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Ausland: Freie Presse in Zimbabwe

In dem von Zensur geprägten Simbabwe wagt ein Journalist den Start der ersten unabhängigen Tageszeitung.

Video Quelle: ZDF Channel auf Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=ys19wJQwxqQ

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Grüne Mannheim: Mannheimer Regionalzeitung berichtet über den Hornung Fall

Mannheimer Morgen: Die Mannheimer Lokalzeitung Mannheimer Morgen (75.000 Leser) und das Morgenweb, das Online Nachrichtenportal für den Rhein-Neckar Raum berichten unter dem Titel  “Wahlkampf-Endspurt mit Ellbogen” u.a. über den Fall Thomas Hornung: Der lahmste Wahlkampf der Geschichte? “Yes, we gähn”? [...] Mit harscher Kritik in einem Internetforum der afrodeutschen Community muss sich derweil auch Thomas Hornung (Grüne), Mitarbeiter Gerhard Schicks, auseinandersetzen.

Er soll in Diskussionen mit einer dunkelhäutigen Studentin am Rande des Wahlkampfauftritts von Jürgen Trittin am vergangenen Mittwoch und tags darauf in Schicks Büro zumindest einmal das Wort “Negerplakat” verwendet haben – ein Vorwurf, den Hornung vehement bestreitet. Er sieht sich im Gegenteil sogar verleumdet.

Hintergrund des Streits ist der Unmut der jungen Frau über ein Wahlplakat eines Grünen-Kreisverbands in Nordrhein-Westfalen, welches das Gesäß einer schwarzen Person, an das zwei weiße Hände greifen und die Aufschrift: “Für uns der einzige Grund, schwarz zu wählen”, zeigt.

Davon, so Hornung, habe sich die Partei bereits vor Wochen distanziert.

Eine E-Mail, in der er nach den beiden Disputen “Missverständnisse bedauert“, will die Studentin jedoch nicht als Entschuldigung akzeptieren.[...]

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Grüne Mannheim: Thomas Hornung ist wieder online

Thomas Hornung von den Grüne Mannheim ist wieder online! Er bzw. seine Webseite hatte sich, wie hier berichtet, eine spontane Auszeit von “der kritischen Öffentlichkeit”  genehmigt. Read the rest of this entry »

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Grüne Mannheim: Stellungnahme von Thomas Hornung / Gerhard Schick (Teil 1/2)

Der Vorwurf: Thomas Hornung, Pressereferent der Grünen, soll am Rande einer Wahlkampfveranstaltung der Grünen in Mannheim gegenüber einer Studentin abfällige Äusserungen, auch im Zusammenhang mit ihrer Hautfarbe, gemacht haben. Und, so der gravierendere Vorwurf, einen Tag später, diesmal in einer Geschäftsstelle von B90/Grünen, in Gegenwart der Frau rassistischen NPD Jargon (“Negerplakat”) verwendet haben. Die Studentin hatte sich ihm gegenüber kritisch über ein bereits wegen Rassismus in die öffentliche Kritik geratenes Wahlplakat seiner Partei geäussert und ihn, in seiner Funktion als Politiker der Grünen, um eine Richtungstellung gebeten.

Beide Gespräche bestreitet Hornung nicht, verweist aber, Hornung ist studierter Journalist und Pressereferent, in Bezug auf die Gesprächsinhalte auf Erinnerungsdivergenzen bzw. bezeichnet die ihm zugeschriebenen Äusserungen “im wesentlichen” und “vor allem in den entscheidenden Fällen” als “unwahr”. bzw. relativiert seine Aussagen als “Missverständnisse”, die er aus einer Art verbaler Verteidigungshaltung heraus gegenüber der parteikritischen Studentin gesagt haben könnte. Read the rest of this entry »

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Grüne Mannheim: Stellungnahme von Thomas Hornung / Gerhard Schick (Teil 2/2)

09hornung-150x150 Thomas Hornung, Pressereferent des finanzpolitischen Sprechers der Grünen im Bundestag Dr. Gerhard Schick, nimmt Stellung zu den Vorwürfen der Mannheimer Studentin Aisha C., er habe ihr gegenüber abfällige Äusserungen, auch im Zusammenhang mit ihrer Hautfarbe, gemacht sowie in Gegenwart der Frau rassistischen Jargon (“Negerplakat“) verwendet. Die Studentin hatte sich ihm gegenüber kritisch über ein bereits wegen Rassismus in die öffentliche Kritik geratenes Wahlplakat seiner Partei geäussert (mehr zu den Hintergründen unten im Blog).

Guten Tag an die Leserinnen und Leser und an jene, die diesen Eintrag zu verantworten haben!

Ich habe die beiden Gespräche mit der Beschwerdeführerin noch einmal rekapituliert. Meine Erinnerung liegt anders als ihre. Ich will nicht auf jedes Detail eingehen. Aber: Read the rest of this entry »

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Grüne Mannheim: UUUUPS! Die Seite ist nicht da.

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Da helfen wir gerne aus...

Kurz vor der Bundestagswahl finden Politikinteressierte auf der Internetseite der Mannheimer Grünen statt des Profils einer ihrer Spitzenpolitiker, des Pressereferenten des finanzpolitischen Sprechers der Bundes Grünen in Berlin, seit gestern (20.9.) eine leere Seite vor – mit dem sinnfreien Hinweis im comicdeutsch: UUUUPS! Die Seite ist nicht da. Eine technische Panne???

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Negativ Award „Braunen Karte 2009“ geht an „Bündnis 90/Die Grünen“ Kaarst und NRW

Verleihung der „Braunen Karte 2009“ an „Bündnis 90 /  Die Grünen“  Stadtverband Kaarst und die Landesgeschäftsstelle der Grünen NRW. Die antirassistische Media-Watch Organisation „der braune mob e.V.“ mahnt mit dem Negativ Award die Werbekampagne zur NRW Kommunalwahl 2009 sowie die halbherzige Reaktion der Partei auf öffentliche Kritik an den rassistischen / sexistischen Wahlkampfplakaten ab.

Alle Infos unter http://blog.derbraunemob.info/2009/08/24/verleihung-der-braunen-karte

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Meinungen: No-go-Area von Sheila Mysorekar (TAZ)

Sheila Mysorekar

Sheila Mysorekar ist Journalistin aus Köln (Politik/ Wirtschaft) und hat viele Jahre in der Karibik und Südamerika gearbeitet. Eine Auswahl ihrer Veröffentlichungen und die Kontakangaben unten

via TAZ: Ich bin keine Muslimin, keine Ägypterin und keine Apothekerin. Auf den ersten Blick habe ich nicht viel gemeinsam mit Marwa El Sherbini. Aber der Mord an ihr hat mich hart getroffen, und das Thema ist für mich noch lange nicht abgehakt.

Ich warte nämlich darauf, dass Angela Merkel sich bei mir entschuldigt. Für die Bedingungen, die es Alexander W. möglich gemacht haben, eine Kopftuch tragende Muslimin ganz selbstverständlich zu beschimpfen, und dafür, dass eine Frau aus rassistischen Gründen ermordet werden kann, ohne dass ein Aufschrei durch Presse und Politik geht. Das ist nur möglich in der rassistischen und islamophoben Atmosphäre, die von Politik und Medien in diesem Lande geduldet, ja gefördert wird.

Unter diesen Bedingungen lebe ich ebenfalls – nicht weniger gefährdet als die Ermordete. Ich bin keine weiße Deutsche. Und das reicht. Es gibt Orte und Landstriche, wo meine körperliche Unversehrtheit nicht gewährleistet ist, genauer gesagt, wo der Staat sich nicht die Mühe macht, sie zu schützen. Ich mag zum Beispiel bizarre Berge, ich würde gerne mal in die Sächsische Schweiz, aber das wäre ein idiotisches Unterfangen mit meiner Hautfarbe. Bisher dachte ich, nur der Besuch sächsischer Dörfer könnte gefährlich sein. Aber nein, das gilt offenbar auch für das Landgericht Dresden. Der deutsche Staat kann seine nichtweißen Einwohner nicht einmal im Gerichtssaal vor Nazis schützen? Weiter in der TAZ

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WAHL 2009: GRÜNEN KAARST – rassistisches Poster wird jetzt als rassistische Postkarte verschickt

Bereits kurz NACH dem Beschluss der Landesgrünen, das rassistische Wahlkampf Poster abzuhängen, gehen die GRÜNEN KAARST mit einer Neuauflage des Motivs auf Stimmenfang: Das Poster wurde einfach verkleinert als Postkarte neuaufgelegt und wird derzeit per Post an ALLE ErstwählerInnen (ab 16. Jahre) der Region versendet. (Zur Erinnerung: Die letzte grossflächige politische Mailingaktion der Region, die sich rassistischer, in dem Fall antisemitischer Denkmuster bediente, stammte von einem verzweifelten Politiker namens Jürgen Möllemann …).

BürgerInnen, die das Pamphlet bei sich im Briefkasten vorfanden, haben sich an die antirassistische Media Watch Organisation “Der Braune Mob” gewannt. Mehr Infos und Platz für Eurer Feedback unter
http://blog.derbraunemob.info/2009/08/11/ein-grund-nicht-gruen-zu-waehlen/

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Ein sogenannter Schwarze Mann, grusel

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“Ein Platz an der Sonne” für Deutschland – Kolonialschlachruf als Motto der ARD-Fernsehlotterie

Pointer: In der BZ recherchiert Marvin Oppong den kolonialen Bezug der Formulierung “Ein Platz an der Sonne”: Seit Jahren wirbt die ARD-Fernsehlotterie mit ihrem Titel “Ein Platz an der Sonne” kurz vor der “Tagesschau” um 20 Uhr. … Doch das Bild vom “Platz an der Sonne”, das die ARD seit 1956 Read the rest of this entry »

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Die Wahrheit: Howard X und die schwarze Macht des ZDF

[TAZ / VON HARTMUT EL KURDI] Das Jahr war fast schon vorüber, hatte mich durchgehend gelangweilt und ich rechnete nicht mehr damit, dass irgendetwas Bedeutendes passierte. Da … schlug die Bombe ein. Mein persönlicher Smash Hit des Jahres. Ich hatte mich desorientiert in Carmen Nebels ZDF-Weihnachtsshow hineingezappt und hörte ein Lied von Howard Carpendale beginnen. [...], der gesanglich mit folgenden Worten eröffnete: “Ich kenn ihn aus dem Fernsehen / Seit über einem Jahr / Am Anfang war ich skeptisch / Doch am Ende war mir klar / Wenn einer etwas ändert / Dann ist es sicher er …

Und spätestens jetzt wusste ich, worum es ging und hatte Angst vor jeder weiteren Zeile.

Doch Howie kannte keine Gnade: “Und ich hätt auch mitgeschrien / Wenn ich dabei gewesen wär: Yes we can!

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Kein Fernsehtipp – Afrika im Herzen (ARD)

[ND] »Mängel im Paradies« Kritische Anmerkungen zum Afrika-Bild im deutschen Fernsehen: Das Fernsehen zeigt Afrika meist nur aus zwei Perspektiven: Als Armutshölle oder Romanzenkulisse. Deutsche wie Christine Neubauer in »Afrika im Herzen« (heute, 22.12., 20.15 Uhr, ARD) verkörpern diesen Philorassismus als selbstlose Helfer im Kreise folkloristischer Eingeborener.

Lesetipp
So schreiben Sie über Afrika: Eine Anleitung Deutsche Übersetzung

How To Write About Africa Original (Granta 2007)

Binyavanga Wainaina, Jg. 1971, ist kenianischer Schriftsteller und Journalist. Er ist Gründer und Leiter der Literaturzeitschrift Kwani

Denkt er ans Image seiner Heimat in den Medien, flüchtet sich Binyavanga Wainaina gern in Galgenhumor. »Zeigen Sie niemals das Bild eines modernen Afrikaners«, rät der kenianische Schriftsteller in einer Anleitung zum Korrespondentenbericht. »Verwenden Sie stattdessen: eine Kalaschnikow, hervortretende Rippen, nackte Brüste.« Außerdem sei Afrika stets als Gebiet zu schildern, in dem Wetter, Kriege und Tiere, Rhythmus, Riten, Krankheit, Tod und Misserfolg regieren.

Und vor allem: als ein Land, trotz über 50 Einzelstaaten…. Read the rest of this entry »

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Aktuelle Media Watch Aktion des braune mob e.v. zu einem “Rassen”-artikel der Münchener Abendzeitung

Dass Menschen mit dunkler Hautfarbe unter den nordischen Bedingungen auf die Dauer wenig Überlebenschancen haben und auch weniger Nachwuchs bekommen, liegt an den Folgen für die Knochen. Der Münchner Anthropologie-Professor Wulf Schiefenhövel: „Sie bekommen sehr schnell weiche und krumme Knochen. Bei den Frauen verbiegt sich das Becken regelrecht, sie sind dann nicht mehr gebärfähig.”

Michael Heinrich:”Früher waren alle Menschen schwarz. Dass sie dann weiß, rot oder gelb wurden, hat mit der Sonnenscheindauer zu tun.”

“Krause, schwarze Haare, negroide Lippen und sein dunkler Teint sind durch seine Abstammung zu erklären. … Die Farbe der Haut spielt übrigens nur eine kleine Rolle bei der Definition menschlicher „Rassen“ oder „Populationen“. Entscheidend sind unter anderem auch die Kopfform und die Körpergröße.” Michael Heinrich.

Woher stammen diese Statements?

  1. Kolonialpostile aus Deutsch Südwest 1913, Schautafel der Ausstellung Köln Postkolonial
  2. Rassenbiologisches Unterichtsmaterialen des Dritten Reichs, Sekundarstufe, 1. Auflage 1936,
  3. Michael Heinrich und Prof. Dr. Wulf Schiefenhövel sind tatsächlich Harald Schmidt und Oliver Pocher, der Dialog stammt aus einer aktuellen Fernsehshow, siehe Youtube Video?

Alles falsch.

Dr. med. Wulf Schiefenhövel gibt es wirklich, er ist Professor am Max Planck Institut für Ornithologie (Vogelkunde) in Bayern, einer von der Sorte “Anthrophologen” mit Rauschebart und Ethnohemd, der sich am liebsten zwecks Feldforschungen in Papua Neu Guinea oder in der fernen Südsee aufhält. Mit Jg. 1943 etwas zu spät geboren, um mit solchen Thesen noch zum Aushängeschild für den Wissenschaftsstandort Deutschland herhalten zu können … aber immerhin mit zig Publikationen im Stil von “Systeme der Yams-Vergabe auf den Trobriand-Inseln”, “Stillen und Brutpflege in Hinter Melanesien” oder der “Die Sexualität von Adolozenten Eipu Stammesmitgliedern”…

Auch Michael Heinrich gibt es tatsächlich, er ist Redakteur der AZ, die den folgenden von ihn geschrieben Artikel unter dem Titel Das Rätsel der Hautfarben am 5.11.2008, redaktionel abgesegnet und veröffentlicht hat. Deutschland 2008. Aufhänger war, leider wiedermal, die Wahl des US Präsidenten, und es sind/ist die “Krausen, schwarze Haare, negroide Lippen, dunkler Teint, Abstammung” des Präsidenten der USA, Barack Obama, über den in der AZ schwadroniert wird.

Die Abendzeitung (AZ) ist eine der grossen deutschen Boulevardzeitung (Auflage von ca. 170.000) in einer kosmopolitischen deutschen Landeshauptstadt – München. Eine Zeitung, zu deren bekanntesten Kolumnenschreibern u.a. Münchens Oberbürgermeister Christian Ude gehört.

teaserDeutschland 2008. Damit so was mal irgenwann ein Ende hat und durch Rassen- und Kolonialideologie geprägter Inhalt und Sprachgebrauch aus den Medien verschwindet, hat der Braune Mob e.V., Deutschlands erste Schwarze Media Watch Organisation, eine Aktion ins Leben gerufen, die wir gerne unterstützen und die BlackNRW Leserinnen und Leser zum mitmachen einladen möchten:

Mehr Infos finden sich hier oder allgemein unter http://blog.derbraunemob.info und email: info@Derbraunemob.de

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Tageszeitungen..

Wie wunderschön sind doch seit gestern die Frontcover der deutschen Tageszeitungen….

Quelle: http://www.newseum.org

Jac:Was wären die vergangenen Monate ohne Internet, Youtube, Blogs, Twitter, Facebook gewesen. :-) .

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Noah Sow: Einen Interviewtermin zum Thema US-Wahlen

Eigentlich wollte die Hamburger Autorin & Musikerin Noah Sow nur ein Interview zum Thema US Wahlen geben. Wie daraus 45 unerträglich lange Minuten im “Critical Whiteness 101 Einsteiger-Seminar” werden konnten, und was das mit “dominanzrezeptiver Sozialisierung und internalisierten Dominanzstrukturen” zu tun hat, erfahrt ihr hier:

“Ein mir bis dahin nicht bekannter Kollege möchte einen Interviewtermin mit mir zum Thema US-Wahlen und struktureller Rassismus ausmachen.Dafür fragt er per Mail nicht – wie üblich – nach einem Interviewtermin, sondern gleich nach meiner Telefonnummer. (Die kriegt er natürlich nicht, ich rufe aber an.)

Beim Vorgespräch am Telefon fragt er, warum man nicht “Farbige” sagen soll, und führt an, dass das in Südafrika normal sei.

Trotzdem bin ich zum Interview bereit, denn das soll laut Absprache ja nicht von seinen persönlichen deutschlandbezogenen Wissenslücken handeln, sondern von den US-Wahlen usw.

Beim Treffen duzt er mich dann unvermittelt. Ich sehe kurz nach, ob sich vielleicht jemand einen schlechten Scherz erlaubt und mir ein “Kumpel”-Schild auf die Stirn geklebt hat. Nicht der Fall.

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Marvin Oppong – ein Portrait

Marvin Oppong

Marvin Oppong

Marvin Oppong, 26, ist freier Journalist und studiert als Stipendiat eines Begabtenförderungswerkes Jura in Bonn.

Momentan klagt Marvin Oppong vor dem Verwaltungsgericht Köln gegen den Westdeutschen Rundfunk (WDR), der größten Sendeanstalt der ARD. Neugierig wurde Marvin Oppong, als er bei Recherchen auf der WDR-Homepage auf die Profile der Rundfunkräte stieß. „Einer gab Beratertätigkeiten für Banken und Medienunternehmen an. Da wurde ich stutzig.“

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African Courier – 10. Jahre afrikanischer Journalismus Made in Germany

feb_mer_2008.jpgDas Magazin African Courier (www.theafricancourier.de) feiert mit einer Anniversary Ausgabe sein nunmehr 10 jähriges Bestehen. Gegründet am 15. Februar 1998 als einfaches Leaflet, ist African Courier heute eines der erfolgreichsten afrikanischen Print-Magazine in Europa.

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Neues e-journal: african reflections 2007

Berlin. Unter dem Titel “african reflections” hat AfricAvenir International e.V. eine Sammlung von Artikel veröffentlicht, die sich mit kolonialen und rassistischen Denken und Handeln in Vergangenheit und Gegenwart auseinandersetzen. Aus dem Inhalt: Rosa Amelia Plumelle-Uribe: Von der kolonialen Barbarei zur Vernichtungspolitik des Nationalsozialismus. | Kum’a Ndumbe III.: Afrika in der NS-Planung eines groß-germanischen Reiches. | Katharina Oguntoye: Afrikanische Zuwanderung nach Deutschland zwischen 1884 und 1945. | Martha Mamozai: Frauen und Kolonialismus – Eine weibliche Variante des „Herrenmenschentums“. | Chandra-Milena Danielzik und Romin Khan: Statisten ihres eigenen Alltags. Townshiptouren in Kapstadt als Herausforderung für die Tourismuskritik. | Interview mit Susan Arndt: Ein Gespräch zur Kritischen Weißseinsforschung in Deutschland. | Daniel Bendix: Rezension – „Weißsein im Widerspruch“ von Eske Wollrad.

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Presse Review: Tatort (Süd-)afrika – von den Medien gefüttert 2007

von Dennis Kazooba: Darauf schien man nur gewartet zu haben. Jedenfalls lässt die Hysterie, mit der sich die deutschen Medien auf den tragischen Tod des österreichischen Ex-Fußballers Peter Burgstaller gestürzt haben, nur schwerlich andere Schlüsse zu. Unter dem Mäntelchen der WM-Auslosung ist die zentrale Botschaft der Sport-Seiten am heutigen Montag: Man muss als Besucher Südafrikas damit rechnen, Opfer eines Verbrechens zu werden und es ist deshalb mithin unverantwortlich, in diesem Land in wenigen Jahren eine Fußball-Weltmeisterschaft auszurichten. So toll wie die in Deutschland kann sie ja nicht werden.

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Schwarze Deutsche Kräfte – Über die Absurdität der Integrationsdebatte

Rassismus in Deutschland ist ein Hemmnis für die Integration. Versteht man diese vorrangig als Bringschuld der Immigranten, vernachlässigt man einen sehr bedeutenden  Baustein: den Unwillen zur Integration auf Seiten der weißen deutschen Mehrheit. Das Beispiel der Schwarzen Deutschen zeigt, dass es gerade dieser Unwille ist, der für Schwierigkeiten sorgt und letztlich auch eine Abkehr derer, denen die Zugehörigkeit zur deutschen Gesellschaft fortwährend abgesprochen wird, zur Folge haben kann.
Ein Beitrag von Victoria B. Robinson, zu finden unter
http://www.journal360.de/ausgabe002/360grad_Schwarze_deutsche_Kraefte.pdf

2007

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16.5.2009