslagern, von Julia Okpara-Hofmann: Es gibt derzeit nur wenig Literatur in Deutschland, die sich mit dem Thema schwarzer Häftlinge und Kriegshäftlinge in deutschen Konzentrationslagern befasst. Diese Arbeiten behandeln hauptsächlich die schwarzen zivilen Häftlinge, nicht die schwarzen Kriegshäftlinge. Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick speziell über die schwarzen Kriegshäftlinge in deutschen Konzentrationslagern. Zum Beitrag

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Segundo Jorge Adalberto (1922-44) Widerstandskämpfer

025Segundo Jorge Adalberto (1922-44), genannt “Boy Ecury” war 1922 auf der Insel Arruba geboren und 1937 zum Studium in die Niederlande gekommen.

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Buchtip: Serge Bilé: “Das schwarze Blut meiner Brüder. Vergessene Opfer des Nationalsozialismus”

United States Holocaust Memorial MuseumTaz: Serge Bilé: “Das schwarze Blut meiner Brüder. Vergessene Opfer des Nationalsozialismus”. Aus dem Französischen von Eliane Hagedorn und Bettina Runge, Claassen Verlag, Berlin 2006, 159 Seiten, 18 Euro:  “Serge Bilé erinnert in einem ergreifenden Buch an Opfer des Nationalsozialismus, die weitgehend vergessen sind: die Schwarzen. Der aus der Elfenbeinküste stammende Journalist Serge Bilé widmet den Schwarzen als “vergessenen Opfer des Nationalsozialismus” ein anrührendes Buch. Sie wurden aus dem besetzten Frankreich verschleppt, aber in den Akten bis hin zu den Todeslisten wurden sie als “Franzosen” geführt. Nur wenn sie überlebten oder wenn andere Überlebende über sie berichteten, konnten die Schicksale und Lebensläufe von Schwarzen rekonstruiert werden. Die Quellenlage erlaubt nichts anderes als Berichte über Einzelschicksale, denn genaueres Material dazu, wie viele Menschen schwarzer Hautfarbe wohin deportiert wurden, existiert nicht.” Mehr in der Taz:  Rassenwahn und Propaganda

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Aachen: Zum Volkstrauertag Gedenken an 2.000 Schwarze Häftlinge der NS-Konzentrationslager

Termin: Aachen, 18.11.2007: In Aachen fand heute anläßlich des Volkstrauertags an den KZ-Gräbern auf dem Waldfriedhof eine Gedenkveranstaltung an die Opfer des Nationalsozialismus, insbesondere an Schwarze im KZ statt.

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Treu bis in den Tod. Von Deutsch-Ostafrika nach Sachsenhausen ins KZ. Eine Lebensgeschichte.

Termin: Lesung: Marianne Bechhaus-Gerst:Treu bis in den Tod. Von Deutsch-Ostafrika nach Sachsenhausen. Eine Lebensgeschichte. Die Lebensgeschichte des “Askari” Mahjub bin Adam Mohamed (alias Mohamed Husen: Der Sudanese Mahjub bin Adam Mohamed ließ sich 1914 als Söldner der Kolonialtruppe in Deutsch-Ostafrika, dem heutigen Tansania, anwerben. 1930 kam er als Kolonialmigrant nach Deutschland. Er spielte in den dreißiger Jahren kleinere Rollen in mehr als 20 Spielfilmen. Trotz der Bedrohung durch das nationalsozialistische Regime blieb er im Land. 1941 wurde der Unbequeme zum Schweigen gebracht, indem man ihn ohne Prozess in das KZ Sachsenhausen einwies, wo er drei Jahre später starb.

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13.9.07 Denkmal für ein afrikanisches NS-Opfer Mahjub bin Adam Mohamed (Bayume Mohamed Husen)

Termin Verlegung und Enthüllung des ersten „Stolpersteins“ für ein afrikanisches NS-Opfer. Am 13. September 2007 verlegte der Kölner Künstler Gunter Demnig den Stolperstein vor dem letzten Wohnhaus von Mahjub bin Adam Mohamed (Bayume Mohamed Husen) in der Brunnenstraße 193 in Berlin-Mitte. Die Verlegung wurde vom Kölner Verein KopfWelten initiiert und die Patenschaft über den Stein vom Verein übernommen. Unter großer Beteiligung wurde der Gedenkstein am Freitag, den 14. September feierlich enthüllt.

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16.5.2009