Coupé Décalé ist einer der wohl bekanntesten Musik & Dance Styles in Afrika und der afrikanischen Diaspora (Frankreich, Belgien,etc.). Kurz die Hintergründe:
Als Geburtsort des Coupé Décalé gilt ein Nightclub im Nordosten von Paris des Jahres 2002, der Club Atlantis. Hausmannschaft dort war eine Clique namens “Jet Set”, bestehend aus DJs von der Elfenbeinküste (Côte d’Ivoire) mit Namen wie Douk-Saga oder Lino Versace, die die Coupé-Décalé Musik und den Lifestyle prägten.
Filmvorführung und anschließende Diskussion mit dem Autor und Regisseur Simon Jaikiriuma Paetau und Schauspielern im Allerweltshaus Köln, Freitag 3. Juli 2009 um 20 Uhr. Der Film “Oury Jalloh” wurde am 6. Dezember 2008 mit dem Deutschen Menschenrechts-Filmpreis in der Kategorie Amateur ausgezeichnet!
Eine Stellungnahme eines möglicherweise ehemaligen Mitarbeiters liegt uns vor, die hier ausdrücklich als subjektiver Erfahrungsbericht und persönliche Meinungsäusserung der Person, nicht jedoch als wahre Tatsachenbehauptung, wiedergegeben wird. Die Stellungnahme des Unternehmens findet sich in den oben genannten Presse Links und wird ausdrücklich gleichermassen gewürdigt.
Betreff: AFRIKA! AFRIKA!
“ich habe jahre lang bei der produktion A!A! gearbeitet. muss anonym bleiben sonst gibt es stress mit der XXX. Alle ex mitarbeiter, tanzer & artisten mochten hiermit klarstellen dass NIE gagen oder gehalt im vorhinein ausgezahlt wurden. wir mussten tage oder wochenlang darauf warten. auch als wir die firma verlassen haben um unsere dokumente zuruck zu bekommen haben nicht nur ich & einige kollegen uber 2 monate warten mussen.
Chiwoniso, Afrosoul-Diva und „Rebel Woman“ aus Zimbabwe, gastiert mit ihrer Band am Samstag, 20. Juni im Hot Jazz Club in Münster. Mehr Infos über Chiwoniso, ihr neues Album Rebel Woman, Soundproben und Videos, liegen nur einen Klick entfernt: http://www.cumbancha.com/albums/rebel_woman.
Start der 53. Biennale 2009 (7.6.-22.11.2009) in Venedig / Italien, die dieses Jahr unter dem Motto “Making Worlds” (Weltenmachen) steht (Direktor: Daniel Birnbaum). Afrikanische und Afro Diaspora Künstler sind wieder zahlreich vertreten, Newcomers unter den afrikanischen Ausstellern sind die Komorren, Gabun und Marroko; wohl aus Kostengründen gibt es in diesem Jahr allerdings kein eigenes African Pavilion.
Susan Hefuna (deutsch -ägyptische Künstlerin auf der Biennale)
Die Medien Coverage zu Kunstbeiträgen schwarzer KünstlerInnen in den deutschen Qualitätsmedien wird voraussichtlich wieder etwas dünn ausfallen, daher für Kulturinteressierte folgender Surf Tipp:
“Zensiert, verschwiegen, vergessen” ist der Titel eines neu erschienenen Buchs von Ines Geipel, die Lebensläufe von Autorinnen der DDR (1945-1989) vorstellt: „Die DDR war kein Märchen. Insofern sind die zwölf Porträts auch ein Bericht über enormen Druck, die Paranoia eines Regimes und die rigide Vernichtung von kreativem Potenzial. Doch in erster Linie handeln sie von zwölf Dichterinnen, die sich nicht normieren ließen, sich in ihre Zeit stellten, ihre Lebendigkeit verteidigten und unter harschen Verhältnissen eine Literatur bar jeder Moden schrieben.”
Termin: Am 30. Mai präsentieren soiree privilege in Düsseldorf ihre erste Veranstaltung : “THE BIGGEST AFRICAN SHOW”: “Das ist ein spannendes und attraktives Abendprogramm mit den Stars DJs aus Frankreich DJ KITOKO und DJ POLIO, die Königen von dem “Coupé Décalé”, der populärster Musikstil Afrikas. Erwartet wird auch ein spezialer Tanzshow von Micke Sebene (Frankreich) und ein Live Act von den Düsseldorfern Sby & For Lakhara und Neo DJ. Neben unserer Tradition, afrikanisches Essen zu präsentieren, gibt es auch in einer Tombola ein Flugticket nach Afrika zu gewinnen.
Termin: Eine Lesung des jungen Schriftstellers Fiston Nasser Mwanza (Demokratische Republik Kongo) findet am So., d. 10.5., 12 Uhr im Allerweltshaus (www.allerweltshaus.de) in Köln statt. Eintritt: 5 / 3 €
Der Nachwuchsautor Fiston Nasser Mwanza (*1981) aus der Demokratischen Republik Kongo schreibt Gedichte, Theaterstücke und kurze Prosa-Texte. Zurzeit ist er Stipendiat des Heinrich-Böll-Hauses Langenbroich bei Köln. Seine Texte – vital, schelmenhaft und barock – nähren sich aus den politischen Turbulenzen seines Landes seit dem Erlangen der Unabhängigkeit. Read the rest of this entry »
FilmInitiativ e.V. Köln zeigt als Nachspiel zum Filmfestivals “Jenseits von Europa X” folgende Filme vom 5.5.-28.5.09.
05. Mai: “WWW – What a wonderful World” von Faouzi Bensaïdi (Marokko)
12. Mai: “Ezra” von Newton Aduaka (Nigeria)
19. Mai: “Barakat!” von Djamila Sahraoui (Algerien)
26. Mai: “Retour à Gorée” von Pierre-Yves Bourgeaud / Youssou N’Dour (Schweiz/Luxemburg/ Senegal)
28. Mai: “Ouaga Saga” von Dani Kouyaté (Burkina Faso) – Schulvorstellung
28. Mai: “Making of” von Nouri Bouzid (Tunesien)
Das Programm und alle Infos finden Sie hier.
Termin: ManuEla Ritz liest am 15.5. / 18.00 Uhr in Köln (Kalk) aus ihrem gerade erschienenen autobiographischen Buch “Die Farbe meiner Haut”.
Aus dem Klappentext: Als Schwarzes Mädchen in Deutschland aufzuwachsen, kann als Lebensschule der intensiveren Art gelten. ManuEla Ritz ging in den 80er Jahren in Mügeln zur Schule, jener sächsischen Kleinstadt, die im Sommer 2007 durch eine Hetzjagd auf Inder in die Schlagzeilen geriet und derzeit nach einem neurlichen rassistischen Übergriff Anfang März 2009 abermals – wenn auch mäßiger – Aufsehen erregt. Rassistische Erfahrungen aller coleur gehörten und gehören – wie für die meisten schwarzen Menschen in Deutschland – zu ihrer Lebensrealität. Irgendwann hat ManuEla Ritz gemerkt, wie befreiend es ist, sich zu wehren.
Der Gitarrist Habib Koité aus Mali tritt mit Band am 8. Mai, 21 uhr, in der Ravensberger Spinnerei in Bielefeld auf. Mehr Infos u.a. auf seiner Webseite: http://www.contrejour.com/artists/habibkoite/
In diesem Jahr steht das Black Film Festival der Organisation Fountainhead unter dem Motto “A Complexion Change – International & Intercultural Diplomacy”. 60 Dokumentar- und Spielfilme aus den Kapverden, Benin, Frankreich, den USA, Iran, Indien, Togo, Senegal, Belgien, Deutschland, Großbritannien, Kolumbien, Spanien, Nicaragua, der Schweiz und Madagaskar. Dazu finden Filmgespräche, Diskussionen, Performances und Seminare statt.
Termin: Das Ensemble „Freuynde und Gaesdte“ (“Freunde und Gäste”) hat das Leben und Wirken des schwarzen Philosophen und Professors Anton Wilhelm Amo als Bühnenstück aufgearbeitet. Im 18. Jahrhundert wurde Amo als Kind aus Ghana nach Europa verschleppt, zu Hofe ausgebildet, lehrt in Halle, Wittenberg und Jena Philosophie, kehrte letztendlich frustriert nach Ghana zurück.
Über das Theaterstück, ein Dialog zwischen Amo und einem Schiffarzt, schreibt ivz: “Mit der Uraufführung des „Spinnenmanns“ bringen sie Amo an den Ursprung seines intellektuellen Werdegangs zurück: in die Bibliothek. Im schalldichten und drückend engen Klavierzimmer, im Untergeschoss der Bücherei, stehen Amo, gespielt von Komi Mizrajim Togbonou, und Gallandat (Marcell Kaiser), im Zwiegespräch. Das Stück spielt um 1756 als der mittlerweile 50-jährige Amo bereits seit zehn Jahren wieder in seiner ihm völlig unbekannten „Heimat“ Ghana lebt. Als Schiffsarzt ankert Gallandat mit einem Handelsschiff vor Ghana und trifft unverhofft auf Amo.” [mehr] .
Termin erzeit ist sie auf seiner aktuellen Single „Wenn ich die Welt aus dir erschaffen könnte“ zu hören. Als Vocalistin komplettiert sie seit Herbst 2008 seine Band. Nun hat sich der Mindener Rapper CURSE dazu entschlossen, sie die Konzerte auf seiner anstehenden Tour eröffnen zu lassen – auch sein Publikum soll sich an „Gottes Geschenk“ erfreuen, denn nichts anderes bedeutet ihr Name: MARIAMA.
Einziger Auftritt in NRW ist am 3.5. in der Kulturfabrik Krefeld (alle Tourdaten unten). Vom 2. bis zum 12. Mai können 6 ihrer aktuellen Songs kostenlos auf mariama-music.com (coming soon) heruntergeladen werden. Mehr Infos auch unter www.myspace.com/listentomariama
Sikumoya Voigt, der Kongolese wird deutsch, zuerst ein bisschen und dann immer mehr, also fast richtig hundertprozentig deutsch. Der Einbürgerungstest hilft natürlich. Neo-Nazis überfallen ihn, schlagen, treten. Dann eine Psychose oder war´s eine Depression? Zumindest eine Persönlichkeitsstörung und siehe da – arbeitslos und ostdeutsch wird er nun selbst zum Nazi. “Sikumoya – der schwarze Nazi” - einen antirassistischer Low Budget Film. Regie und Buch Tilman König und Karl-Friedrich König, D 2006, 66 min, mit Kalemba Mukumadi u.a. Mehr Infos unter http://www.cinemabstruso.de
Gintersdorfer / Klaßen – Flyer (c) Design by Andreas Töpfer
Termin: Zeitgenössischer Tanz? Wir haben ihn nicht verstanden, ein undefiniertes System, ein postkolonialer Bluff, in den wir Afrikaner einsteigen, um uns internationale Festivalplätze und Fördergelder zu sichern, sagt der ivorische Tänzer und Choreograf Gotta Depri über die Einführung des zeitgenössischen Tanzes in der Elfenbeinküste. Er ist mit dem André-Heller-Zirkus „Afrika!Afrika!“ nach Deutschland gekommen. Da werden afrikanische Bewegungen mit anderen Elementen zu flotten, bedeutungslosen Choreografien gesampelt. Aber wie kann sich ein afrikanischer Tänzer in Europa positionieren? In der „Logobi“- Reihe stellt Gotta Depri sich der Konfrontation mit europäischen Choreografen und Tänzern.
Neu im Kino: Mit Queen Latifah, Alicia Keys und Sophie Okonedo als Bienenfarmerinnen – Schwestern…. Nach dem Bestseller-Roman von Sue Monk Kidds. (The Secret Life of Bees, USA 2008, Regie: Gina Prince-Bythewood, FSK: ab 12 Jahren, Verleih: 20 Century Fox)
Termin onnerstag, 23. April 2009. 19:30 – 22:30. Wo? Die Brücke, Münster, Internationales Zentrum – Die Brücke Wilmergasse. Telefon:02518322229. E-Mail: diebruecke@uni-muenster.de
Manuela Ritz hat mit „Die Farbe meiner Haut“ ihre Autobiographie verfasst. Sie erscheint im April im Herdter Verlag. Bzw. ist jetzt erschienen. Mehr Infos im Blog des braunen mobs e.V.
Termin: Aus dem Programmhinweis: In Meißen wird ManuEla Ritz 1969 geboren, als Kind deutsch-kenianischer Eltern und zur Adoption freigegeben. Bis zu Ihrem 19. Lebensjahr lebt sie in Mügeln, jener sächsischen Kleinstadt, die durch die Hetzjagd auf Inder 2007 in die Schlagzeilen geriet. „Geh dich mal waschen, du bist dreckig!“ gehört in ihrer Kindheit noch zu den harmloseren Beschimpfungen, denen sie ständig ausgesetzt ist. ManuEla Ritz macht eine Ausbildung zur Krippenerzieherin und später das Diplom zur Sozialpädagogin und Sozialarbeiterin. Von 1988 bis 1994 arbeitet sie als Pädagogin in Kinderkrippen in Sachsen und Berlin, ist 1996 Streetworkerin bei „boys Society“ in Freetown in Sierra Leone/ Westafrika. Anschließend arbeitet sie in Berlin als Elternberaterin in einer interkulturellen Familienberatungsstelle des DRK, ist freiberufliche Familienhelferin für afrikanisch-deutsche Familien, Beraterin und Projektmanagerin im Antidiskriminierungsbüro von Caritas e.V. Köln.
In dem Dokumentarfilm “Black Deutschland” stellt Oliver Hardt eine intime Studie über das Denken und Fühlen einer gar nicht so kleinen Minderheit in Deutschland dar. Der Filmautor porträtiert schwarze Kulturschaffende. Auf emotionale Weise, aber dennoch reflektiert und humorvoll, vermitteln sie eine Idee, was es heißt, als Nicht-Weißer in einer Gesellschaft zu leben, die sich als “weiß” definiert. Mitwirkende im Film sind u. a. Darius James, Sam Meffire, Tyron Ricketts, Noah Sow und Vincent Mewanu. …
Termin: Leichlingen. Der in Wuppertal lebende Bildhauer und Maler Emanuel Gowelo (Zimbabwe) eröffnete zusammen mit dem Wuppertaler Kunstsammler Harald Nowoczin und dem Bürgermeister die Ausstellung „Zeitgenössische, moderne afrikanische Kunst“ in Leichlingen. Die Ausstellung featured 75 Bilder und Skulpturen verschiedener KünstlerInnen und ist bis zum 13. April im Bürgerhaus Am Hammer in Leichlingen (Rheinland) zu sehen. Die Öffnungszeiten sind samstags von 15 bis 17 und sonntags von 11 bis 17 Uhr. Ostersonntag ist das Bürgerhaus geschlossen; Ostermontag von 11 bis 17 Uhr geöffnet.
Via TAZ: Der Perspektivenwechsel im neuen Programm der Berliner Werkstatt der Kulturen ist nicht nur symbolisch. “Es geht uns darum, die Perspektiven der Minderheiten sichtbar zu machen”, sagt Philippa Ebéné, Leiterin der Werkstatt der Kulturen in der TAZ und stellt das neue Programm der Werkstatt vor. Zum Program und zum Interview in der TAZ
SZ: Ein langes Interview mit dem Musiker Tibor Sturm aka “Quietstorm” (“Afrodeutsch & Sorgenfrei“) in der SZ / jetzt.de: Im Dezember 2005 überfielen in Nürnberg sechs Nazis den afrodeutschen Rapper Tibor Sturm und schlugen auf ihn ein. Der geübte Kampfsportler griff aus Sorge um sein eigenes Leben zu einem Holzpfahl und verletzte einen der Angreifer schwer. Wegen „überzogener Notwehr“ wurde er zu sieben Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt (-> jetzt.de). Die rechten Angreifer hingegen wurden bis heute nicht belangt. Seit Ende Januar ist Tibor wieder auf freiem Fuß – und wurde seitdem erneut von Nazis bedroht. Weiterlesen in der SZ
Termin: In Köln Ehrenfeld, in der Vogelsangerstr. 193, präsentiert mama africa am 4. und 5. April 09, jeweils Samstag nachmittag, einen Trommelworkshop. Mama Afrika le “Village” ist eine Percussiongruppe, die im Senegal gegründet wurde und seit einigen Jahren zu den bekanntesten afrikanischen Gruppen in Köln zählt… MFG – die weisse Massai
Mal was afrodeutsch-souliges im SPON. Uh-Young Kim, Journalist und DJ aus Köln, porträtiert die Kölner Sängerin Fleur Mouanga (29): “Im Schatten des Doms sind doch noch ein paar Schwärmer hängengeblieben, die unbeeindruckt vom Haupstadthype ihr Ding machen. Weiterlesen im SPON
Termin: Am Freitag, den 20. März 2009 ab 19.00 Uhr, findet in Köln ein afrikanischer Abend im Maison Africaine, einem von dem Kameruner Jacques Bapoungue geführten Geschäft für afrikanisches Kunsthandwerk, in der Zülpischer Straße 201 (Ecke Weyertal in Sülz) statt. Mit Modenschau, Essen, Kaffee & Tee, Film / Reportage, viel zu Sehen und viel Musik. Eintritt: 3.00€ (davon 1.00€ Spende für “Brot für die Welt”). Excl. Essen & Getränke. Read the rest of this entry »
They want us to join their fighting | But our answer today Is to let all our worries | Like the breeze through our fingers slip away | Peace has come to Zimbabwe | Third World’s right on the one | Now’s the time for celebration ‘Cause we’ve only just begun
Termin:Coco Mbassi aus Kamerun / Frankreich ist eine außergewöhnliche Sängerin mit einer vorzüglichen Stimme. In ihrer Vielseitigkeit bewegt sie sich stimmlich und musikalisch etwa zwischen dem Temperament einer Angélique Kidjo und dem coolen Blues von Sade, aber mit deutlich eigenen Charakteristika.
Bereits 1996 erhielt Coco Mbassi für ihren Song “Muenge Mwa Ndolo” den begehrten Nachwuchspreis von Radio France International. Das erste Album “Sepia”, das sich in Deutschland außerordentlich gut verkauft hat, erhielt den Preis der deutschen Schallplattenkritik und wurde nominiert für den BBC World Music Award. Es folgte eine große Deutschlandtournee sowie Auftritte bei internationalen Festivals wie WOMAD, Musiques Métisses und TV Berichte u.a. in “Willemsens Musikszene” (”Ein seltener Glücksfall” R. Willemsen).
Termin:Logobi ist ein Straßentanz aus der Elfenbeinküste. Der Tänzer sagt mit seinen Bewegungen: „Komm nur her, schau mich an, ich werde bald ein Star, aber vorher kann ich dich auch noch mal verprügeln.“ Straßenkompetenz und Entwicklung neuester Tanztrends fallen in der Metropole Abidjan zusammen: der Logobi ist nur einer von vielen Tänzen, die täglich neu entstehen, Alltagswirklichkeit abbilden und Zeitgeschichte schreiben.
Der ivorische Tänzer und Choreograf Gotta Depri entschlüsselt auf der Bühne die Muster des afrikanischen Tanzes und seine konkrete, alltägliche Bedeutung. Er zeigt Tanzschritte und Bewegungsabläufe und erläutert, was diese im Einzelnen meinen und wie sie entstanden sind. Tanz als postkoloniale Strategie gegen die Verfälschung dieser lebendigen Kultur durch den Westen. Gotta Depri stellt sich der künstlerischen Konfrontation mit europäischen Kollegen. In verschiedenen Städten findet diese Begegnung mit jeweils anderen Choreografen statt. In Düsseldorf begegnet er Gudrun Lange. Gudrun Lange stellt dies durch die Demonstration ihrer tänzerischen Mittel in Frage.
Termin[Veranstalterpresse] Leidenschaftlich, ehrlich, echt, charmant, humorvoll – die afrikanisch-französische Sängerin Cecile Verny und ihre hochkarätige Band begeistert die Fachwelt und das Publikum mit einer swingenden Mix aus Jazz, Poesie und afrikanischen Grooves. “Endlich mal eine, die nicht wie Ella klingt”, lobte schon Michael Naura (Die Zeit).
TerminDie Konzerte mit dem ghanesischen Künstler Adjiri Odametey sind ein Erlebnis für Auge und Ohr: melodiöse Lieder, begleitet mit afrikanischer Harfe, Daumenklavieren, Percussion-Instrumenten, aber auch mit modernen Instrumenten wie Akkustik-Gitarre und mitreißenden Percussion-Stücken.
„Der Welt entrückt – Adjiri Odametey verzaubert mit ausdrucksstarker Musik “, so beschreibt die Süddeutsche Zeitung ein Weltmusik-Konzert von Adjiri Odametey. In seinen Konzerten kommen sowohl Liebhaber ruhiger Songs voll auf ihre Kosten als auch Percussion-Fans. Die konzertante Musik spricht ein breites Publikum an: vom Weltmusikfan über den Jazzinteressenten bis hin zum Klassikbegeisterten.
Termin: Sam Tshabalala ist heute als einer der wichtigen südafrikanischen Komponisten anerkannt. Seine Karriere begann Ende der siebziger Jahre mit der Gründung seiner ersten Band »Malopoets«, die über Südafrika hinaus insbesondere in Frankreich und Amerika Aufsehen erregte. Als in Südafrika der Ausnahmezustand verhängt wurde, entschloss sich Sam Tshabalala in Paris zu bleiben, während andere Musiker der Gruppe aus familiären Gründen nach Südafrika zurückkehrten. Fortan arbeitete er mit wechselnden Formationen, besondere Aufmerksamkeit erweckte dabei das panafrikanische Projekt »Sabeka«.
Der kubanische Jazz Pianist Omar Sosa mit dem Afreecanos Quartet ist zu Gast beim International Jazzfestival Münster am Freitag, 09. Januar 2009, ca. 22:30 Uhr. Mehr Infos: http://www.jazzfestival-muenster.de
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