Die Edutainment-Attacke geht in die nächste Runde, vom 19. – 21. November + 10. – 11. Dezember 2009. Unten die Tourdaten, u.a. Münster am 21.11.2009. Wir empfehlen allen BesucherInnen, Karten im Vorverkauf zu holen. Zum Einen sind sie da günstiger – und zum anderen war leider auch schon mal nicht mehr genug Platz für alle Kurzentschlossenen. Falls sie diesmal nicht in Eurer Nähe gastieren, empfehlt sie trotzdem an FreundInnen weiter … Und/oder mailt Locations in Eurer Stadt, in denen Ihr Edutainment Attacke auch mal sehen möchtet. (Außer natürlich “Gefängnis” und “Kiesgrube”)…..
Als Vorgeschmack oder zum Erinnerung-Auffrischen könnt ihr Euch hier Live-Ausschnitte aus der Edutainment-Attacke ansehen: http://www.youtube.com/user/eduattacke
Event: Neue Steinskulpturen & Arbeiten der frühen Jahre aus Simbabwe, Mai – 4. Oktober 2009, Kulturhof Westerbeck; eine Ausstellung von: Kunsthalle Schnake, Münster, Sammlung Tom Blomefield & Geja Stassen, Tengenenge/Simbabwe; Info-Tel.: 0162/2116763
Das Afrika Fest Münster fand Anfang Juli in Münster statt, ist schon vorbei (..räusper..).
Hier trotzdem noch der Link (http://www.afrika-kooperative.de), den das Thema dieses Jahr war eigentlich ganz interessant: traditionelle Medizin in Afrika mit Vorträgen und Filmen über natürliche – spirituelle Heilmethoden.
Dazu Buffet, Party und Musik u.a vom Amazing Grace Chapel Choir, einem afrikanischen Gospel Chor, aus Münster, da gibt es zumindest ein Video zu:
Chiwoniso, Afrosoul-Diva und „Rebel Woman“ aus Zimbabwe, gastiert mit ihrer Band am Samstag, 20. Juni im Hot Jazz Club in Münster. Mehr Infos über Chiwoniso, ihr neues Album Rebel Woman, Soundproben und Videos, liegen nur einen Klick entfernt: http://www.cumbancha.com/albums/rebel_woman.
Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit vom Verein Afrika e.V. aus Münster / NRW: Der Vereinsgründer und Journalist Maurice Daja aus dem Tschad, der seit 1990 in Münster lebt, hat es sich zur Aufgabe gesetzt, die Integration afrikanischer Bürger zu fördern sowie Menschen in seiner Heimat Tschad zu unterstützen. Aktuelles Projekt ist die Arbeit mit Grundschülern der Region. Mehr Informationen über das Projekt “Afrika im Klassenzimmer” sind auf der Webseite erhältlich.
Wasafiri is a literary magazine at the forefront in mapping new landscapes in contemporary international literature today. In over 25 years of publishing, it has continued to provide consistent coverage to Britain’s diverse cultural heritage and publishes a range of diasporic and migrant writing worldwide. Since its inception in 1984, it has focused on writing as a form of cultural travelling (Wasafiri is Kiswahili for ‘traveler’) and extended the boundaries of literary culture.
In einer Gesprächsrunde diskutieren die britischen Anglisten Bryan Cheyette und Suman Gupta sowie die Schriftstellerin Bernardine Evaristo über chinesische, jüdische, afro-europäische und schwarze britische Literatur.
Ist Oliver Kahn ein Homo Sapiens? Warum sind Pornografen so schlecht in Erdkunde? Und was passiert, wenn Tante Gudrun den Tantra-Sex-Kurs in der Volkshochschule belegt? »Dienstags gibt es Tantra-Sex« sind politische Satiren über Rassismus, Sex und die Kombination von beidem, zum Beispiel die Vorgänge im Bett von Hans Weißwurst. Geschichten über das Deutschland von heute, Geschlechterbeziehungen aller Farben und Kombinationen, und bemerkenswerte Wahrheiten über internationale Politik – zum Beispiel, dass Fußpilz die stärkste Waffe der US-Söldner in Südamerika ist.
Politische Satiren über Rassismus, Sex und den Neandertaler: Die Journalistin Sheila Mysorekar greift in ihr Arsenal von schwarzem Humor und scharfer Analyse: Es gibt witzige Geschichten über die deutschen interkulturellen Beziehungen, vor allem zwischen Mann und Frau, ebenso wie Satiren über politische Besonderheiten aus aller Welt. Wir begegnen türkischen Rentnern im deutschen Altersheim, dem Azubi bei al-Qaida, sowie dem ultimativen Feind: der stalinistisch-islamistischen Kokainmafiosi. (Leseprobe (PDF))
Termin: Das Ensemble „Freuynde und Gaesdte“ (“Freunde und Gäste”) hat das Leben und Wirken des schwarzen Philosophen und Professors Anton Wilhelm Amo als Bühnenstück aufgearbeitet. Im 18. Jahrhundert wurde Amo als Kind aus Ghana nach Europa verschleppt, zu Hofe ausgebildet, lehrt in Halle, Wittenberg und Jena Philosophie, kehrte letztendlich frustriert nach Ghana zurück.
Über das Theaterstück, ein Dialog zwischen Amo und einem Schiffarzt, schreibt ivz: “Mit der Uraufführung des „Spinnenmanns“ bringen sie Amo an den Ursprung seines intellektuellen Werdegangs zurück: in die Bibliothek. Im schalldichten und drückend engen Klavierzimmer, im Untergeschoss der Bücherei, stehen Amo, gespielt von Komi Mizrajim Togbonou, und Gallandat (Marcell Kaiser), im Zwiegespräch. Das Stück spielt um 1756 als der mittlerweile 50-jährige Amo bereits seit zehn Jahren wieder in seiner ihm völlig unbekannten „Heimat“ Ghana lebt. Als Schiffsarzt ankert Gallandat mit einem Handelsschiff vor Ghana und trifft unverhofft auf Amo.” [mehr] .
Termin onnerstag, 23. April 2009. 19:30 – 22:30. Wo? Die Brücke, Münster, Internationales Zentrum – Die Brücke Wilmergasse. Telefon:02518322229. E-Mail: diebruecke@uni-muenster.de
Termin:Montag 20.04.2009, 20:00 Uhr, Stadtbücherei Münster // Alter Steinweg 11
Eintritt frei . Die Veranstaltung wird unterstützt vom AStA der Uni Münster / Veranstalter: AStA der FH Münster www.astafh.de
Der kubanische Jazz Pianist Omar Sosa mit dem Afreecanos Quartet ist zu Gast beim International Jazzfestival Münster am Freitag, 09. Januar 2009, ca. 22:30 Uhr. Mehr Infos: http://www.jazzfestival-muenster.de
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Geschichte hautnah: Schwarze Deutsche erzählen” (Kooperation des Cactus-Theater und der Volkshochschule Münster) besuchten Ende Oktober drei Schwarze Deutsche, Astrid Berger/Berlin, Hans Busch/Münster, John M. Eichler/Berlin, und Kabasia Chuwa vom Cactus-Theater die Münsteraner Schule Geschwister-Scholl-Gymnasium und diskutierten dort einen Vormittag lang mit den Schülern und erzählten aus ihrem Leben.
Astrid Berger, John M. Eichler und Hans Busch, und Kabasia Chuwa (c) Geschwister Scholl Gymnasium Münster
Unter Leitung von Ogbo Oji (M.A.) und Kabasia Chuwa-Moliki (M.A.) wird am Sonntag, den 31.8. in Münster in Westfalen der Workshop „Afrodeutsch“ angeboten. Der Workshop richtet sich an Jugendliche im Alter zwischen 14 und 21 Jahren, die einen afrikanischen oder afro-deutschen Familienhintergrund haben. Sich deutsch zu fühlen, hier aufgewachsen zu sein und doch von anderen oft als Fremde behandelt zu werden – das ist die Situation, die jeder Schwarze Deutsche Jugendliche schon irgendwann mal erlebt hat.
Wie lebt es sich für schwarze Deutsche in der Bundesrepublik? Ist heute alles viel einfacher als vor 50 Jahren oder gar vor 500 Jahren? Das Stadtmuseum Münster präsentiert mit der Wanderausstellung “Homestory Deutschland” schwarze Biographien in Geschichte und Gegenwart. Vom 17. Mai bis 22. Juni ist die von der “Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V.” initiierte Ausstellung als Teil der von Cactus Junges Theater ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe “Alles schwarz-weiß, oder was?” zu sehen.
Parallel zur Ausstellung “Homestory Deutschland. Schwarze Biographien in Geschichte und Gegenwart” läuft ein umfangreiches Begleitprogramm im Stadtmuseum: Ob Lesung, Podiumsdiskussion oder Veranstaltungen für Schüler, die unterschiedlichsten Zugänge zur Thematik stehen während der Ausstellung auf dem Programm.
1905 bis 1907 führte die deutsche Kolonialverwaltung im Süden des heutigen Tansania, dem damaligen Deutsch-Ostafrika, den »Maji-Maji-Krieg«, einen blutigen, bis zu 300.000 Opfern fordernden Krieg zur Niederschlagung der Unabhängigkeitsbestrebungen vieler tansanischer Völker.
Ist eine gemeinsame Erinnerungskultur möglich? Zum 100. Jahrestag des Endes des Maji-Maji-Aufstands in Deutsch-Ostafrika / Tanzania. Referenten/Gäste: Prof. Dr. Horst Gründer, Historiker, Münster, Fr. Aristarki Tarimo, Theologe, Rombo/Tansania
“Politik der verbrannten Erde”
Stellenwert in der deutschen Kolonialgeschichte
Ein weißer Fleck im deutschen Geschichtsbewußtsein?
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