black.in.NRW blog

Rassistische Attacke in Hamburg

Am Sonntag wurde in Hamburg ein 37 jähriger Schwarze (Afro-Portugiese) Opfer einer rassistischen Attacken, nach Pressemeldungen liegt er mit Gehirnblutungen im Krankenhaus und schwebt nach einer Notoperation in Lebensgefahr.

“Der Überfall ereignete sich, nachdem der Portugiese an einer Ampel bemerkte, dass jemand am Heck seines Fahrzeuges einen Aufkleber befestigte und er daraufhin ausstieg. Der NPD-Aufkleber trug den Schriftzug “Schöner leben ohne Überfremdung – Hamburg muss deutsch bleiben”. Der 37-Jährige stellte den Unbekannten zur Rede. Dieser wiederum beschimpfte den Portugiesen und schlug ihm mehrfach ins Gesicht, bis er zu Boden fiel. Anschließend stieg der Täter in einen dunklen Kleinwagen und flüchtete.” (TAZ)

Mehr hier und in der TAZ

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Wie gefährlich ist Hamburg?

Wie gefährlich ist Hamburg (für “Dunkelhäutige?”) fragt die Mopo nach dem erneuten Überfall auf einen Afro: “Nach der Neonazi-Attacke auf einen 37-Jährigen hat sich der Zustand des Opfers stark verschlechtert. “Wir müssen von Lebensgefahr ausgehen”, sagte ein Polizeisprecher. Es war bereits der dritte Angriff auf einen Schwarzen in diesem Jahr. Müssen Dunkelhäutige in Hamburg Angst um ihr Leben haben? Mehr in der Mopo

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Messeattacke gegen schwarzen Jugendlichen

Magdeburg:  Dort ist ein Jugendlicher (17) aus Nigeria wegen seiner Hautfarbe beleidigt und mit einem Messer in die Schulter gestochen worden. Mehr hier

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Initiative “Grüner Rassismus Nein Danke” gegründet

Nach Erfahrungen mit mangelnder Einsicht und Kritikfähigkeit der Grünen nach Protesten gegen ein rassistisches und sexistisches Grünen-Wahlplakat gründete sich nun die Initiative “Grüner Rassismus Nein Danke!” um eine öffentliche Aufarbeitung diskriminierender Praktiken und Lernresistenz zu erreichen.

HIER ist die Seite der Initiative “Grüner Rassismus Nein Danke” – mit Hintergrundinfos, Dokumentation und einer Aktion zum Mitmachen:

http://gruenerrassismus.blogspot.com

Via derbraunemob
(http://blog.derbraunemob.info/2009/11/02/initiative-gruener-rassismus-nein-danke-gegruendet/)

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USA – Richter weigert sich, Schwarzen Mann und weiße Frau zu trauen

Passt diese Nachricht nicht in dein Blog? Ja Klar!

Ääh, ich bin kein Rassist, aber …”meine Sorge gilt den Kindern”: Ein Friedensrichter im US-Staat Louisiana verweigert einem Afro-Amerikaner und seiner weißen Braut die Heirat. Mehr in der SZ unter http://www.sueddeutsche.de oder http://www.nzz.ch oder http://www.cnn.com

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Berlin: Seminar “Rassismus und Weißsein am Beispiel der Wiedervereinigung” 16.10.

Seminar “Jetzt sind wir da – ihr könnt wieder nach Hause gehen!” Rassismus und Weißsein am Beispiel der “Wiedervereinigung vom 16.-18.10.2009: Im Seminar gehen wir der Frage nach, welche Entwicklungen den damaligen Ereignissen zu Grunde lagen und in welchen Formen Rassismus und Weißsein in den beiden deutschen Nachkriegsstaaten eine Rolle spielten. Wir wollen uns mit den verdrängten Perspektiven von Schwarzen Deutschen und Migrant_innen aus Ost und West beschäftigen und diskutieren, wie die Menschen in unserem Umfeld auf die  “Wiedervereinigung” und ihre Folgen reagiert haben.

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Rassistische Übergriffe Anfang Oktober

Der MedienB. Blog meldet am 4. Oktober 2009 einen rassistisch motiverten Übergriff auf ein vietnamesisches Geschäft und am 1./2. Oktober 2009 einen rassistischen Übergriff auf eine Schwarze Deutsche in Cottbus: “Zwei Männer und eine Frau haben in der Nacht vom 1. auf den 2. Oktober vor der Stadthalle in Cottbus eine 19-jährige Schwarze Deutsche wegen ihrer Hautfarbe beleidigt. Als sich ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes schützend vor die Frau stellte, wurden beide geschlagen und zu Boden gerissen.” Mehr http://medien-beobachtung.blogspot.com

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28. September 2009: Afrikaner in München von Neonazis verletzt

via medien-beobachtung blog: Zwei Neonazis, ein 35 Jahre alter Mann und eine 21 Jahre alte Frau, haben am 28. September auf dem Münchner Bahnhofsplatz einen 37-Jährigen Afrikaner gegen den Kopf und Oberkörper getreten und den Mann mit “Scheiß Kanake” beleidigt. Mehr hier http://medien-beobachtung.blogspot.com/2009/09/28-september-2009-afrikaner-in-munchen.html

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Die Grünen: Sächsische Spitzenkandidatin Monika Lazar zum Fall Hornung u. Rassismus

Für die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen nimmt die Sprecherin der Partei für “Strategien gegen Rechtsextremismus“ Monika Lazar Stellung zum Fall Hornung.

Monika Lazar ist Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen im Bundesland Sachsen (Wahlkreis Leipzig) und Mitglied des Deutschen Bundestags, und übermittelte dem black.in.nrw blog in einem Kommentar am 24.9. eine Stellungnahme (Volltext unten); inhaltlich ein etwas stranger Cocktail aus Grüner Wahlpropaganda, “Mafia” B – Movie Talk (“Es gibt keine Zeugen”), indirekten Unterstellungen (“Beschimpfungen und Drohungen in Internetforen”) und ziemlich direkten Drohungen (“Strafanzeige”) ……

Hintergrund
Thomas Hornung, Pressereferent der Grünen und Mannheimer Kommunalpolitiker, soll am Rande einer Wahlkampfveranstaltung der Grünen in Mannheim gegenüber einer SchwarzenStudentin abfällige Äusserungen, auch im Zusammenhang mit ihrer Hautfarbe, gemacht haben. Und, so der gravierendere Vorwurf, einen Tag später, diesmal in einer Geschäftsstelle von B90/Grünen, in Gegenwart der Frau rassistischen NPD Jargon (“Negerplakat“) verwendet haben. Die Studentin hatte sich ihm gegenüber kritisch über ein bereits wegen Rassismus in die öffentliche Kritik geratenes Wahlplakat seiner Partei geäussert und ihn, in seiner Funktion als Politiker der Grünen, um eine Richtungstellung gebeten. Hornung bestreitet die Vorwürfe und sieht sich verleumdet. (-> siehe „Na ja, man kann ja nicht immer political correct sein“.

Vorweg kurz in eigener Sache: der black.in.nrw Blog verwehrt sich dagegen, in Zusammenhang mit “Drohungen” und “Beschimpfungen” einer Mitarbeiterin des MdB Gerhard Schick in Berlin bzw. des Grünen Kommunalpolitikers Thomas Hornung gebracht zu werden, dessen Wunsch nach Veröffentlichung seines Schreibens zum Vorfall hier übrigens gerne und konstruktiv nachgekommen worden ist. Monika Lazar wird daher um Richtigstellung gebeten. Read the rest of this entry »

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Online Q & A mit den Grünen (und dem Diversity 1×1)

Last minute Wahlkampf bei den Grünen, die online Eure Fragen beantworten: http://dreitagewach.gruene.de

Ein Beispiel:

Evelyn (black.in.nrw leserin) fragt: Hallo. Leider weiß ich (weißePerson) immer noch nicht,ob ich morgen GRÜN wählen soll. Ich würde gern, aber der weiße u. zT. ignorante Umgang mit den Verletzungen durch das Kaarster Plakat schockiert mich immer noch. UnBewusster Alltagsrassismus ist eine Erfahrung, die weiße Deutsche nicht machen können u. daher darin keine Kompetenzen haben. Ich dachte, die Grünen kennen das 1×1:blacknrw.wordpress.com. Ich wähle euch ggf,wenn ihr mir versprecht, sehr bald ein selbstkritisches DiversityProgramm einzuführen. Read the rest of this entry »

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Schlagstockattacke in einer Stadtbahn in Hannover

Mit einem Teleskopschlagstock und einem Schlagring haben militante Rassisten am Freitag in einer Stadtbahn zwei Schwarze bedroht. Die drei Männer im Alter zwischen 28 und 33 Jahren waren gegen 22.50 Uhr in Begleitung einer Frau am Kröpcke in die Linie 5 Richtung Stöcken gestiegen. Read the rest of this entry »

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Die Grünen – von Kaarst über Mannheim direkt zum Diversity Training?

Der Hintergrund: Thomas Hornung, Pressereferent der Grünen und Mannheimer Kommunalpolitiker, soll am Rande einer Wahlkampfveranstaltung der Grünen in Mannheim gegenüber einer Studentin abfällige Äusserungen, auch im Zusammenhang mit ihrer Hautfarbe, gemacht haben. Und, so der gravierendere Vorwurf, einen Tag später, diesmal in einer Geschäftsstelle von B90/Grünen, in Gegenwart der Frau rassistischen NPD Jargon (“Negerplakat“) verwendet haben. Die Studentin hatte sich ihm gegenüber kritisch über ein bereits wegen Rassismus in die öffentliche Kritik geratenes Wahlplakat seiner Partei geäussert und ihn, in seiner Funktion als Politiker der Grünen, um eine Richtungstellung gebeten. Hornung bestreitet die Vorwürfe und sieht sich verleumdet.

Das kleine 1×1 des Führungsverhaltens in Bereich “Diversity-Managements”.  Ein offener Brief von Trina Roach, Management Coach an Thomas Hornung, von den Grünen Mannheim. Read the rest of this entry »

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Afrikanische StudentInnen rufen zur Kundgebung in Heidelberg am 19.9.2009 auf

Afrikanische StudentInnen rufen zur Kundgebung in Heidelberg am 19.9.2009 aufAm Samstag, den 19.09. ab 15.30 Uhr findet in Heidelberg auf der Neckarwiese bei der Theodor-Heuss-Brücke eine Kundgebung gegen Polizeigewalt statt. Es ist geplant, von dort durch Heidelberg bis zum Uni Platz zu marschieren. Mit der Demo soll für mehr Toleranz und konkrete Fortschritte bei der Integration von AusländerInnen und gegen Gewalt, die AfrikanerInnen und anderen AusländerInnen – auch im Polizeigewahrsam – zugefügt wird, protestiert werden.

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Rassistische Äusserungen von Frankreichs Innenminister

Rassistische Äusserungen von deutschen Politikern? Hier mal ‘was aus unserem Nachbarland Frankreich. Im August musste der weisse Präfekt des afrikanischen Départements La Réunion wegen “Beschimpfungen rassistischen Charakters“ zurücktreten; er hatte am Pariser Flughafen einen schwarzen Sicherheitskontrolleur beschimpft: „Man hat den Eindruck, in Afrika zu sein, es gibt nur Schwarze hier“….. Read the rest of this entry »

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Diskriminierungsbereich in NRW – in Zahlen

Es ist an der Zeit, dass die Politik die Diskriminierungserfahrungen vieler Menschen mit Migrationshintergrund ernst nimmt und zum business case macht.  Serdar Yazar, Bundesvorsitzender des Bundesverbandes Türksicher Studierendenvereine (BTS) und Diversitypolitischer Sprecher der Türkischen Gemeinde in Deutschland (TGD).

Via TGD: 71% der Befragten in NRW und 72 Prozent der Befragten in Deutschland lebenden türkeistämmigen Menschen geben an, dass sie im alltäglichen Leben Diskriminierungen aufgrund ihrer ethnischen Herkunft erfahren haben. Dies geht aus der vom nordrhein-westfälischen Integrationsministerium in Auftrag gegebenen Studie “Türkeistämmige Migranten in Nordrhein-Westfalen und in Deutschland: Lebenssituation und Integrationsstand“  hervor. Dazu wurden rund 1.000 Deutsch-TürkInnen in Nordhrein-Westfalen befragt. In Nordrhein-Westfalen leben deutschlandweit die meisten Türkeistämmigen, das sind etwa eine Million Menschen. (Studie hier downloaden)

Diskriminierungsbereich in NRW – in Zahlen

  1. 50% am Arbeitsplatz
  2. 43% bei der Arbeitssuche
  3. 44% Wohnungssuche

Serdar Yazar, geboren und aufgewachsen in Berlin, ist Bundesvorsitzender des Bundesverbandes Türksicher Studierendenvereine (BTS) und Diversitypolitischer Sprecher der Türkischen Gemeinde in Deutschland (TGD).

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Die Grünen: Jutta Ditfurth zum Wahlplakat der Grünen Kaarst

Via JW: Jutta Ditfurth, Mitbegründerin der Grünen Partei, in der JW: In Nordrhein-Westfalen werben Grüne mit dem nackten Hintern einer schwarzen Frau…..Die Bundesgrünen, erschreckt über viele Proteste, haben das Plakat »mißlungen« genannt. Welch ein Euphemismus. Das erinnert mich an den Bürgermeister von Hoyerswerda, der nach den mörderischen rassistischen Anschlägen auf Flüchtlinge und Asylsuchende keine Prise Empathie besaß, sondern sich nur um das Image der Stadt sorgte. Die Kaarster Grünen haben nocheinmal gezeigt, wie sie ticken, und haben das Plakat auf ihrer Website mit einem grünen Raster zugedeckt und beleidigt »Zensur« darauf geschrieben. – Zensur.
Mehr unter “Was soll der Dreck”.

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Microsoft Polen: Empower your people??


http://www.youtube.com/watch?v=BAbqFO-VHJk

Der Online Dienst news.de meldet folgendes zu einer Werbekampagne “Empower your people” des Softwarekonzerns Microsoft in Polen: “Ein Werbefoto von Microsoft sorgt für Erstaunen. Marketing-Experten haben für eine Kampagne in Polen einen Schwarzen auf einem Bild durch einen Weißen ersetzt. [...] Getauscht wurde aber nur der Kopf, und das auch ziemlich stümperhaft. Die Hand und der Körper des Schwarzen, verdeckt durch einen silbernen Anzug, blieben so wie auf dem Ausgangsmaterial. [...] Von zahlreichen Seiten hagelte es Kritik für das retuschierte Plakat. Der Vorwurf von Rassismus wird vor allem dadurch genährt, dass der Asiate neben dem ausgetauschten Schwarzen und die weiße Dame vorn im Bild bleiben durften…” Weiter bei news. de im Artikel und im Kommentar.

Nach Rassismusvorwürfen entschuldigte sich ein Microsoft Sprecher für den Vorfall u.a. auf CNET und auf dem Corporate Twitter Channel und das Bild wurde wieder in den Originalzustand zurückversetzt. (Anm. mit Adobe Photoshop?)

Seit Jahrzehnten, spätestens seitdem im Jahre 2001 einige afro-amerikanische MitarbeiterInnen die Microsoft Corp. wegen angeblicher Diskriminierung auf fünf Milliarden US-Dollar Schadensersatz zu verklagen versucht haben (-> http://www.heise.de und Spiegel), investiert Microsoft in zahlreiche globale Diversity Programme, Strategien und Initiativen zur Förderung von Frauen und Minderheiten, was sich insbesondere auch im Marketing und der Aussendarstellung des Konzerns niederschlägt.

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Ein etwas anderes Sommerfest in Westfalen

Sommerfest in Freckenhorst bei Warendorf: via WN:  „Die Neger sind los“ – unter diesem Motto lädt die Nachbargemeinschaft Negerdorf am Samstag (22. August) ab 15 Uhr zunächst die kleinen, später die großen „Neger“ zum Sommerfest an den Bussmannsweg ein. ….Vor allem die Kinder und Jugendlichen zwischen acht und 14 Jahren sollten sich angesprochen fühlen….Das Sommerfest soll beim abendlichen gemütlichen Negerdorfrock mit Ralf Dooth und Chris Langhals ausklingen.”  Zum Artikel

Veranstalter des jährlichen Sommerfest ist die Nachbargemeinschaft der Nikolaus-Ehlen-Siedlung in Warendorf-Freckenhorst, die sich selbst als “Nachbargemeinschaft Negerdorf” bezeichnet. Veranstalter / Kontakt: Hermann Reckhaus, Fon, Fax 02581/44541. Quelle: s.u.
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Übergriff auf 2 Afro Kids in Oerlinghausen bei Bielefeld, Zeugen gesucht

Am vergangenen Montag 17.8. kam es in der Innenstadt von Oerlinghausen bei Bielefeld zu einem rassistischen Übergriff auf zwei schwarze neunjährige Kinder, die sich als Teilnehmer einer Klassenfahrt einer Grundschule aus Bad Essen in Oerlinghausen aufhielten.

Die beiden Kinder gaben an, während einer Stadtrally von drei Jungen im Alter von 13 – 14 Jahren geschlagen, bespuckt und als Neger beleidigt worden zu sein. Die Kripo bittet nun eventuelle Zeugen des Vorfalls, sich zu melden.

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Heidelberg: Demo am 29. Juli 2009 – NEIN ZU ÜBERTRIEBENER POLIZEIGEWALT, DISKRIMINIERUNG & RASSISMUS.

Bereits am 29. Juli 2009 fand in Heidelberg eine Kundgebung der afrikanischen Studenten Community gegen die inhumanen Behandlung der Polizei beim Umgang mit dem kamerunischen Studenten Aubin M. statt. Motto der Demo war “WIR SAGEN NEIN ZU ÜBERTRIEBENER POLIZEIGEWALT, DISKRIMINIERUNG & RASSISMUS.”

Verein Afrikanischer Studierender an der Uni Heidelberg e.V. - VASUHBilder der Demo hier http://fotoalbum.web.de/gast/serpicoze/DEMO_2009/#
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FAZ: Warum wurde Henry Louis Gates Jr. verhaftet?

In der FAZ kontrastiert Tobias Rüther seine Ich-habe-den-Haustürschlüssel-Vergessen Erfahrung mit der von Henry Louis Gates; schwarz & einheimischer Harvard Professor versus weiss, angetrunkener ausländischer Student: “Vor Jahren, in meiner ersten Woche als Student in einer amerikanischen Universitätsstadt, kam ich spät von einer Party nach Hause. Den Alarmcode, der das Haus meiner Gastfamilie sichern sollte, tippte ich falsch ein, und kaum, dass ich drinnen war, klingelte es an der Tür. Zwei Polizisten standen vor mir. Der Alarm sei losgegangen, sagten sie sehr freundlich, ob ich mich vielleicht ausweisen könnte? Ich zückte meinen deutschen Personalausweis. Die Beamten musterten erst den Ausweis, dann mich: einen angetrunkenen jungen Weißen im T-Shirt mit seltsamem Akzent in einem Haus, das ihm nicht gehört. Dann musterten sie wieder den Ausweis, taten aber nichts, weil sie offenbar mit mir nichts anzufangen wussten: Verdächtig kam ich ihnen jedenfalls nicht vor.”…Vollständiger Artikel in der FAZ.
Quelle des Zitats:  Tobias Rüther, Routine oder Rassismus, Warum wurde Henry Louis Gates Jr. verhaftet? FAZ. 23.7.2009. Abruf 23.7.2009. Link: http://www.faz.net.


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Meinungen: Wieso hat sich Merkel nicht entschuldigt? von Alaa al-Aswany

Der ägyptische Schriftsteller Alaa al-Aswany

Der ägyptische Schriftsteller Alaa al-Aswany

Alaa El Aswany (Die Presse): Wenn ich sehe, wie gleichgültig die deutsche Kanzlerin mit dem Leben von Arabern und Muslimen umgeht, muss ich unweigerlich an unsere nubischen Vorfahren denken, die in den Käfigen von Berlins Zoo gefangen waren, während Deutsche sie vergnügt betrachtet haben. Weiterlesen Alaa El Aswany (Die Presse).

-> Englische Originalversion des Beitrags unten.

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Sommer 2009? Beleidigt, geschlagen, verletzt, ermordet

Blankenfelde, 29.7.2009 Ein 29-jähriger Mann wurde wegen seiner dunklen Hautfarbe von einem 46-Jährigen rassistisch beleidigt worden. Das Opfer, das in Sierra Leone geboren ist, war in der Kleingartenanlage „Frohsinn“ am Rosenthaler Weg im Strebergarten seiner Bekannten, 47, zu Besuch. Die Frau war zuvor mit ihrem Nachbarn wegen eines Autos, das auf ihrem Grundstück geparkt war, in Streit geraten. Der Staatsschutz ermittelt. http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Ticker-Polizei-Kriminalitaet;art270,2859015

Sachsen – Anhalt: 24.7.2009. Südstaaten??? Im sächsischen Tangerhütte, 5725 Einwohner, haben Freitagnacht ca. 10 (weisse) Deutsche das Wohnhaus eines afrodeutschen Jugendlichen belagert und von der Strasse aus rassistische Beleidigungen in Richtung Wohnung skandiert.  Die 86 – jährige Oma des Opfers rief verängstigt die Polizei, welche die Mob Ansammlung auflöste und gegen die TäterInnen Strafanzeige wegen Volksverhetzung erstattete. Bei den Tätern handelte es sich um alkoholisierte Ortsansässige im Alter von 16 bis 34 Jahren. Quelle: Polizeirevier Stendal – Pressemitteilung Nr.: 177/09

Berlin: 21.7.2009 Rassistisch beleidigt Ein 24-Jähriger hat am Dienstag ein asiatisches Pärchen in Friedrichshain rassistisch beleidigt. Die 21-Jährige und ihr 27-Jähriger Lebensgefährte waren gegen 1.30 Uhr auf dem Heimweg, als sie an einer Ampel durch das geöffnete Fenster eines Autos beleidigt wurden. Zudem habe der 24-Jährige Beifahrer den Hitlergruß gezeigt. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt wegen des Verwendens verfassungsfeindlicher Kennzeichen und Beleidigung. http://www.taz.de/regional/berlin

Würzburg: 20.7.2009 - Angriff auf schwarzen Jogger: Ein rassistischer Angreifer hat im süddeutschen Würzburg einen schwarzen Jogger beleidigt, attackiert und verletzt. Mehr: http://www.vasuh.org/vasuh./VASUH_News.

Chemnitz 15.7.: Zusammengeschlagen In Ostdeutschland wurde ein 46-jähriger Deutsch Mosambiker spät abends von zwei unbekannten Männern geschlagen, getreten und beleidigt. http://www.ad-hoc-news.de

Leipzig, 11.7. 2009 – Rassistische Gesänge und polizeiliche Relativierung Am 11.07. kamen gegen 21.30 ca. 200 Neonazis aus dem thüringischen Gera von einer Kundgebung zurück. Auf dem Bahnsteig riefen sie Parolen und zündeten dabei auch Feuerwerkskörper. Im Rewe-Supermarkt in den Bahnhofspromenaden kam es dann zu rassistischen Liedern, welche sich gegen 2 dunkelhäutige Frauen richteten, die gerade im Rewe einkaufen waren. http://leipzig.noblogs.org

Berlin: 10.7. 2009 - Zwei schwerverletzte Afrikaner: Am späten Freitagabend hat ein rassistischer Mob in einer Einkaufspassage im Berliner Bezirk Spandau zwei Menschen durch Schläge, Tritte und Messerstiche lebensgefährlich verletzt. Einer der Verletzten ringt zur Zeit immer noch mit dem Tode und hat das Bewusstsein nicht mehr wiedererlangt. Auslöser für den Angriff war ganz offensichtlich die afrikanische Herkunft der beiden Opfer. Mehr: http://de.indymedia.org/2009/07/255902.shtml

Berlin: 11.7. Bierflasche abbekommen. Ein unbekannter Täter hat am Samstagabend in Hellersdorf einen 46 Jahre alten Mann rassistisch beleidigt und ihm eine Bierflasche gegen den Kopf geschlagen. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt. Der Mann war mit seinem Fahrrad in der Hellersdorfer Straße unterwegs, als ihn der Unbekannte angriff und wegen seiner Hautfarbe beleidigte. Der Täter flüchtete. Das Opfer wurde nach eigenen Angaben nicht verletzt und lehnte eine ärztliche Behandlung ab. http://www.bz-berlin.de/bezirk/hellersdorf/bierflaschen-attacke-wegen-hautfarbe-article516288.html

Dresden 1. 7. 2009 Tödliche Messerattacke: Die ägyptische Apothekerin Marwa El-Sherbini (32), im 3 Monat schwanger, wurde in einem Gerichtssaal in Dresden von einem (weissen) Deutschen mit 18 Messerstichen ermordet, ihr Ehemann schwer verletzt. Marwa E. hatte den Täter 2008 wegen rassistischer und antiislamischer Beleidigung erfolgreich verklagt. Ein herbeigerufener Bundespolizist schoss zunächst auf den bereits verletzten Ehemann, wegen seiner Herkunft/ Aussehen hielt er in irrtümlich für den Täter.

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Kreisliga Fussball – Ein Erfahrungsbericht

Via Afrolink: Ein Bericht einer Ehefrau deren afrikanischer Mann in der Kreisliga Fussball spielt: “Ich habe nun erst 2 Spiele seiner Mannschaft gesehen und bin entsetzt was mein Mann sich alles gefallen lassen muss und frage mich ernsthaft, wo die Menschlichkeit und Toleranz im Fussball ist??

Beim 1. Spiel habe ich mit unseren beiden Kindern das Spiel angeschaut, bei dem es schon heftig zu ging. Er musste sich beschimpfen lassen, weil er halt offensiv spielt, aber ohne jemanden zu verletzen. Am Ende des Spiels stand ein Spieler von dem gegnerischen Team hinter uns und meinte vor den Kindern laut und deutlich ” den Neger müsste man wegbuffen”. Das 2. Spiel was ich gesehen habe war noch schlimmer. Read the rest of this entry »

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Bad Segeberg: Solidaritätsveranstaltung für Robert Nwanna 3.7.

2008_06_28_ROSP200802700500052.PDF

Siehe auch Spiegel Online Juni 2008….

Hier einen Aufruf aus Bad Segeberg zu einer Demo, organisiert von der Plan-B Antifa Segeberg: „Am 03.07.09 startet um 15:30 Uhr eine Demo auf dem Marktplatz in Bad Segeberg. Dies wird eine Solidaritätsveranstaltung zu Gunsten des Robert Nwanna sein.

Der Nigerianer Robert Nwanna musste sich gefallen lassen, wie die Polizei und Justiz versucht ihn in einem Verfahren, indem er unserer Meinung nach eindeutig unschuldig ist, als schuldiger Straftäter abzustempeln.

Die Rede ist von einem Vorfall im Jahr 2005. Abgesehen davon, dass sich Nwanna und seine Verlobte täglich rassistische Äußerungen anhören mussten, spielte sich am 26.05.2005 ein dramatisches Ereignis ab.

„Der Mann wollte ganz einfach vorbeigehen, er wollte nur zu seiner Wohnung“, bestätigt ein Nachbar, der den Vorfall beobachtete.

Gegen 19 Uhr begibt er sich nach einem kurzen Einkauf auf den Heimweg. Etwa 50 Meter vor seiner Erdgeschosswohnung hält sich eine Gruppe von ungefähr 15 junger Personen auf. Der grölende Haufen ist zu diesem Zeitpunkt schon entsprechend betrunken.

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TAZ: 1 Knochenbruch, 2 Versionen

Via Taz: Ein Mathematik-Doktorand aus Kamerun sagt, die Bundespolizei in Heidelberg habe ihn ins Gesicht geschlagen. Die bestreitet die Vorwürfe. … Seit der Fall durch die Medien geht, sagt er, meldeten sich immer wieder Asylbewerber und Afrikaner und berichteten von Polizeigewalt, darunter ein Afrikaner, dem Ähnliches vor Jahren in Heidelberg passiert sei. Die Dunkelziffer sei hoch, viele fürchteten bei Gegenanzeigen der Polizei um ihre Aufenthaltserlaubnis. Auch M. habe zunächst nicht an die Öffentlichkeit gewollt, da er Angst um seine Doktorandenstelle hätte. Seinen Fall wollen mehrere afrikanische Organisationen nun nutzen, um auf Polizeigewalt aufmerksam zu machen. Weiter lesen: http://www.taz.de/nc/1/politik/deutschland/artikel/1/1-knochenbruch-2-versionen

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Endlich: Mittel gegen Rassismus endeckt!

schilder

Das-Kein-Platz-für-Rassismus-Schild.
Unverbindliche Preisempfehlung: 55,00 Euro*
(*Dekorativer Weisser-Anti-Rassist nicht im Preis einbegriffen)

Deutschen Wissenschaftlern in Witten (Ruhrgebiet) ist ein phänomenaler Durchbruch in der Anti-Rassismus Forschung gelungen, ein erster Prototyp ist auch schon verfügbar!!!! 
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/witten/2009/5/10/news-119358227/detail.html

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Goslar: der ganz alltägliche Rassismus am Samstagabend

In Goslar wurde zwei schwarzen Fußballern des Oberligisten GSC 08, Daniel dos Santos (Brasilien) und Luc Ndjock (Kamerun/Deutschland), am Samstagabend in der Goslarer Diskothek „Nachtschicht“ von Sicherheitspersonal der Zutritt zur Aufstiegsfeier ihres Vereins verweigert.

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Rassistische Attacken in Australien

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Afrikaner zeigen Präsenz in Pforzheim, Demo nach Angriff auf 15 jährigen Afrodeutschen

PFORZHEIM.  “Es ist ein Anblick, wie ihn Pforzheim (Baden Württemberg) wohl nur selten erlebt: Rund Hundert Menschen gehen geschlossen durch die Stadt, in der Hand weiße Tücher, die Gespräche sind gelöst, doch in den Augen liegt eine gewisse Ernsthaftigkeit….” beschreibt die Pforzheimer Lokalzeitung einen von in der Stadt lebenden Afrikanern organisierten Protestmarsch anlässlich eines rassistischen Angriffs auf einen afrodeutschen Jugendlichen.

Vor rund zwei Wochen war der 15-jährige Lansi C. auf offener Straße in der Pforzheimer Nordstadt von drei glatzköpfigen Männer in Bomberjacken und Stiefeln im Alter zwischen 20 und 30 zunächst verfolgt und dann von hinten mit einem Faustschlag ins Genick angegriffen worden. Zum Glück konnte sich der Jugendliche an einer Ampel in ein Auto flüchten, die Fahrer halfen sofort, zogen ihn in den PKW, schaltet die Polizei ein und stellte sich als Zeugen zur Verfügung. Nur so konnte Schlimmeres verhindert und die Täter, drei stadtbekannte Nazis, ermittelt werden.

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Firma Orange verteilte rassistisches Schimpfwort als Webzugangscode

In Bordeaux / Frankreich hat die Firma Orange, eine Tochter des ehemaligen Staatsmonopolisten France Télécom, einem Internet Kunden mit marokanischem Migrationshintergrund ein rassistisches Schimpfwort «salearabe» (“dreckiger Araber”) als Web Zugangscode zugewiesen, nachdem dieser sich mehrmals über Verbindungsprobleme bei der Hotline beschwert hat. Der Kunde ging 2oo7 vor Gericht. Das Unternehmen Orange muss nun 500 Euro Strafe und 8000 Euro Schadenersatz zahlen.

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Benefizkonzert “Justice for Mike B.” Szene Wien, 4. Juni 2009

Termin: Zwei Drogenfahnder der Wiener Polizei halten in der U-Bahn-Stadtion Spittelau einen falschen Mann an, dieser wird bei der Amtshandlung schwer verletzt. Im World Wide Web wird er zur Symbolfigur gegen Rassismus, auf Facebook bildet sich eine Gruppe, die “Justice for Mike Brennan” fordert. In der kommenden Woche findet in Wien ein Benefizkonzert für den US-Amerikaner statt (siehe Hintergrund). Im Interview mit dem KURIER erzählt Mike Brennan, wie der 12. Februar 2009 sein Leben verändert hat. Weiterlesen

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Staatsanwaltschaft Potsdam verfolgt anstelle der Täter das afrodeutsche Opfer?. Mai 2009 Potsdam

Update: Die Seite  Opferperspektive bestätigt den Freispruch: Am 27. Mai 2009 bestätigte das Landgericht Potsdam in einer Berufungsverhandlung den Freispruch des Afrodeutschen aus Rathenow. [...] Einer der Rechten (Kläger) musste zugeben, dass sie ihre Aussagen in einer Kneipe abgesprochen hatten. Mit dem rechtskräftigen Freispruch ist der Versuch gescheitert, den Afrodneutschen durch Falschbeschuldigungen zu belasten und dadurch eine Verurteilung zu erreichen. Die rassistische Motivation des körperlichen Angriffs auf den jungen Afrodeutschen und der Falschbeschuldigung fand in der Urteilsbegründung keinerlei Erwähnung. Alles auf der Seite der opferperspektive.de

Für das afrodeutsche Opfer ist der Alptraum jetzt hoffentlich zu Ende.

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Spiegel: Bundespolizei soll kamerunischen Studenten in Heidelberg misshandelt haben

Via SPON* Mai 2009. Im beschaulichen Heidelberg sorgt ein angeblicher brutaler Übergriff von Bundespolizisten auf einen Studenten aus Kamerun für Aufregung.

Wer ist die Bundespolizei? früher Bundesgrenzschutz (BGS) ist eine Behörde des Innenministeriums mit ca. 40.000 Beamten mit “sonderpolizeilichen” Aufgaben: z.B.im Aufenthaltsgesetz, im Asylverfahren, Grenzschutz, Bahnpolizei, Verteidigungsnotstand, Luftsicherheit, u.v.m. Mehr Infos: Wikipedia.de

Der Mathematiker soll dabei eine Gesichtsfraktur erlitten haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt – die beteiligten Beamten bestreiten die Vorwürfe. “[...] Heidelbergs Bürgermeister für Integration, Chancengleichheit und Bürgerdienste, Wolfgang Erichson, betonte im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE die Einmaligkeit des Vorfalls. Vergleichbares sei in Heidelberg noch nicht vorgekommen. “Gerade weil die Betroffenheit bei afrikanischen und anderen ausländischen Studentinnen und Studenten so groß ist, erscheint es besonders wichtig, dass die Ereignisse schnell und lückenlos aufgeklärt werden.”

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Rassisten.com – Webpranger für N-Wörtler?

rassisten - Ewig Gestrig kann nicht gehen

Update: Die Seite wurde gelöscht

Pointer: Im Jahr 2000 hat es ein deutsches Amtsgericht (6 C 154/ 00) bestätigt: Wer einen Schwarzen öffentlich als “Neger” bezeichnet, darf ungestraft “Rassist” genannt werden. Selbst für die Richterin war es nur „schwer vorstellbar“, das heutzutage „der diffamierende Charakter des Ausdrucks „Neger“ nicht bekannt gewesen sein soll.

Dennoch gibt es immer noch Unternehmen und Organistionen, die das N-Wort in Produktbezeichnungen, Publikationen und Werbeslogans explizit verwenden. Und dies, obwohl nicht nur die deutsche Justiz, sondern auch betroffene Schwarze Menschen, als Einzelpersonen oder über Organisationen, viel Zeit und Mühe investiert haben, sie auf diese Fehlentwicklungen ihres Sprachgebrauchs hinzuweisen (Positiv Beispiele, das muss hier auch mal erwähnt werden, gibt es genug).

Rassisten.com nimmt das Urteil wörtlich und listet eine Reihe von Firmen, die trotz Anrufen und Bitten, das N-Wort weiter verwenden. Zahlreiche Gastro Unternehmen aus dem Freistaat Bayern sind dabei; die Liste noch ausbaufähig und wird derzeit noch aktualisiert. Mehr unter www.rassisten.com. (siehe auch Resolution gegen rassistische Getränkebezeichnungen in Bayern/ braune mob e.V.)

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Bericht des EU Europarats zu Rassismus in Deutschland

Pointer: Der Europarat bzw. die “Kommission gegen Rassismus und Intoleranz” des Europarats (ECRI) hat heute ihren Deutschlandbericht zum Umgang Deutschlands mit Minderheiten und Ausländern veröffentlicht. Hauptschwächen sehen die unabhängigen Experten im deutschen Strafrecht und im Justizwesen.  Der Bericht kann auf der Webseite der ECRI heruntergeladen (Englisch, pdf) werden.

Schwarze Menschen (Black Community), werden neben Juden, Muslimen, Türken, Sinti / Roma und Migranten, Asylanten, Flüchtlingen als besonders gefährdete Gruppe geführt. Die Grösse der Black Community in Deutschland wird auf 200.000-300.000 Menschen geschätzt und deren Lage in einem eigenen Kapitel wie folgt beschrieben:

  • Brutale und gewalttätige Angriffe gegen Schwarze
  • “NO GO Areas” in einigen Bundesländern
  • Bürger 2. Wahl bei der Behandlung durch die Polizei
  • Fehlende Visibility von Schwarzen Menschen in der Zivilgesellschaft
  • Diskriminierung im Arbeitsleben / Wenige schwarze Role Models im Berufsleben (Lehrer, Bankangestellte, Beamte)
  • Diskriminierung durch das Auswahlsystem im Bildungswesen
  • Mangel an Diversity in Medien, Film, Werbungen
  • Reproduktion von rassistischen Stereotypen in den Medien
  • Fehlendes Forschungsmaterial zu Situation der Black Community in Deutschland

Als Quellen des Berichts werden nichtgenannte NGOs angegeben, wer genau aus der Black Community als Berater, Experte an dieser ECRI Studie mitgewirkt hat bzw. welche der vorhandenen Forschungsmaterialen von und über Schwarze Menschen in Deutschland verwendet wurden, geht zumindest aus den Quellenangaben leider nicht hervor.

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Menschen Zoo Krefeld – Wieder ein “Afrika Tag” in einem deutschen Zoo!!!

zookrefeld

For an English version see here: again africa show in german zoo.

Menschen Zoo Tag in Krefeld: Neben artbedrohten Gorillas darf man am 21.Mai 2009 im Zoo Krefeld auch arme Waisenkinder in Uganda oder hilfsbedürftige SchülerInnen in Ghana “füttern” helfen. Denn der Zoo veranstaltet einen sog. Afrika Tag in seinem Tiergehege.

Die Neuauflage der kolonialen Völkerschau möchte mit afrikanischen Trommlern, wilden Voodoo Zauberern, furchteregenden Kriegern und naturnahen Textilkünstlern die Lust auf Afrika – Safari & Hilfsprojekt-Land- wecken. Anschliessend darf sich der Zoo Besucher mit aufgerissenen blauen Äugchen und ganz modern per Infomobile spannende Informationen zum afrikanischen Savannentierchen oder eben auch mal zur Zukunft des G20 Staats Südafrika abrufen.

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Wahl 2009: Daniel Mack – Grüner Jungpolitiker klagt über rassistische Hetze –

danielmackDaniel Mack (22),  ist der jüngste Kreistagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen in Hessen und im Main-Kinzig-Kreis. In seiner Fraktion ist er Sprecher für Integration, Demografie und Regionalentwicklung.

In der Diskussion um den Berliner Religionsunterrichtsstreit hat er sich online, bei Twitter, kritisch über die katholische Kirche geäußert.  Jetzt wird er bedroht: [...]  “im Supermarkt schauen mich die Leute hasserfüllt an, als wollten sie mir ins Gesicht spucken.” In Dutzenden E-Mails werde er beschimpft, sein Handy habe er mittlerweile ausgestellt, weil er die anonymen Anrufe nicht mehr ertragen habe. [...] “Die Leute sehen meine Hautfarbe und denken: Okay, das ist ein Ausländer und Moslem, was bildet der sich ein, unsere Kirche zu kritisieren?” [...] mehr im  Spiegel Online.

Auf seiner Website informiert Daniel Mack über seine Biografie, politische Ziele, Aktuelles und Pressemitteilungen.: http://www.danielmack.de/

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Amnesty International Österreich ruft auf: Aktiv werden. Rassistische Diskriminierung durch Polizei und Justiz stoppen.

In einem gerade erschienenen Bericht dokumentiert Amnesty International Österreich zahlreiche Fälle von rassistischem Fehlverhalten und Misshandlungen durch die österreichische Polizei sowie das Versagen des Justizapparats, MigrantInnen und Angehörige ethnischer Minderheiten auf dieselbe Weise zu behandeln wie Angehörige der Bevölkerungsmehrheit – sei es als Opfer, Verdächtige oder TäterInnen.

aiAmnesty International Österreich ruft auf: Appellieren Sie an die Österreichische Innen- und an die Justizministerin, wirksame strukturelle Maßnahmen zu setzen, um rassistische Diskriminierung in Zukunft wirksam zu unterbinden und angemessen auf derartige Vorfälle zu reagieren! Alle Informationen zur Aktion hier.

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Wien: Schwarzer Österreicher wurde 8 Tage in Abschiebehaft festgehalten

Drama in Wien: der 21 jähriger Afro – Österreicher Mohamed A. wurde 8 Tage in Abschiebehaft festgehalten und beinahe abgeschoben. Mohamad A. wartete morgens etwas zu früh vor einer noch verschlossenen Bücherei und wurde dort aus nicht bekannten Gründen von einem Polizeibeamten einer Personenkontrolle unterzogen. Als er sich nicht ausweisen konnte, wurde er festgenommen. Auf dem Revier nannte der erkennbar geistig und sprach behinderte Mann seinen Namen und die Wohnadresse und konnte auch seinen Haustürschlüssel vorweisen. Zu einer Überprüfung der Angaben im Meldeauskunftsregister oder zur Verständigung der Eltern kam es nicht, stattdessen wurde er als Illegaler klassifiziert, es erging ein Abschiebebescheid und er wurde zum Zweck der Abschiebung sofort in Haft genommen. Der mittlerweile eingegangene Vermisstenanzeige und der persönlichen Suchaktion seiner besorgten Eltern wurde nicht nachgegangen. Erst kurz vor der Abschiebung des Mannes in den Sudan konnte er durch Intervention einer Beamtin, die zufällig von dem Geschehen gehört hatte, gerettet werden. Weiterlesen in der Wiener Zeitung.

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16.5.2009