Black(s) in N.R.W.

News und Events aus der Black Community in Nordrhein-Westfalen und anderswoher

Archiv fürLiteratur

Köln: 24.4. Autogrammstunde mit Bruce Darnell

Montagmorgen. Sie stehen vor dem Spiegel, noch völlig verschlafen, die Haare eine einzige Katastrophe, und über dem Bund Ihrer neuen Jeans zeichnet sich deutlich sichtbar ein Speckröllchen ab – kurzum: Sie fühlen sich hässlich. Das muss nicht sein! Bruce Darnell, Model-Coach und Deutschlands wohl beliebtester Fernsehjuror, sagt stopp!

Bruce Darnell, geboren 1957 in Colorado, studierte einige Semester Soziologie und war sechs Jahre lang Fallschirmspringer bei der US Army, bevor er 1983 in Deutschland als Model entdeckt wurde.

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1. Afrikanische Literaturnacht Köln, 10.4. und 11.4.

Jenseits der exotisierenden Klischees von „Buschmännern“, weissen Massais und wilden Tieren hat die afrikanische Literatur kaum Zugang zum deutschen Publikum gefunden. Wir wollen uns im Rahmen der 1. Afrikanischen Literaturnacht Köln nicht primär mit Literatur über Afrika beschäftigen, sondern mit afrikanischen Schriftstellerinnen und Schriftstellern, wie Uzodinma Iweala und Ahmadou Kourouma, und ihren Werken.

10.4. 2008 Lesung mit Uzodinma Iweala in der Mayerschen Buchhandlung, Köln
Uzodinma Iweala liest aus seine Romandebüt “Du sollst Bestie sein”. “Ein Buch, das alle mehr oder weniger gefälschten, bestsellenden Kindersoldatenbiographien überflüssig macht. Mit seinem Romandebüt wurde er gleich in die Granta-Liste der 20 hoffnungsvollsten US Schriftsteller aufgenommen. “Du sollst Bestie sein” ist das wahrscheinlich aufregendste, erhellendste Debüt dieses Frühjahrs” (Die Welt). Ort: Köln,  Schildergasse 31-37. Termin: 10.4. um 20.15. Eintritt 10,-/7,- Eur. Weitere Termine: hier

11.4.2008 1. Afrikanische Literaturnacht Köln, im KILIMANDJARO Zentrum / Köln
Die Referenten sind u.a.: Dr. Tomi Adeaga, Literaturwissenschaftlerin, Maurice Daja und Eritrea Berhane, beide Journalisten, Dr. Joe Dramiga und der Philologe M. Touré. Der Abend wird musikalisch mit afrikanischer Kindè Musik untermalt und findet seinen Ausklang mit afrikanischem Essen und der Gelegenheit zum Austausch. Veranstalter ist das KILIMANDJARO Zentrum / Köln.

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Bielefeld, 2.4.: re/visionen - eine Lesung mit Sheila Mysorekar

sheila.jpgMit Sheila Mysorekar, Grada Kilomba und Noah Sow ist es den Bielefelder Veranstaltern der Ausstellung Homestory Deutschland gelungen, die drei smartesten Frauen der Schwarzen Diaspora in Deutschland als Referentinnen zu gewinnen.

Den Anfang macht die Kölner Journalistin Sheila Mysorekar mit einer Lesung aus dem Buch “re/vision - Postkoloniale Perspektiven von People of Color auf Rassismus, Kulturpolitik und Widerstand in Deutschland”. Sheila Mysorekar ist Mitherausgeberin und wird die Idee und ihre Texte aus dem Buch vorstellen.

Im Rahmen der Ausstellung und Veranstaltungsreihe zum Leben und Wirken Schwarzer Menschen in Deutschland vom 20. März – 20. April 2008 in Bielefeld im Internationalem Begegnungszentrum (IBZ) und im Umweltzentrum (UWZ). Mehr Infos und Flyer >>>

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Ausstellungseröffnung “Homestory Deutschland” in Bielefeld 20.3.

Bielefeld? Bielefeld liegt irgendwo am Rande von NRW, östlich, irgendwo dort, wo es Städte gibt, die Lippe, Paderborn, Lemgo, Höxter oder so ähnlich heissen. Orte, die jeder Afro, denkt man, eigentlich sobald sie/er 17 und 1/2 ist, fluchtartig verlassen müsste. Alles falsch:

Am 20. März wird in Bielefeld die Ausstellung Homestory Deutschland - Schwarze Biografien in Geschichte und Gegenwart eröffnet, begleitet durch ein vierwöchiges, in NRW einmaliges Rahmenprogramm zur Schwarzen Deutschen Bewegung und Schwarzem Bewusstsein: Filme, Lesungen, Vorträge, Musik und Party - dabei sind u.a. Theodor Wonja Michael, Sheila Mysorekar aus Köln, Adé Bantu von den Brothers Keeper, Joshua Kwesi Aikins, Grada Kilomba und Noah Sow.

Flyer zum weiterreichen: Homestory-Flyer.pdf
Rahmenprogramm: Rahmenprogramm.pdf

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Lesung: Farbe bekennen am 8.3. in Berlin

farbebekennen.jpgBerlin: 20 Jahre Farbe bekennen - Afro-deutsche Frauen auf den Spuren ihrer Geschichte - Anlässlich der im Dez. 2007 erschienenen Neuauflage des Afro-Klassikers Farbe bekennen lädt der Orlanda Verlag am 08. März 2008, 17 Uhr in Berlin zu einer Präsentation des Buches mit den Herausgeberinnen und Autorinnen ein. Sponsorin und Gastgeberin ist das Möbelhaus mia- made in africa collection / MKwami Designservices.

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Neuerscheinung / Buchlesung: Deutschland Schwarz Weiß von Noah Sow, HH 28.2., 15.3. HD

Neuerscheinung im Februar: Deutschland Schwarz Weiß. Der alltägliche Rassismus - von Noah Sow. “In deutlicher Sprache, oft polemisch, aber auch sehr persönlich entlarvt sie den ganz gewöhnlichen, alltäglichen Rassismus, der oft gar nicht als solcher erkannt wird. Ihr Buch will aufklären, eingefahrene Denkmuster aufbrechen, dazu anregen, die eigenen Vorstellungen zu hinterfragen”. Im Rahmen des Black History Month Hamburg findet am Di. 26.02. / 20.00h im Stage Club, Neue Flora eine Buchpräsentation und Lesung mit der Autorin statt. Weitere Termine: Do. 28.02. / 19.30h im Café Knallhart / Hamburg sowie 15.3. in Heidelberg im während der Ausstellung Homestory Deutschland. Den Rest des Beitrags lesen »

Lesung: Marie Nejar in Hamburg 28.2.

Hamburg: Lesung aus der Biographie von Marie Nejar „Mach nicht so traurige Augen, weil du ein Negerlein bist“ mit Anwesendheit von Marie Nejar. Marie Nejar, 1930 in Mülheim geboren, erlebte als schwarzes Mädchen die Kriegs- und Nachkriegszeit auf St.Pauli. Ausserdem: Kurzer historischer Input zum Thema „AfrikanerInnen in Hamburg zur Zeit des Nationalsozialismus“ von Heiko Möhle (EineWeltNetzwerk). (Anm. d. Redaktion: Verbale Zwangsausbürgerung: die Hamburger Marie Nejar, Hans Jürgen Massaquoi und Fasia Jansen sind/waren keine “Migranten” aus Afrika)

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Neuerscheinung: Farbe bekennen

farbebekennenAls 1986 die erste Auflage des Buchs „Farbe bekennen. Afro-deutsche Frauen auf den Spuren ihrer Geschichte“ erschien, war klar: Es geht nicht um Einzelschicksale. Das Buch „Farbe bekennen“ gehörte Mitte der achtziger Jahre zu den Initialzündungen, die dafür sorgten, dass Schwarze Deutsche aus der Isolation aufbrachen, Kontakt miteinander suchten und sich organisierten.

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1. Kinder- und Jugend-Kulturwettbewerb für Schwarze Deutsche Kinder u. Jugendliche: „ich (b)in Deutschland“

Zum 1. Kinder- und Jugend-Kulturwettbewerb für Schwarze Deutsche sind alle schwarzen Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 17 Jahren, die gerne schreiben, eingeladen. Die Aufgabe lautet: schreibe einen Text zum Thema „ich (b)in Deutschland“. Die besten Texte werden prämiert; die Gewinner dürfen sich freuen auf: einen mp3-Player, handsignierte CD’s und Shirts von Samy Deluxe und ein Treffen mit Schwarzen Journalisten, die von ihrem Beruf erzählen, Tipps und Einblicke geben und Fragen beantworten. Alle Beiträge werden künftig im Rahmen der Ausstellung „Homestory Deutschland” zu sehen sein. Anmeldefrist ist der 31.3.2008.

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Bochum: Esther Mujawayo (Ruanda)- Lesung und Gespräch mit der Autorin, 27.1.

Esther Mujawayo hat 1994 den Völkermord in Ruanda überlebt. In ihrem neuen Buch Auf der Suche nach Stéphanie erzählt die Autorin, wie sie nach Ruanda gereist ist, um die sterblichen Überreste ihrer Schwester zu suchen. Begleitet wurde sie bei ihren Nachforschungen von der algerischen Journalistin Souâd Belhaddad, die Mujawayos Geschichte aufzeichnete. Auf der Suche nach Stéphanie ist bereits das zweite Buch der beiden Frauen nach Ein Leben mehr, das 2004 erschien und sich vor allem der Frage widmete: »Wie war das möglich?«

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DVD Neuerscheinung “Hoffnung im Herz” - Ein Film über May Ayim

Ab sofort ist die DVD-Version von Maria Binders biografischem Film über May Ayim “Hoffnung im Herz - Mündliche Poesie” erhältlich. May Ayim lebte von 1960-1996. Es waren Gedichte und Lyrik - wie “Grenzenlos und unverschämt” oder “Afro-deutsch” - die sie bekannt machten. Den Rest des Beitrags lesen »

Buchneuerscheinung: Nayo Bruce - Geschichte einer afrikanischen Familie in Europa

Nayo Bruce, ein Afrikaner aus Aného (Togo), Schausteller von Beruf und nicht mehr ganz jung, zieht mit seinen vier Ehefrauen und einer Showtruppe zwanzig Jahre lang durch Europa. Dabei ist es ihm gelungen, sich von seinem deutschen Impresario zu befreien und das Unternehmen selbständig zu führen, bis zu seinem Tod am 3. März 1919 im Kaukasus. Auf dieser über zwanzig Jahre dauernden Reise werden dreizehn Kinder geboren.

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Literatur: Puschkins Urgroßvater – „Der Mohr des Zaren“ von Hugh Barnes

hugesbarnesDer russische Dichter Alexander Puschkin (1799-1837) war der Urenkel eines Afrikaners. Um seine Herkunft ranken sich Mythen und Legenden. Die biographischen Zeugnisse sind lückenhaft und voller Widersprüche. Hugh Barnes folgt den Spuren des angeblichen Prinzen aus Abessinien, der als Sklave nach St. Petersburg kam und zum hochrangigen Militär, Diplomaten und Gelehrten aufstieg:

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Hamburg: 14.11. Lesung: Die Lebensgeschichte des “Askari” Mahjub bin Adam Mohamed (alias Mohamed Husen):

Marianne Bechhaus-Gerst:Treu bis in den Tod. Von Deutsch-Ostafrika nach Sachsenhausen. Eine Lebensgeschichte. Die Lebensgeschichte des “Askari” Mahjub bin Adam Mohamed (alias Mohamed Husen: Der Sudanese Mahjub bin Adam Mohamed ließ sich 1914 als Söldner der Kolonialtruppe in Deutsch-Ostafrika, dem heutigen Tansania, anwerben. 1930 kam er als Kolonialmigrant nach Deutschland. Er spielte in den dreißiger Jahren kleinere Rollen in mehr als 20 Spielfilmen. Trotz der Bedrohung durch das nationalsozialistische Regime blieb er im Land. 1941 wurde der Unbequeme zum Schweigen gebracht, indem man ihn ohne Prozess in das KZ Sachsenhausen einwies, wo er drei Jahre später starb.

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re/visionen: Lesung / Diskussion mit Sheila Mysorekar und Christiane Hutson, 10.10.

Lesung & Diskussion mit der Kölner Journalistin Sheila Mysorekar aus deren Buch “Postkoloniale Perspektiven von People of Color auf Rassismus, Kulturpolitik und Widerstand in Deutschland” von Kien Nghi Ha, Nicola Lauré al-Samarai, Sheila Mysorekar (Hg.), erschienen im Unrast Velag 2007 . Perspektiven von Schwarze Deutsche, Roma und Menschen mit außereuropäischen Flucht und Migrationshintergründen zur Auseinandersetzung mit Rassismus, Islamophobie und ausgrenzenden Migrations- und Integrationsregimes; Diskussion von Ansätzen des individuellem und kollektivem Widerstand, antirassistischer Kulturpolitik und postkolonialen Denkansätzen.

Sheila Mysorekar

  • Guess my Genes. Von Mischlingen, MiMiMis und Multiracials
  • Widerstand. Poesie des Überlebens

Christiane Hutson

  • Schwarzkrank? Post/koloniale Rassifizierungen von Krankheit in Deutschland

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