Via TS: Adel Tawil vom Berliner Duo “Ich + Ich” erzählt im Tagesspiegel von “seinem Berlin: wo er zur Schule ging, Wände besprühte – und warum er auf den Ku’damm steht” und wie man seinen Afro schneidet. Mehr hier…
(openpr) Alltag – eine Ausstellung mit Gemälden von Tony Okujeni (Nigeria) und Alfred Mensa (Ghana) in der Gallerie african-painters.com: – In unseren letzten Ausstellungen standen Polaritäten im Mittelpunkt. Heute freuen wir uns über erstaunliche Ähnlichkeiten. Der eine ist Autodidakt, der andere hat sein Diplom an der Hochschule für Kunst und Design in Auchi erworben. Der eine lebt in Accra in Ghana, der andere in Lagos, Nigeria. Das sind gerade mal knapp 400 km Luftlinie.
In some far off place
Many light years in space
I’ll build a world of abstract dreams
And wait for you
(Sun Ra)
Sun Ras Space is the place als Theaterstück in Berlin, mit Eugene „U-gin“ Boateng:
Aus der Pressemeldung: Der afroamerikanische Musiker Sun Ra gehört zu den schillerndsten Musikerpersönlichkeiten des vergangenen Jahrhunderts. Aufgewachsenen in Birmingham, Alabama entschied er sich dafür seine Herkunft neu zu erfinden: so behauptete er vom Planeten Saturn zu stammen und nur Gast auf dieser für ihn nicht akzeptablen Welt zu sein. Er erschuf sich darauf hin sein eigenes Universum aus Theosophie, Ägyptologie, Afro-Futurismus und natürlich Jazzmusik.
via [Anders Deutsch]: Seminar “Migrant_innen und die Geschichte Deutschlands” vom 27. bis 29. November 2009 im Bildungszentrum Erkner: Bei der feierlichen Erinnerung an den 20. Jahrestag des Mauerfalls und die so genannte “Friedliche Revolution” wird oftmals ausgeblendet, dass für bestimmte Bevölkerungsgruppen diese Zeit keineswegs “friedlich” verlief.
Menschen, die von der Dominanzgesellschaft in beiden Teilen Deutschlands als nicht-deutsch definiert wurden und werden, erfuhren noch offensivere Ausgrenzungen… Mehr hier: http://andersdeutsch.blogger.de/stories/1519354/
Für eine US amerikanische Filmdoku werden Ende Oktober in Berlin schwarze KünstlerInnen gesucht; hier die Anfrage:
I am a filmmaker from Memphis TN USA who is working on a documentary about Berlin artists 20 years after fall of the Berlin Wall. I envision a multicultural view and would like to find black artists (of any discipline) who reside and create in Berlin who would be willing to take part in our documentary. I am working on creating shorter web friendly episodes on each artist that will include web links for the artist’s benefit as well as links to your sites to attract other potential partners. My hope is that you will know of some contacts.
Seminar “Jetzt sind wir da – ihr könnt wieder nach Hause gehen!” Rassismus und Weißsein am Beispiel der “Wiedervereinigung vom 16.-18.10.2009: Im Seminar gehen wir der Frage nach, welche Entwicklungen den damaligen Ereignissen zu Grunde lagen und in welchen Formen Rassismus und Weißsein in den beiden deutschen Nachkriegsstaaten eine Rolle spielten. Wir wollen uns mit den verdrängten Perspektiven von Schwarzen Deutschen und Migrant_innen aus Ost und West beschäftigen und diskutieren, wie die Menschen in unserem Umfeld auf die “Wiedervereinigung” und ihre Folgen reagiert haben.
Bisseh Akamé “Die Deutsch-Kamerunerin pflegt ihre Liebe zum deutschen Chanson und den Brückenschlag zwischen ausgebildeter Stimme, souligem Timbre und Swing. „From Berlin to Broadway“ heißt ihre jüngste CD und das Programm, mit dem die Wahlberlinerin demnächst unter anderem in den Hamburger Kammerspielen zu hören sein (9./10. und 19./20. Oktober). Ein Porträt hier und die Homepage: http://www.bissehakame.com/
via Stern: Der gebürtige Libanese Nader Khalil, Abgeordneter der Berliner Bezirksverordnetenversammlung für den Bezirk Berlin Neuköln, will für die CDU in den Bundestag. Chancen auf ein Bundestagsmandat hat er kaum, den er steht auf dem vorletzten Listenplatz. Ein Porträt von ihm im Stern.
Die Inspired Comm-Unity begrüßt die Entscheidung der Geschäftsführerin der Werkstatt der Kulturen die Ausstellung “Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg” abzusagen. Wir beobachten mit wachsender Sorge die öffentliche Diskussion über die Absage der Ausstellung und dabei besonders die diffamierenden Aussagen über Philippa Ebéné und ihre vermeintliche Motivation. Fakt ist: Die Austellung porträtiert in problematischerweise die Beiträge Schwarzer Menschen in der Diaspora während des Zweiten Weltkrieges. Allein aufgrund des Titels, könnte der Eindruck gewonnen werden, alle Schwarzen Menschen gehören zu der sogenannten “Dritten Welt”.
Berlin. Schon zum zweiten Mal veranstaltet der Deutsch – Togoische – Freundeskreis e.V. das Afrika Fest Wedding vor dem Rathaus Wedding. Afrikanerinnen und Afrikaner vieler Nationen haben sich rund um den Leopoldplatz angesiedelt und bilden mittlerweile eine der größeren Migranten Communities in Berlin-Mitte. Mit dem bunten Fest machen sie am 29. und 30. August 2009 auf afrikanische Kunst, Kultur und Lebensart aufmerksam.
An zahlreichen Info- und Verkaufsständen stellen sich verschiedene Vereine und Initiativen vor. Natürlich wird auch afrikanische Musik dabei nicht fehlen. Von traditionellem Gospelgesang über virtuose Trommelmusik bis zum Pop zeigen verschiedene Berliner Gruppen, dass der Kontinent Afrika viele moderne Musikstile geprägt hat. Und das afrikanische Essen ist zwar recht kalorienreich, vor allem aber würzig und lecker. Sie sollten es also unbedingt einmal probieren.
Ein paar Fotos von der Leichtathletik WM 2009 “Aftershow” Party mit Superstar Usain Bolt, Sonntag Nacht im Berliner Club “Adagio” zeigt das Sportportal Sport24.
What is in my soul? What do I know? What do I not know? And why? What do I acknowledge as knowledge? And what do I refuse to acknowledge as such? And how is that related to racism? How come when I know, my voice becomes speechless and my body remains motionless?
WORKSHOP: „IN YOUR SOUL -Postcolonial Theory and Performance“- INTERVENTION GEGEN RASSISMUS (7. – 9. August 2009)
Mit Dr. GRADA KILOMBA, Psychologin und Autorin (“Plantation Memories“): Dieser Workshop richtet sich an Personen, die Rassismus erfahren und /oder sich antirassistisch engagieren. Wie schon beim letzten Mal wird Euch die Möglichkeit gegeben, die eigenen Handlungsmöglichkeiten in rassistisch motivierten Situationen zu erproben und sich neue, mächtigere Handlungskompetenzen zu erarbeiten.
Der Schwerpunkt liegt darauf, die Diskrepanz zwischen dem Wissen um Rassismus und den eigenen Gefühlen und Handlungsmöglichkeiten zu erkennen. Die Arbeitstechniken beinhalten Psychoanalytische Elemente, Bewegung und Performance.
Neue Kleider hat das Land…handgefertigte Kleider und Accesoirses vom Vibe.Lich FashionLabel der Berliner Designerin Eliza findet Ihr im Vibe.Lich Shop auf: www.dawanda.com/shop/Vibelich und in Facebook [Fan werden]
Kleiner Ausraster bei Joachim Deutschland (29), laut Pressemeldungen soll der Musiker und ex VIVA Moderator (“Shibuya”) am Montag in Berlin festgenommen worden sein, “nachdem er völlig ausgerastet war. Auf der Strasse soll er um sich geschrien und Passanten bedroht haben. Nach Eintreffen der Polizei soll er damit gedroht haben, dass er mit einer Bombe verbunden sei. Er behauptete, wenn er sich bewegen würde, würde die O2-Arena (Anm. wo am 7.7. das Public Viewing der MJ Trauerfeier stattfand) detonieren. ” [zum Artikel]
Was sagt Joachim Deutschland selbst dazu? Auf seiner MySpace Seite meldet er sich in seinem Blog zurück:
“Deutschland rastete aus….?! – Es stand mal wieder viel Müll in den Zeitungen. Momentan bin ich in der Urban Klinik in Kreuzberg, angeblich, weil ich vorhatte die O2 Arena in die Luft zu jagen….. (Mehr lesen)
WORKSHOP INTERVENTION GEGEN RASSISMUS mit Dr. GRADA KILOMBA, Psychologin und Autorin (“Plantation Memories“): Dieser Workshop richtet sich an Personen, die Rassismus erfahren und /oder sich antirassistisch engagieren. Wie schon beim letzten Mal wird Euch die Möglichkeit gegeben, die eigenen Handlungsmöglichkeiten in rassistisch motivierten Situationen zu erproben und sich neue, mächtigere Handlungskompetenzen zu erarbeiten. Der Schwerpunkt liegt darauf, die Diskrepanz zwischen dem Wissen um Rassismus und den eigenen Gefühlen und Handlungsmöglichkeiten zu erkennen. Die Arbeitstechniken beinhalten Körperarbeit, Performance, Drama und Theater.
Die Gruppe wird aus 21 TeilnehmerInnen bestehen, von denen sich jeweils 7 als Schwarz, als Person of Color (POC) oder Weiß verorten. Wir bitten darum, Euch bei der Anmeldung zu positionieren. Es gibt einen Teilnahmebeitrag, der bei Bedarf auch ermäßigt werden kann. Anmeldung bis 7. Juli.
Lesung mit Martin Curi: Er war der erste schwarze Fußballstar in Brasilien und prägte mit seiner technischen Brillanz den Stil der Selecao. Arthur Friedenreich (* 18. Juli 1892 in São Paulo; † 6. September 1969 São Paulo), Sohn eines deutschen Einwanderers und einer afro brasilianischen Wäscherin, galt als Fußballgenie. Seine Kunst überwand rassistische Diskriminierung und soziale Schranken. Friedenreich ist heute weitgehend vergessen – zu Unrecht. Der in Brasilien lebende Journalist Martin Curi erzählt nicht nur Friedenreichs Karriere. Kenntnisreich schildert er zugleich die Gründerjahre des brasilianischen Fußballs und den ausgeprägten Rassismus, dem sich “Fried” und andere schwarze Spieler damals ausgesetzt sahen. Veranstaltet durch: Open Monday’s ‘Hackentrick’.
Martin Curi. Friedenreich – Das vergessene Fußballgenie. Verlag die Werkstatt. 2009
leider mussten wird kurzfristig den Veranstaltungsort für die Tagung “Rassismus, Wissen(schaft) und Universität” ändern. Die Veranstaltung wird in die Werkstatt der Kulturen verlegt. Um es allen, die versehentlich zum Amerika-Haus fahren, zu ermöglichen, den einzelnen Veranstaltungspunkten beizuwohnen, verschieben wir den Anfang des Programmes am Freitag um jeweils eine Stunde. Die Uhrzeiten für die Abendveranstaltungen bleiben bestehen. Bitte
konsultieren Sie für die genauen Anfangszeiten das attachte Programm. Wir bitten die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen und freuen uns darauf, Sie auf der Tagung begrüßen zu können.
Termin: Die Diskussionsreihe beleuchtet die Themen Identität und Positionalität im und jenseits des Kunstbetriebes in Deutschland. Vortragende aus den Bereichen Film, zeitgenössischer Kunst, Politikwissenschaft etc bieten unterschiedliche Zugänge zu Perspektiven of Color, Weiß-Sein und Repräsentation. Gemeinsam mit dem Publikum werden künstlerische, wissenschaftliche und alltägliche Strategien zum kritischen Umgang mit Identitätskonstruktionen erarbeitet.
Im Rahmen des poesiefestivals berlin finden vom 27. Juni bis zum 5. Juli 2009 verschiedende Veranstaltungen in der Akademie der Künste statt. Die Veranstaltung “Weltklang-Nacht der Poesie” eröffnet am 27. Juni um 20.00 Uhr das poesiefestival.
Bei “Weltklang – Nacht der Poesie” wird neben anderen Dichtern aus aller Welt auch der Spoken Word-Künstler Kgafela oa Magogodi (Südafrika) auftreten. Und am 28.6.2009 widmet das poesiefestival berlin einen Tag der poetischen Vielfalt des Südlichen Afrikas. Dichter unterschiedlichster Stilrichtungen werden auftreten. Mit dabei sind u.a. die Sängerin Chiwoniso (Simbabwe), der Rapper Ewok (Südafrika), der Dichter Keorapetse Kgositsile (Südafrika), der Liedermacher und Gospel-Sänger Jackson Kaujeua (Namibia), der Performer Kgafela oa Magogodi (Südafrika) und der Imbongi (Lob-Dichter) Zolani Mkiva (Südafrika).
Termin: Rassismus gehört zu den wirkungsmächtigsten und folgenschwersten historischen Hypotheken, mit denen sich die Welt auch im 21. Jahrhundert auseinander zu setzen hat.
Der europäische Versuch, Menschen nach ‘Rassen’ zu unterteilen, ist als gescheitert anzusehen.
Doch sein Geschöpf, der Rassismus, ist strukturell und diskursiv – in Form von Macht, Gewalt und Wissen – allgegenwärtig und wirkmächtig. Das verstärkt sich noch dadurch, dass der Rassismus in der bundesdeutschen Gesellschaft weitgehend verleugnet bleibt.
All dies hat für Medien, Wissenschaft und die deutsche Literatur- und Theaterlandschaft weitreichende Konsequenzen. Diesen widmet sich die Tagung. Es gilt herauszuarbeiten, wie kolonial entstandenes rassistisches Wissen in der deutschen Gesellschaft bis heute prominent fortwirkt und zugleich auch von People of Colour widerständig herausgefordert wird. Auch ist zu diskutieren, wie über Rassismus gesprochen werden kann, ohne seine Denkmuster und Machtfelder zu reproduzieren.
Strassenumbenennungen hat Berlin im Laufe seiner zahlreichen politischen Neustarts schon einige hinter sich. Das jetzt ist aber eine 360 Grad Drehung (eine Grüne Politikerin nennt es richtiger “ein Perspektivwechsel”):
Gigi F. berichtet in ihrem Blog gigismojo über dieAusstellung „stagings made in NAMIBIA. postkoloniale fotografie/post-colonial photography.“ im Kunsthaus Bethanien, Berlin: Ein Auszug: Leben wir Deutschen wirklich derart auf dem Mond, dass wir es nötig haben, Afrikaner beim Biertrinken zu beobachten, um davon überzeugt zu werden, dass Afrika nicht aus traurig dreinschauenden Menschen besteht, die mit ihren Mündern das Wort ‘Hunger’ formen?Leute die so was machen, lassen auch Schimpansen mit Fingerfarbe Kunstwerke malen, um deren Intelligenz zu beweisen. Das Projekt (übrigens vom Hauptstadtkulturfond gefördert*) erzählt herzlich wenig über Namibia und seine Menschen, dafür aber einiges mehr über seine Macher und Geldgeber und deren immer noch existierenden und sich fortschreibenden kolonialen Herrschermodi.[...]
(English version below).die METANATIONALE möchte euch am Sonntag, dem 24. Mai zur Finissage der METANATIONALE-Aussellung im arttransponder in Berlin einladen. Für den Abschluss konnten wir GRADA KILOMBA und RICARDO DE PAULA gewinnen, die uns die Lesung / Tanz / Film-Präsentation “Plantation Memories: Literature / Film / Dance präsentieren werden. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen.
Termin: Die „Nächste Ausfahrt Wedding“ lädt am Samstag, dem 16. Mai 2009 in der Zeit von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr (VOR DEM U-BAHNHOF AFRIKANISCHE STRAßE) erneut zum Erleben des geschichts- und geschichtenträchtigen Berliner Kiezes ein. Große und kleine Entdecker können, von professionellen Tourenscouts begleitet, die bunte Vielfalt urbaner Nachbarschaft, den Abstieg ins Unterirdische und den Aufstieg zu ungewohnten Aussichten erleben. Die entsprechenden Hintergründe und Anekdoten inklusive!
Im Mittelpunkt der Stadtexpeditionen steht diesmal die bunte Vielfalt des afrikanischen Weddings. Möchten Sie eine Initiation in die Geheimnisse afrikanischer Frisierkünste erfahren? Kennen Sie den Geschmack afrikanischer Küche? Haben Sie schon einmal einen Nollywood-Film gesehen? Afrika beginnt gleich im Wedding. Dort ist die größte afrikanische Community in Berlin zu finden. Read the rest of this entry »
Die Diskussionsreihe beleuchtet die Themen Identität und Positionalität im und jenseits des Kunstbetriebes in Deutschland. Vortragende aus den Bereichen Film, zeitgenössischer Kunst, Politikwissenschaft etc bieten unterschiedliche Zugänge zu Perspektiven of Color, Weiß-Sein und Repräsentation. Gemeinsam mit dem Publikum werden künstlerische, wissenschaftliche und alltägliche Strategien zum kritischen Umgang mit Identitätskonstruktionen erarbeitet.
STIMMEN
Sich Gehör zu verschaffen, die eigene Stimme zu erheben, ist ein wichtiger Schritt hin zur Inanspruchnahme einer Subjektposition. Paul Mecheril, eine der renommiertesten akademischen Stimmen, die Perspektiven of Color im deutschen Kontext theoretisieren, spricht über den doppelten Mangel, der marginalisierte Subjekte hervorbringt. CHINAZA macht sich in ihrem Workshop mit Sänger/-innen of Color auf die Suche nach alten und neuen eigenen Stimmen jenseits der Klischees des Musikmainstreams. Amy Evans erkundet Texte als Ort der Selbstermächtigung und des Ausdrucks kreativen Widerstandes. Die Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Positionierung als Fiction-Autorin of Color im Weissen Mainstream und den sich daraus erbenenden Fragestellungen, Schwierigkeit und Chancen, werden von Victoria B. Robinson erörtert. Renée Ridgway und Jean-Ulrick Desert sprechen über eigene künstlerische Experimente und Interventionen, die die Vielschichtigkeit und Bedeutung von Perspektiven erkunden.
Das vom Bundesministerium des Innern und der Justiz im Jahr 2000 gegründete bundesweite Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT)” hat Adetoun und Michael Küppers-Adebisi aus Berlin für ihr Projekt CyberNomads (2001-2007) als Preisträger im bundesweiten Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz 2007/2008″ ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung wird die Arbeit von CyberNomads als “vorbildliches, nachahmenswertes zivilgesellschaftliches Engagement für Demokratie und Toleranz in Deutschland” gewürdigt. Die Preise sind mit 1.000 bis 5.000 EUR dotiert.
Die öffentliche Preisverleihung findet am Mittwoch, den 06. Mai 2009, um 16.00 Uhr, im Großen Saal des historischen Berliner Rathaus statt. Die Veranstaltung wird vom Regierenden Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit (SPD) eröffnet. Anschliessend begrüssed Dr. Gregor Rosenthal, Geschäftsführer des Bündnis für Demokratie und Toleranz die geladenen Gäste und Preisträger. Nach Vorstellung des Wettbewerbs erhalten die Preisträger in einer Talkrunde mit den Beiratsmitgliedern des BfDT Frau Prof. Dr. Böhmer und Herrn Prof. Dr. Benz nochmals die Möglichkeit, ihre Projekt vorzustellen.
Adetoun und Michael Küppers-Adebisi werden im Roten Rathaus ihr Projekt Cybernomads im Themenfeld “Neue Medien und Netzwerke” präsentieren. Auch für Medienpräzenz ist vorgesorgt: am Nachmittag, nach dem Pressefotos mit dem Regierenden Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit, besteht auf einem Empfang ab ca. 17.30 Uhr die Möglichkeit, mit allen Preisträgern und anwesenden Pressevertretern Gespräche zu führen. Read the rest of this entry »
Das Video ist nicht mehr bei RTL abrufbar, sondern bei Clipfish (-> hier der Link). Laut Info des Streetworkers Thomas Sonnenburg lebt Cengiz jetzt in einer eigenen Wohnung in Berlin und beginnt gerade eine Lehre im Metallbau: Rückblickend auf die Zeit als Ausreiser meint er: “Man sollte nie den Respekt vor der Familie verlieren. Vergesst nie, wo ihr herkommt, wer ihr seid und wer sich die Mühe gemacht hat, das alles aufzuziehen”. (-> http://www.thomas-sonnenburg.de).
In diesem Jahr steht das Black Film Festival der Organisation Fountainhead unter dem Motto “A Complexion Change – International & Intercultural Diplomacy”. 60 Dokumentar- und Spielfilme aus den Kapverden, Benin, Frankreich, den USA, Iran, Indien, Togo, Senegal, Belgien, Deutschland, Großbritannien, Kolumbien, Spanien, Nicaragua, der Schweiz und Madagaskar. Dazu finden Filmgespräche, Diskussionen, Performances und Seminare statt.
Termin:Ein Sachverhalt hat so viele Interpretationsmöglichkeiten wie Betrachter/-innen. Wenn wir unsere Perspektive erweitern möchten, müssen wir uns von eingefahrenen Sichtweisen lösen:
* Der Film „Taipei 101: a Travelogue of Symptoms”, wirft einen Blick auf Weiss-Sein ausserhalb Weisser Kontexte. ein Ein Film von James T. Hong.
* Der Kurzfilm „Close-Distance” thematisiert die Perspektiven dreier Frauen, die zwischen 1960 und 1980 aus dem Iran nach Berlin migriert sind. Ein Film von Zarah Zandies
* Soundcollagen der Gruppe Ultra-Red, setzen sich mit Zukunftsperspektiven einer antirassistischen Bewegung auseinandersetzt. Präsentiert von Manuela Bojadzijev
* Die erste offizielle People of Color-Konferenz in Berlin, die im Oktober 2008 stattfand. Toan Nguyen berichtet.
Via TAZ: Der Perspektivenwechsel im neuen Programm der Berliner Werkstatt der Kulturen ist nicht nur symbolisch. “Es geht uns darum, die Perspektiven der Minderheiten sichtbar zu machen”, sagt Philippa Ebéné, Leiterin der Werkstatt der Kulturen in der TAZ und stellt das neue Programm der Werkstatt vor. Zum Program und zum Interview in der TAZ
Termin:Die Diskussionsreihe beleuchtet die Themen Identität und Positionalität im und jenseits des Kunstbetriebes in Deutschland. Vortragende aus den Bereichen Film, zeitgenössischer Kunst, Politikwissenschaft etc bieten unterschiedliche Zugänge zu Perspektiven of Color, Weiß-Sein und Repräsentation. Gemeinsam mit dem Publikum werden künstlerische, wissenschaftliche und alltägliche Strategien zum kritischen Umgang mit Identitätskonstruktionen erarbeitet.
SUBJEKT
Rassistische Strukturen degradieren Menschen of Color zu Objekten – die Subjektwerdung, das Lösen aus der zugewiesenen passiven Position ist ein widerständiger und ermächtigender Prozess. Der African American Philosoph W.E. Dubois prägte den Begriff der „Double Consciousness”, um eine Form der Selbstwahrnehmung zu beschreiben, die sich sowohl aus dem eigenen Blick, als auch aus dem Blick der dominanten Aussenwelt speist. Rajkamal Kahlon erörtert dieses Phänomen in ihrem Beitrag. Suzan Onur Kömürcü spricht über die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Künstler/-innen of Color in Deutschland. Branwen Okpako markiert Auswirkungen von und Umgangsweisen mit der eigenen Subjektposition anhand der Geschichte von Maggie Mufu und Juliane Strohschein beschreibt ihre Erfahrungen als Leiterin von Critical Whiteness Workshops. Read the rest of this entry »
Für das Open Space Projekt ZWISCHENRAUM für KUNST & MIGRATION suchen wir Arbeiten aus den Bereichen visuelle, audio-visuelle Kunst und Literatur. ZWISCHENRAUM für KUNST & MIGRATION ist ein Ort der Präsentation künstlerischer Arbeiten, die sich mit den Kernthemen Diversität und Migration in ihren Facetten von kultureller Identität, grenzüberschreitender Mobilität, Migrationserfahrungen und kreativer Selbstverortung auseinandersetzen. ZWISCHENRAUM soll einen im Sinne Homi Bhabhas “Dritten Raum” für Kunst und Migration bieten (=> “Die Verortung der Kultur” von Homi K. Bhabhas) . Read the rest of this entry »
Termin: Die 2006 gegründete Arbeitsgemeinschaft SFD – Schwarze Filmschaffende in Deutschland lädt am 23.2. zu einem Get-Together in Berlin – mit Schauspielern, Drehbuchautoren, Filmemachern und Regisseuren. Agenda des Abends – so die Einladung – ist es, “Einblicke gewähren in Filme, Filmstoffe, ungedrehte Szenen, einfallsreiche Geschichten, spannende Ideen, unbekannte Perspektiven, innovative Projekte, neue Bilder – Potential”. The Future of Black Media – Schwarze Filmemacher in Deutschland zeigen ihr Potential. Berlin. 23.2.09
Pointer: Wilfried N’Sonde ist Dipl. Soziologe, Musiker und Schriftsteller (“Das Herz der Leopardenkinder”) – und Sozialarbeiter in Charlottenburg. In der Taz gibt er ein Interview:
Termin: Die Diskussionsreihe beleuchtet die Themen Identität und Positionalität im und jenseits des Kunstbetriebes in Deutschland…Die Darstellung von Geschichte, das Erinnern, aber auch das Vergessen bzw aktive Entinnern von historischen Ereignissen, kann ein machtvolles Mittel zur Etablierung und Fortschreibung dominanter Strukturen sein.
Die alltägliche Gegenwart der kolonialen Vergangenheit: Joshua Kwesi Aikinsmarkiert die alltägliche Gegenwart deutscher Kolonialvergangenheit im Berliner Alltag.
Das Schwarze im Auge des Andern: Philip Metz verbindet die Untersuchung der Entstehung von Klischees über Schwarze Menschen in Deutschland mit Einblicken in seine eigene künstlerische Arbeit.
Afro-Sphären in der deutschen Kunstszene: Yvette Mutumba präsentiert Ergebnisse aus ihrer Recherche zu den Arbeitsbedingungen von Künstler/-innen afrikanischer Herkunft im Kunstbetrieb Deutschlands.
Koloniale Gespenster / Kinshasa-Brüssel: Die Gruppe Remember Resistance begibt sich mittels Film-, Foto- und Ton- und live-Kommentar auf die Spur der langen Schatten der Kolonialgeschichte, die in Deutschland und Europa aus dem kollektiven Gedächtnis verdrängt wird. Read the rest of this entry »
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