*Neuer Eintrag, RSS Feed Änderungen, Updates oder Löschung? Hier Bescheid geben...Blogs above are not owned, operated nor affiliated with blackNRW.
Was andere machen….
Von A wie Afroshop bis Z wie Zombies
Copyright
BlackNRW Blog claims no credit for any information, news and/or images featured on this site unless otherwise noted. All content is copyright to its respectful owners. Information on this site may contain errors or inaccuracies too - we do not make warranty as to the correctness or reliability of the site's content. All videos and live stream you saw in this site are only embedded players from YouTube, Vimeo.com,Vodpod.com, DailyMotion.com and other media hosting servers. If you own rights to any of the images and videos and do not wish them to appear on this site, please contact us by posting a comment and they will be promptly removed or email us at bcnewsline@gmail.com
Namentlich gekennzeichnete Beiträge - Copyright des Autors. Diese Seite verlinkt u.a. zu Inhalten anderer Blogs, Presseberichten, sonstiger Fremdinhalte Dritter, die Eigentümer und Rechteinhaber dieser Mediadaten sind.
Diese Seite verwendet einige Inhalte des freien Lexikons Wikipedia. Diese sowie die darauf basierenden Beiträge steht unter der GNU Free Documentation License oder der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ Texte zur Verfügung. Autoren sind in der Versionsgesichte des Originalartikels auf Wikipedia aufgeführt.
Diese Seite verlinkt u.a. zu Inhalten der Bildgallerie Flickr, der Videoplattformen Youtube, Google Video und Vimeo, die Eigentümer und Rechteinhaber der Mediadaten sind.
Das Layout basiert auf eine Stylesheet von Wordpress (siehe Frontpage). Die Seite ist ein Wordpress Blog.
Alle anderen Beiträge, Konzept der Seite unter Copyright von BlackNRW. (c) 2009. Blacknrw. All Rights Reserved. Für ausschliesslich nicht kommerzielle Verwendungszwecke (Blogger, etc.) können Sie BlackNRW Inhalte unter der Creative Common Lizenz (Autor Namensnennung, Rückverlinkung) verwenden. Rechte an Inhalten Dritte können wir nicht gewähren, bitte wenden Sie sich direkt an den Rechteinhaber (Veranstalter, Verlag, Presse, Autor, etc.)
Kurz die September Zugriffszahlen: Im September 2007 startete der Blog mit nur 250 LeserInnen, 2008 waren es schon 4.649 Zugriffe. Im September 2009 kam black.in.nrw auf satte 18.340 Seitenaufrufe! (Views per Month). (Im Vergleich zum Vormonat + 24%.) Damit ist der September 2009, statistisch gesehen, der beste Monat überhaupt – nicht zuletzt Dank der zahlreichen neuen Leser und Leserinnen aus dem Deutschen Bundestag. Eine neue Zielgruppe?
Der Koninginnedag ist normalerweise eines der fettesten und spassigsten Feste im Nachbarland Niederlande, zumindest wenn man nichts gegen Menschenmengen bzw. stark alkoholisierte Menschenmengen und die Koninginnenfarbe Orange hat.
Jetzt sind die Flaggen auf Halbmast, die Stimmung ist gedrückt. Durch einen kranken Amokfahrer, der mit seinem Pkw in die Menge gerast ist und dabei fünf Menschen getötet und viele verletzt hat. Ich bin ziemlich schockiert.
Am Tag danach: die hölländischen Zeitungen legen auffallend viel Wert darauf hinzuweisen, das der Täter ein echter (ein weisser ?) Holländer aus der Niederlande ist.
The folded hands of President Barack Obama are seen, second from left, at the U.S. Capitol Holocaust Memorial event April 23, 2009, in Washington, D.C. Official White House Photo by Pete Souza
Bildquelle: The Official White House Photostream / Flickr
Daniel Mack (22), ist der jüngste Kreistagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen in Hessen und im Main-Kinzig-Kreis. In seiner Fraktion ist er Sprecher für Integration, Demografie und Regionalentwicklung.
In der Diskussion um den Berliner Religionsunterrichtsstreit hat er sich online, bei Twitter, kritisch über die katholische Kirche geäußert. Jetzt wird er bedroht: [...] „im Supermarkt schauen mich die Leute hasserfüllt an, als wollten sie mir ins Gesicht spucken.“ In Dutzenden E-Mails werde er beschimpft, sein Handy habe er mittlerweile ausgestellt, weil er die anonymen Anrufe nicht mehr ertragen habe. [...] „Die Leute sehen meine Hautfarbe und denken: Okay, das ist ein Ausländer und Moslem, was bildet der sich ein, unsere Kirche zu kritisieren?“ [...] mehr im Spiegel Online.
Auf seiner Website informiert Daniel Mack über seine Biografie, politische Ziele, Aktuelles und Pressemitteilungen.: http://www.danielmack.de/
Termin erzeit ist sie auf seiner aktuellen Single „Wenn ich die Welt aus dir erschaffen könnte“ zu hören. Als Vocalistin komplettiert sie seit Herbst 2008 seine Band. Nun hat sich der Mindener Rapper CURSE dazu entschlossen, sie die Konzerte auf seiner anstehenden Tour eröffnen zu lassen – auch sein Publikum soll sich an „Gottes Geschenk“ erfreuen, denn nichts anderes bedeutet ihr Name: MARIAMA.
Einziger Auftritt in NRW ist am 3.5. in der Kulturfabrik Krefeld (alle Tourdaten unten). Vom 2. bis zum 12. Mai können 6 ihrer aktuellen Songs kostenlos auf mariama-music.com (coming soon) heruntergeladen werden. Mehr Infos auch unter www.myspace.com/listentomariama
[Linux Magazin] Die afrikanische Open-Source-Organisation FOSSFA (Free Software and Open Source Foundation for Africa will zusammen mit der Open Society Initiative (OSIWA) (Open Society Initiative for West Africa) erheben lassen, wie in den letzten Jahren Bedarf und Bilanzen für Open-Source-Software in Westafrika aussahen. Die Forschung wird mit bis zu 65.000 US-Dollar gefördert. Bewerbungsschluss für Forschergruppen ist der 10. Mai. Ziel ist, in maximal sechs Monaten fundierte Daten im ITK-Bereich (Informations- und Telekommunikations Technologie) in Westafrika zu generieren. Es geht im Allgemeinen um Telekommunikations- und Softwarenutzung, Bilanzen aus Open-Source-Implementationen, Budgets, Bedarf und Trends.
Bremen, Bestseller werden in zahlreiche Sprachen übersetzt und in Buchläden in aller Welt angeboten. Dennoch sperrt sich Literatur gegenüber der Entterritorialisierung stärker als andere Kulturgüter: Sie wurzelt in dem jeweils Eigenen der Sprache und zeigt die Verschiedenheit zwischen den Kulturen. Es gibt zwar international anerkannte ‘Weltliteraturen’, doch welche Sprachen gehören dazu? Mit diesem Thema beschäftigt sich am 7. Mai 2009 der Vortrag von Fiston Nasser Mwanza (Demokratische Republik Kongo), der im Rahmen des Forschungskolloquiums „Forum INPUTS“ stattfindet.
Sikumoya Voigt, der Kongolese wird deutsch, zuerst ein bisschen und dann immer mehr, also fast richtig hundertprozentig deutsch. Der Einbürgerungstest hilft natürlich. Neo-Nazis überfallen ihn, schlagen, treten. Dann eine Psychose oder war´s eine Depression? Zumindest eine Persönlichkeitsstörung und siehe da – arbeitslos und ostdeutsch wird er nun selbst zum Nazi. „Sikumoya – der schwarze Nazi“ - einen antirassistischer Low Budget Film. Regie und Buch Tilman König und Karl-Friedrich König, D 2006, 66 min, mit Kalemba Mukumadi u.a. Mehr Infos unter http://www.cinemabstruso.de
Gintersdorfer / Klaßen – Flyer (c) Design by Andreas Töpfer
Termin: Zeitgenössischer Tanz? Wir haben ihn nicht verstanden, ein undefiniertes System, ein postkolonialer Bluff, in den wir Afrikaner einsteigen, um uns internationale Festivalplätze und Fördergelder zu sichern, sagt der ivorische Tänzer und Choreograf Gotta Depri über die Einführung des zeitgenössischen Tanzes in der Elfenbeinküste. Er ist mit dem André-Heller-Zirkus „Afrika!Afrika!“ nach Deutschland gekommen. Da werden afrikanische Bewegungen mit anderen Elementen zu flotten, bedeutungslosen Choreografien gesampelt. Aber wie kann sich ein afrikanischer Tänzer in Europa positionieren? In der „Logobi“- Reihe stellt Gotta Depri sich der Konfrontation mit europäischen Choreografen und Tänzern.
Neu im Kino: Mit Queen Latifah, Alicia Keys und Sophie Okonedo als Bienenfarmerinnen – Schwestern…. Nach dem Bestseller-Roman von Sue Monk Kidds. (The Secret Life of Bees, USA 2008, Regie: Gina Prince-Bythewood, FSK: ab 12 Jahren, Verleih: 20 Century Fox)
Termin onnerstag, 23. April 2009. 19:30 – 22:30. Wo? Die Brücke, Münster, Internationales Zentrum – Die Brücke Wilmergasse. Telefon:02518322229. E-Mail: diebruecke@uni-muenster.de
Manuela Ritz hat mit „Die Farbe meiner Haut“ ihre Autobiographie verfasst. Sie erscheint im April im Herdter Verlag. Bzw. ist jetzt erschienen. Mehr Infos im Blog des braunen mobs e.V.
Termin: Aus dem Programmhinweis: In Meißen wird ManuEla Ritz 1969 geboren, als Kind deutsch-kenianischer Eltern und zur Adoption freigegeben. Bis zu Ihrem 19. Lebensjahr lebt sie in Mügeln, jener sächsischen Kleinstadt, die durch die Hetzjagd auf Inder 2007 in die Schlagzeilen geriet. „Geh dich mal waschen, du bist dreckig!“ gehört in ihrer Kindheit noch zu den harmloseren Beschimpfungen, denen sie ständig ausgesetzt ist. ManuEla Ritz macht eine Ausbildung zur Krippenerzieherin und später das Diplom zur Sozialpädagogin und Sozialarbeiterin. Von 1988 bis 1994 arbeitet sie als Pädagogin in Kinderkrippen in Sachsen und Berlin, ist 1996 Streetworkerin bei „boys Society“ in Freetown in Sierra Leone/ Westafrika. Anschließend arbeitet sie in Berlin als Elternberaterin in einer interkulturellen Familienberatungsstelle des DRK, ist freiberufliche Familienhelferin für afrikanisch-deutsche Familien, Beraterin und Projektmanagerin im Antidiskriminierungsbüro von Caritas e.V. Köln.
In dem Dokumentarfilm „Black Deutschland“ stellt Oliver Hardt eine intime Studie über das Denken und Fühlen einer gar nicht so kleinen Minderheit in Deutschland dar. Der Filmautor porträtiert schwarze Kulturschaffende. Auf emotionale Weise, aber dennoch reflektiert und humorvoll, vermitteln sie eine Idee, was es heißt, als Nicht-Weißer in einer Gesellschaft zu leben, die sich als „weiß“ definiert. Mitwirkende im Film sind u. a. Darius James, Sam Meffire, Tyron Ricketts, Noah Sow und Vincent Mewanu. …
Termin:Montag 20.04.2009, 20:00 Uhr, Stadtbücherei Münster // Alter Steinweg 11
Eintritt frei . Die Veranstaltung wird unterstützt vom AStA der Uni Münster / Veranstalter: AStA der FH Münster www.astafh.de
In Community on 18. April 2009 von editor Mit Tag(s) versehen: berlin
Termin:Ein Sachverhalt hat so viele Interpretationsmöglichkeiten wie Betrachter/-innen. Wenn wir unsere Perspektive erweitern möchten, müssen wir uns von eingefahrenen Sichtweisen lösen:
* Der Film „Taipei 101: a Travelogue of Symptoms“, wirft einen Blick auf Weiss-Sein ausserhalb Weisser Kontexte. ein Ein Film von James T. Hong.
* Der Kurzfilm „Close-Distance“ thematisiert die Perspektiven dreier Frauen, die zwischen 1960 und 1980 aus dem Iran nach Berlin migriert sind. Ein Film von Zarah Zandies
* Soundcollagen der Gruppe Ultra-Red, setzen sich mit Zukunftsperspektiven einer antirassistischen Bewegung auseinandersetzt. Präsentiert von Manuela Bojadzijev
* Die erste offizielle People of Color-Konferenz in Berlin, die im Oktober 2008 stattfand. Toan Nguyen berichtet.
Update: Der Betreuer ist gekündigt worden… Pointer (via SPON): Bremen. Ein autistisches achtjähriges Mädchen musste die Nacht eingeschlossen in einem abgestellten Schulbus verbringen – weil 2 Mitarbeiter des Malteser Hilfsdienstes, der Busfahrer und ein Zivi-Betreuer, sie dort aus Unachtsamkeit vergessen haben. Aufgrund ihrer Behinderung konnte sie sich weder allein vom Sitzgurt abschnallen noch andere auf sich aufmerksam machen. Die Eltern, zahlreiche Freiwillige und ca. 200 Polizeibeamte, eine Hundestaffel und ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera hatten die Nacht vergeblich nach ihr gesucht. Spiegel Online spricht mit Gambari Yaya, dem Vater des Mädchens. Gambari Yaya ist in der togolesischen Community kein Unbekannter, da er die deutsch-französisch-togolesische Exilorganisation Kézébidi – Bassina -Assoli geleitet hat. Weiterlesen
Freitag abend spricht Charly Huber (Krimiserie „Der Alte“) über seine Lebensgeschichte als senegalesischer Niederbayer und die Suche nach seiner afrikanischen Familie….17.04.2009 | 23.30 Uhr im Bayrischen Fernsehen / Sendung Unter 4 Augen.
Wer immer noch glaubt, „man sieht es jemanden an, wenn sie/er HIV/AIDS hat“ oder „so eine wie die hat bestimmt kein AIDS, denk’ ich mal“ oder „gründlich duschen dannach hilft“ oder „als Mann mal an Kondome denken, wäre ich selbst nicht drauf gekommen“…
Die Meldung des Tages hat die Staatsanwaltschaft Darmstadt: Sie outen Nadja B., Sängerin einer bekannten deutschen Casting Band, als HIV positiv – und verhaftet sie, quasi von der Bühne weg. Anklage: Gefährliche Körperverletzung. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Darmstadt soll sie bereits seit Jahren HIV positiv sein, sexuell aktiv sein, irgendwann zwischen 2004 -2006 drei Partnern ihre HIV Infektion verschwiegen und sie zu Sex ohne Kondom verleitet haben und es besteht Wiederholungsgefahr.
Ein Ex-Freund, der im Frühjahr 2004 mit ihr zusammen war und sich bei ihr mit HIV infiziert haben will, hat sie angezeigt.
Nadja B. ist 26 Jahre alt und Mutter einer Tochter.
Tatvorwurf und Rechtslage erläutert der Staatsanwalt der FR-Online. Die Anwälte von Nadja B. fordern in einer Presseerklärung ihre sofortige Freilassung aus der U-Haft: „Bis zum heutigen Tage ist in keiner Weise darüber hinaus bewiesen, dass unsere Mandantin verantwortlich ist für eine HIV-Infektion einer anderen Person.“ Und kritisieren die Justiz, weil sie rechtswidrig Details über den Tatvorwurf und den Gesundheitszustand ihrer Mandantin veröffentlicht haben.
In einem gerade erschienenen Bericht dokumentiert Amnesty International Österreich zahlreiche Fälle von rassistischem Fehlverhalten und Misshandlungen durch die österreichische Polizei sowie das Versagen des Justizapparats, MigrantInnen und Angehörige ethnischer Minderheiten auf dieselbe Weise zu behandeln wie Angehörige der Bevölkerungsmehrheit – sei es als Opfer, Verdächtige oder TäterInnen.
Amnesty International Österreich ruft auf: Appellieren Sie an die Österreichische Innen- und an die Justizministerin, wirksame strukturelle Maßnahmen zu setzen, um rassistische Diskriminierung in Zukunft wirksam zu unterbinden und angemessen auf derartige Vorfälle zu reagieren! Alle Informationen zur Aktion hier.
Seit August 2006 gibt es sie, die zentrale Antidiskriminierungsstelle des Bundes – ADS, die bundesweite Schaltzentrale im „Kampf gegen Diskriminierung in Deutschland“.
Was tut eigentlich die „Antidiskriminierungsstelle des Bundes“? Wie geht es mit deren „Kampf gegen Diskriminierung“ so voran? Was ist denn aus Frau Dr. Martina Köppen’s „Pakt mit der Wirtschaft“ geworden, jetzt in der Krise? Das fragen sich nicht nur Otto-Normal-Diskriminierte, sondern auch einige Abgeordnete des Bundestages: Mit einem 45 Punkte umfassenden Fragenkatalog möchte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen die Effektivität der Antidiskriminierungsstelle feststellen und hat zu diesem Zweck eine „Kleinen Anfrage“ (16/12488) im Bundestag eingereicht.
Termin: Leichlingen. Der in Wuppertal lebende Bildhauer und Maler Emanuel Gowelo (Zimbabwe) eröffnete zusammen mit dem Wuppertaler Kunstsammler Harald Nowoczin und dem Bürgermeister die Ausstellung „Zeitgenössische, moderne afrikanische Kunst“ in Leichlingen. Die Ausstellung featured 75 Bilder und Skulpturen verschiedener KünstlerInnen und ist bis zum 13. April im Bürgerhaus Am Hammer in Leichlingen (Rheinland) zu sehen. Die Öffnungszeiten sind samstags von 15 bis 17 und sonntags von 11 bis 17 Uhr. Ostersonntag ist das Bürgerhaus geschlossen; Ostermontag von 11 bis 17 Uhr geöffnet.
Via TAZ: Der Perspektivenwechsel im neuen Programm der Berliner Werkstatt der Kulturen ist nicht nur symbolisch. „Es geht uns darum, die Perspektiven der Minderheiten sichtbar zu machen“, sagt Philippa Ebéné, Leiterin der Werkstatt der Kulturen in der TAZ und stellt das neue Programm der Werkstatt vor. Zum Program und zum Interview in der TAZ
Via TAZ „Die Bewohner des Asylbewerberheims sollen sich an die Gepflogenheiten des Gastlandes halten oder wieder zurück in den Kongo gehen, wo sie ums Feuer tanzen können, bis sie schwarz werden, was sie aber schon sind.“
Wer hats gesagt? Ein Funktionär der NPD? Nein. Die Äußerung stammt von Klaus Eckhard Walker, Kandidat der Partei Die Linke für das Amt des Saarbrücker Regionalverbandsdirektors .. . Weiterlesen in der TAZ
Bei einer Konferenz der Mobilen Opferberatung in März in Magdeburg unter dem Titel „Let´s talk about Rassismus“ sollte darüber gesprochen werden, „worüber sonst keine Zeitung schreibt und kein Fernsehsender berichtet – über diesen alltäglichen Rassismus, der sich nicht in Form von Schlägen oder Fußtritten ausdrückt, sondern in gesagtem oder und eben nicht-gesagtem.“ Antonie Rietzschel hat aus Erfahrungsberichten von zehn Betroffenen auf der Site http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de einen Blog zusammengestellt, der offen für Kommentare ist….
Drama in Wien: der 21 jähriger Afro – Österreicher Mohamed A. wurde 8 Tage in Abschiebehaft festgehalten und beinahe abgeschoben. Mohamad A. wartete morgens etwas zu früh vor einer noch verschlossenen Bücherei und wurde dort aus nicht bekannten Gründen von einem Polizeibeamten einer Personenkontrolle unterzogen. Als er sich nicht ausweisen konnte, wurde er festgenommen. Auf dem Revier nannte der erkennbar geistig und sprach behinderte Mann seinen Namen und die Wohnadresse und konnte auch seinen Haustürschlüssel vorweisen. Zu einer Überprüfung der Angaben im Meldeauskunftsregister oder zur Verständigung der Eltern kam es nicht, stattdessen wurde er als Illegaler klassifiziert, es erging ein Abschiebebescheid und er wurde zum Zweck der Abschiebung sofort in Haft genommen. Der mittlerweile eingegangene Vermisstenanzeige und der persönlichen Suchaktion seiner besorgten Eltern wurde nicht nachgegangen. Erst kurz vor der Abschiebung des Mannes in den Sudan konnte er durch Intervention einer Beamtin, die zufällig von dem Geschehen gehört hatte, gerettet werden. Weiterlesen in der Wiener Zeitung.
Isaac Ankumah, Diplom Informatiker aus Ghana, der vor kurzem seinen Master of Finance an der Universität Ulm abschloss, hat für seine Masterarbeit zur Portfoliotheorie im Finanzwesen den mit 5000 Euro dotierten Preis der französischen Finanzmarktorganisation Centre des Professions Financières (CPF) erhalten. Der Preis, Le Concours des Mémoires de l’Economie et de la Finance 2009 (The Competition for Master Degree Theses on Economics and Finance) wurde kürzlich im Rahmen einer Festveranstaltung in Paris verliehen. Für den Wettbewerb wurden 158 Masterarbeit aus ganz Europa eingereicht, von denen zehn prämiert wurden.
SZ: Ein langes Interview mit dem Musiker Tibor Sturm aka „Quietstorm“ („Afrodeutsch & Sorgenfrei„) in der SZ / jetzt.de: Im Dezember 2005 überfielen in Nürnberg sechs Nazis den afrodeutschen Rapper Tibor Sturm und schlugen auf ihn ein. Der geübte Kampfsportler griff aus Sorge um sein eigenes Leben zu einem Holzpfahl und verletzte einen der Angreifer schwer. Wegen „überzogener Notwehr“ wurde er zu sieben Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt (-> jetzt.de). Die rechten Angreifer hingegen wurden bis heute nicht belangt. Seit Ende Januar ist Tibor wieder auf freiem Fuß – und wurde seitdem erneut von Nazis bedroht. Weiterlesen in der SZ
Von Sean Combs („P. Diddy“ ) produzierte Verfilmung des Lebens des 1997 erschossenen US Rappers Notorious B.I.G. Sehenswert. Hier der Trailer und die Webseite zum Film + ein lesenswertes Interview mit Angela Bassett, die die Mutter von B.I.G spielt, in der FR-Online.