Archiv für Februar 2009

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Racial Profiling in der EU – Afro Kanadier in Madrid schickaniert

In Community on 27. Februar 2009 von editor Mit Tag(s) versehen: , , ,

aweyaNoch ist die öffentliche Empörung über den Fall des in Wien von Drogenfandern der Polizei schwer misshandelten Afro-Amerikaners Mike B. nicht abgeebt, schon wird ein weiterer Fall von Racial Profiling in Westeuropa publik: In Spanien wurde der Afro – Kanadier Dr. James Aweya (47), Senior Architect der kanadischen TK Firma Nortel, im Flughafen von Madrid von Grenzbeamten willkürlich überwältigt, auf den Boden geworfen, in Handschellen abgeführt und über eine Stunden lang zwecks Identiätsüberprüfung – die normalerweise nur Minuten dauert – gefesselt gehalten.

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Der 84-jährige Deutsch-Kameruner Theodor Wonja Michael wird in Berlin mit dem ersten deutschen Black History Month-Award ausgezeichnet. Als Überlebender des Nationalsozialismus engagiert er sich seit Jahrzehnten in der schwarzen Community. Jana Pareigis und Katrin Ogunsade widmen ihm ein Porträt und die Deutsche Welle einen Radiobeitrag.

„Sie sind Deutsch? Ja, klar. Afro-Deutsch“ – Theodor Wonja Michael

Mit Tag(s) versehen: , , on 27. Februar 2009 von editor

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Zuwendung aus dem Europ. Fond für die Integration für Förderjahr 2009

In Community on 26. Februar 2009 von editor Mit Tag(s) versehen: , ,

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat auf seiner Internetseite die Aufforderung zum Einreichen von Anträgen auf Gewährung einer Zuwendung aus dem Europäischen Fonds für die Integration von Drittstaatsangehörigen (EIF) für das Förderjahr 2009 veröffentlicht. Die Frist für das Einreichen der Projektanträge endet am 25. März 2009. Projektanträge sind direkt an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zu richten.

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Meine allerbeste Freundin fährt zum Black History Month

Hinweis: Die Story ist eine fiktionale Erzählung, siehe Abspann

Schwerer Absturz beim Vorstand des Vereins „Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland“ (ISD) Herrn Tahir Della („Der Affenstreit von Dresden„) nach Lektüre dieser Story. Er schrieb, mal wieder, eine Protestnote an den Blog, in der er im O-Ton: „den Betreibern dieser Seite (sei) ans Herz (ge)legt das sie mit ihren Ausfällen und Polemiken gegen die ISD bzw. ihrer Vertretern, ihre eigene Arbeit einen unseriösen Touch gebe ….“ siehe unten…

Letzte Woche rief mich nach langer Zeit mal wieder meine allerbeste Freundin Tragedy Hundehege-Akinnuoye aus Castrop-Rauxel* an. Es war wieder so ein richtiges Frauengespräch: sie wäre total frustriert und hätte schon seit 10 Jahren nicht mehr… Ich: „Nee, echt. Aber das jährliche Bundesbegattungstreffen von Deinem Verein „Das Black Muffins Movement“ ist doch bald wieder, ist doch nicht mehr lang hin bis August in der Jugendherberge. Die paar Monate steckst Du doch locker weg.“ „Nee“, sagt sie, wegen der Kinder und dem teuren Hundefutter, könne sie sich das schon lange nicht mehr leisten, da hin zu gehen. Ich: „Oder komm doch mit zur Karnevalparty?“ Sie: „Igitt, wie schrecklich, die aufgesetzte rheinländische Fröhlichkeit. Das könne sie gar nich ab.“ Ich: „Na dann, fahr doch zum Black History Month nach Berlin, Inspired Community, Eiri und so, das ist doch was für dich, oder?“ „Super, hätte sie sich auch schon überlegt, aber die Chihuahuas?“ „Kein Problem, ich komm dann sofort und pass die paar Tage auf deine 34 Chihuahuas und die Kinder auf. Tragedy, Du ich freu’ mich total drauf.

Wir haben uns ja auch erst 25 Jahre nicht gesehen und du bist ja auch immer so hilfsbereit und herzensgut, wohnst erst kurz da in Castrop Rauxel und hast sonst weiter keine Familie im Nahbereich. Du würdest ja auch anreisen, um mal mit meiner Nichte Plätzchen zu backen, wenn ich ein Projekt habe.“

Ich fuhr also sofort los, hielt kurz auf einen Kaffee bei Agnoli auf der Schlosstrasse … als ich dann abends bei ihr ankamm, war sie schon total dicht, hatte aber gepackt. Ihr Schlafkissen mit dem grossen, aufgenähten „X“ und die Isomatte lagen neben der Tasche, ihr Reisepass lag auf dem Tisch. „Den Pass brauchst du gar nich mehr, Alte, die Berliner Mauer is ja weg, seit ‘ne paar Jahren schon“ update ich sie kurz. Sie: „Dat is aber suuper, das hätte sie gar nich so mitbekommen, weil sie schon länger kein Fernsehen mehr anmacht, dat is ja ein weisses Mehrheitsdominanzkackmedium.“

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Verfasst 24. Februar 2009 von editor

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Mike B., US-Staatsbürger und Lehrer an der Vienna International School wird am 11.02.2009 an einer U-Bahn Station in Wien / Österreich von zwei Zivilfahndern der Polizei krankenhausreif geschlagen. Die Drogenfahndern hätten ihn vermeintlich mit einem Dealer “verwechselt” und deswegen brutal misshandelt.

Mehr Infos: http://blog.derbraunemob.info/2009/02/23/mike-b-es-ist-nicht-lustig-ein-opfer-zu-sein/

Justice for Mike B., Facebook Gruppe: http://www.facebook.com/group.php?gid=68217516717

Blog
http://justiceformikebrennan.blogspot.com/

Wien: US-Amerikaner Mike B. Opfer von Polizeigewalt

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Berlin: The Future of Black Media – Schwarze Filmemacher in Deutschland zeigen ihr Potential, 23.2.09

In Community on 22. Februar 2009 von editor Mit Tag(s) versehen: , , , ,

Termin: Die 2006 gegründete Arbeitsgemeinschaft SFD – Schwarze Filmschaffende in Deutschland lädt am 23.2. zu einem Get-Together in Berlin – mit Schauspielern, Drehbuchautoren, Filmemachern und Regisseuren. Agenda des Abends – so die Einladung – ist es, „Einblicke gewähren in Filme, Filmstoffe, ungedrehte Szenen, einfallsreiche Geschichten, spannende Ideen, unbekannte Perspektiven, innovative Projekte, neue Bilder – Potential“. The Future of Black Media – Schwarze Filmemacher in Deutschland zeigen ihr Potential. Berlin. 23.2.09

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Pierre Geisensetter moderiert für das ZDF die Sendung „Leute heute (LH)“ und war – sehr elegant im schwarzen Frack und Fliege  – bei der Verleihung der Oscars 2009  „ganz nah dran an den Hollywood-Stars …den Oscars und den Partys“ (ZDF). Zumindest ist er so ehrlich und gibt zu, das er zwar am roten Teppich anmoderierte, aber auch keine Karten für die Oscar Verleihung hatte und das Geschehen auf TV Screens auf einer Oscar Party in L.A. verfolgen musste bzw. durfte.  (=> im Chat).  Zur Sendung Leute heute Oscar-Spezial.

Pierre Geisensetter – ganz nah dran an den Hollywood-Stars …

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Düsseldorf: Kaffee & Spirituelles 22.1. / 11.00 Uhr

In Community on 21. Februar 2009 von editor Mit Tag(s) versehen: , ,

p0231afrohorizont e.V.: Für alle BHM-Nicht -Geher, Noah Sow Auftritt Verpasser oder Karneval-daheim-geblieben: Am Sonntag, um 11. 00 Uhr in Düsseldorf – gibt es wieder Kaffee & Spirituelles beim Gottesdienst von Pastora Virginia Koch in der Missao Apostolica Internacional (Casebrasil), Rethel Str. 26, 40237 Düsseldorf (in den Hof reingehen, dort hinten rechts das erste Gebäude, nicht mit dem „VIP Club“ am Bahndamm verwechseln :-) )

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Attorney General Eric Holder Rede zum African American History Month Program

In Community on 21. Februar 2009 von editor Mit Tag(s) versehen: , , ,

Remarks as Prepared for Delivery by Attorney General Eric Holder at the Department of Justice African American History Month Program:  Every year, in February, we attempt to recognize and to appreciate black history. Mehr lesen »

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Zum Karikaturenstreit in den USA

In Community on 20. Februar 2009 von editor Mit Tag(s) versehen: , , , , , , ,

karikikaturenstreitBrothers Keepers Blog: Unserer Meinung nach zeugt die Karikatur ganz einfach einmal mehr von den “unbewussten” Rassismen, durch die die Gesellschaft(en) heutzutage noch immer durchzogen ist/sind. Ein Schwarzer US-Präsident ist faktisch kein Beleg dafür, dass Rassismus nun endlich “überwunden” ist. Offensichtlich dient er aber als Steilvorlage um entsprechende “Traditionen” öffentlich auszuleben. Reflektion ist etwas anderes und die Reaktion der NY Post leider ein typischer Abwehrmechanismus.

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Frauenthema VersagerIn

relaxer… mal ehrlich, Queerfeminismus – da weiss ich gar nicht erst, was das ist; fatanda kenne ich gar nich und überhaupt, die ganze Rassismus Thematik geht mir irgendwie am Axxxh vorbei. Denn seit Anfang dieser Woche habe ich nur noch ein Thema: Haare (Braids aufmachen…). Und „Haare“ sind so ziemlich das einzige Frauenthema, bei dem ich als Frau ansatzweise mitreden kann.

Ansonsten bin ich nämlich eine elende Frauenthema VersagerIn:

Sonntags zum Beispiel, Thema Kuchenrezepte: schnell stopf’ ich mir ein riesen Stück vom Russischen Schlupfkuchen in den Mund. Bloß nix gefragt werden.

Die neue Handtaschen Kollektion, ganz, ganz schwierig. Nächstes Thema.

Bei „mein Ex ist arbeitslos und will die 2.000 Euro Unterhalt nicht mehr zahlen, ich soll arbeiten gehen, die Kinder sind doch erst 12?“ versuche ich es mutig mit: „Mhm, mach mal ne’ SWOT Analyse und dann – go for the opportunities“.

Und schnell noch ein Stück Kuchen nachschieben, um bei „meine Brüste waren ja vor der OP Tütchen, kennste das nich?“, nicht wieder übelst aufzufallen mit „operativ gut umgesetzt die Massnahme, aber warum poppt die eine deiner zwei Brustwarzen jetzt oben raus?“ (Frag’ ich mich heute noch).

Da bete ich meistens aber auch schon leise vor mich hin, und wische mir die schweissfeuchten Hände an meiner verwaschenen Jeans, das hoffentlich nicht das EINE Thema ran kommt. Was dann letztendlich doch immer unvermeidbar ist: „Du, meine Vagina ist eine Turnhalle, ich brauche ihn in XXL Konsistenz…“

Aber schnell zurück zum Thema Haare. H-A-I-R. Das geglättete Afro Haar. Da bin ich viel souveräner!

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Verfasst 19. Februar 2009 von editor

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Die virtuelle Welt als Showroom für afrikanische Kunst

In Kultur on 18. Februar 2009 von editor Mit Tag(s) versehen: , , , , ,

Der Vertrieb von Kunst via Internet, die virtuelle Welt als Showroom für afrikanische Kunst – ein innovatives Geschäftsmodel oder schwieriges Terrain? Die Frankfurter Galeristin Nana Amoah / MyAfricanPainting.de zieht nach einem halbe Jahr eine erste Bilanz und erläutert ihre Strategie für das Krisenjahr 2009.

Frau Amoah, Sie sind jetzt ein halbes Jahr am Markt. Wie läuft es?
Wir können zufrieden sein. Dennoch ist es für ein reines Internet-Angebot nicht gerade einfach, bekannt zu werden. Dazu kommt, dass die virtuelle Welt im Grunde nicht das ideale Medium für afrikanisch inspirierte Kunst ist. Sie will sinnlich erlebt werden!

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Pointer: Wilfried N’Sonde ist Dipl. Soziologe, Musiker und Schriftsteller („Das Herz der Leopardenkinder“) – und Sozialarbeiter in Charlottenburg. In der Taz gibt er ein Interview:

Wilfried N’Sonde im Interview

Mit Tag(s) versehen: , on 18. Februar 2009 von editor

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RheineRheine. Eigentlich wollte Frederick Gyamfi nicht lange in Rheine bleiben, die Emsstadt sollte nur Übergangsstation sein. Das war 1982. Doch aus dem ursprünglich geplanten kurzen Aufenthalt sind mittlerweile 27 Jahre geworden – der aus Ghana eingewanderte Gyamfi hat in Rheine mittlerweile eine neue Heimat gefunden. Mehr noch: Am Freitag feierte der Schneider das 25-jährige Geschäftsjubiläum seiner Nähstube an der Salzbergener Straße. Quelle: AZ. Hier weiterlesen

Frederick Gyamfi – Das Tapfere Schneiderlein aus Rheine

Mit Tag(s) versehen: , , on 18. Februar 2009 von editor

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Meinungen: Bruder, ich weiß zwar nicht, wo Du wohnst, aber …

In Community on 18. Februar 2009 von editor

K., 20, Student(in): „…Bruder, ich weiß zwar nicht, wo Du wohnst, aber bei mir in Cologne-City sehe ich ständig und fast jeden Tag wunderschöne Schwarze Schwestern, wenn ich durch die Straßen gehe. Wir sollten uns von den Medien nicht vormachen lassen mit all diesen weißen Supermodels in den Boulevard-Magazinen. Es gibt zig’ intelligente und schöne Schwarze Schwestern, wenn wir die Augen aufmachen …“ (Quelle: afrolink Forum)

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Prämiere – Edutainment Attacke! in Hamburg

In Community on 18. Februar 2009 von editor Mit Tag(s) versehen: , , ,

Premiere Edutainment AttackNoahSow.de: „Die Generalprobe in der Werkstatt 3 in Altona geht so dermaßen in die Hose, dass Mutlu total Muffensausen bekommt. Er hofft, es kommen nur zwei Gäste und wir können uns dann alle mit Vornamen ansprechen. …. Gegen 19:30 kommen die ersten Gäste. Um 20:00 ist der Laden brechend voll. OK, war dann wohl doch nix mit Vornamen und so. Um 10 nach 8 beginnt der die Show: Prämiere – Edutainment Attacke! Noah und Mutlu rocken das Haus. Beim RaceQuiz kommt es wegen der Chips-Tüte zu Tumulten. Und Oma Gertrud gewinnt den ultimativen PBV-Test. Um 10 is Sense. Mutlu und Noah mischen sich unter das Publikum. Der Abend war ein voller Erfolg. 17/02/2009 Pause. Heute chillen Noah und Mutlu in Hamburg. Noah muss zum Zahnarzt. Drei Betäubungen!!!

Nächste Stationen: 18.2. 20h Marburg, KFZ, VVK 7, AK 10 19.2. 20h Döbeln, Café Courage (Treibhaus e.V.) VVK 8, AK 10 20.2. 19 Berlin, Amerika Haus, Eintritt frei!! Hier weiterlesen

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Frankfurt: African American German Exchange (AAGE) Treffen 22.2.

In Community on 18. Februar 2009 von editor Mit Tag(s) versehen: , ,

Termin: Das nächste Treffen des African-American German Exchange (AAGE) in Frankfurt findet am 22.2. 09 statt. Mehr Infos hier.

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RTL News jetzt mit Afrika Kompetenz – Nanu?

In Community on 16. Februar 2009 von editor Mit Tag(s) versehen: , , ,

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Live aus Abuja / Nigeria??? (c) http://www.rtl.de/rtlaktuell

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Sisters

In Allgemeines on 15. Februar 2009 von editor

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Berlin: Veranstaltungsreihe: (Re) POSITIONIERUNG! 20./21.2.2009

In Community on 15. Februar 2009 von editor Mit Tag(s) versehen: , ,

Termin: Die Diskussionsreihe beleuchtet die Themen Identität und Positionalität im und jenseits des Kunstbetriebes in Deutschland…Die Darstellung von Geschichte, das Erinnern, aber auch das Vergessen bzw aktive Entinnern von historischen Ereignissen, kann ein machtvolles Mittel zur Etablierung und Fortschreibung dominanter Strukturen sein.

Die alltägliche Gegenwart der kolonialen Vergangenheit: Joshua Kwesi Aikins markiert die alltägliche Gegenwart deutscher Kolonialvergangenheit im Berliner Alltag.

Das Schwarze im Auge des Andern: Philip Metz verbindet die Untersuchung der Entstehung von Klischees über Schwarze Menschen in Deutschland mit Einblicken in seine eigene künstlerische Arbeit.

Afro-Sphären in der deutschen Kunstszene: Yvette Mutumba präsentiert Ergebnisse aus ihrer Recherche zu den Arbeitsbedingungen von Künstler/-innen afrikanischer Herkunft im Kunstbetrieb Deutschlands.

Koloniale Gespenster / Kinshasa-Brüssel: Die Gruppe Remember Resistance begibt sich mittels Film-, Foto- und Ton- und live-Kommentar auf die Spur der langen Schatten der Kolonialgeschichte, die in Deutschland und Europa aus dem kollektiven Gedächtnis verdrängt wird.
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Filmtipp: Tandoori Love

In Community on 13. Februar 2009 von editor Mit Tag(s) versehen: , , ,

via anders deutsch: Gestern im Kino war ich sehr positiv überrascht von Tandoori Love. Eine gut gemachte Begegnung von Bollywood und Schweizer Dörfler_innen. Gerade am Anfang nimmt der Film da auch immer mal die Perspektive der indischen Filmcrew ein und betracht die Schweizer_innen als die Exot_innen. Wunderbar auch die indische Filmdiva, die Heidi nachspielen will.

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Eine Blog-Identiätskrise … and damm, where’s my bad blonde weave

In Community, Zum Blog on 11. Februar 2009 von editor

Gestern habe ich einen Korb bekommen, eine richtiggehende Abfuhr – von einem Mann.

Diesmal hatte ich, außnahmsweise mal, nicht das Falsche an … In FB bin ich zufällig auf ein nettes Konzert Foto (Weisse Künstler) gestossen, wollte es erst mopsen, aber dann war da noch so ein netter Typ drauf (Schwarzer Fan), der dann zufällig noch ein interessantes Geschäftsmodel (Oldtimer Cars via Web 2.0 / Internet) aufgebaut hatte. Dachte mir „Genial! Gute Story“ und wollte das kurz featuren. Stattdessen habe ich jetzt eine schwere Blog-Identiätskrise

Darum: „Habe mir den Blog mal angeschaut – ganz interessant soweit, aber nix für mich. Zwar bin ich Sohn eines Nigerianischen Dads und einer Deutschen Mutter, habe mich aber nie speziell der Afrokultur gefrönt, sondern bin in einem rassenunabhängigen Umfeld aufgewachsen und bewege mich zeitlebens in Umfeldern, in denen die Rassenzugehörigkeit nie im Vordergrund steht – meine Rasse oder die meiner Freunde und Bekannten spielt in meinem und deren Leben keine vordergründige Rolle.

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AfroKlick – Der Schwarzer Terminkalender geht Live

In Community on 9. Februar 2009 von editor Mit Tag(s) versehen: , , ,

afroklickAfroklick ist eine „empowernde Online Plattform von Schwarzen Menschen für Schwarze Menschen auf der Wissen, das für uns relevant ist, geteilt und diskutiert werden kann.“ Afroklick geht in einer ersten Version mit einem bundesweiten Event Kalender live.Der Launch des ursprünglich für Ende Januar angekündigten Schwarzen Wissensarchivs, das auf dem freien Content Management System ezContent basiert, ist nun für den 6.02.09 angekündigt, wird sich wohl aber etwas verspäten. Beiträge, d.h. wissenschaftliche Texte, Gedichte, Geschichten, Fotos, Zeichnungen, Videos oder Liedtexte können nachwievor eingereicht werden, unter der Email: info@afroklick.de im Internet: http://www.afroklick.de

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Die Obama Feier in Köln – Es war eine grauenvolle Party !!!!!!!!!!

In Community on 8. Februar 2009 von editor Mit Tag(s) versehen: ,

„Es war eine grauenvolle Party!!!!!!!!!! Die Veranstalter sind die grössten ABZOCKER, die den Namen von Präsident Obama dazu missbraucht haben, um ihre Schwester und Brüder abzuzocken!“, so empört es sich in meinem Blog eMail Postfach. Claudia zum Beispiel meint: „Ich bin sooo sauer, dass ich für so eine MIESE Party Werbung gemacht habe und entschuldige mich bei jedem, der meine Werbung erhalten hat.“ Da schliesse ich mich an! Und fordere: Geld zurück an alle Kölner Afros!! Jawohl!

Und hier eine Zusammenfassung der (Presse)Stimmen, die z.T. hier schon nachts direkt nach der Party eingingen:

Essen – das Buffet mit kenianischen Spezialitäten

- Das angekündigte Buffet mit kenianischen Spezialitäten scheint in einem geheimnisvollen Raum zu sein, den niemand kennt
- statt der angekündigten kenianischen Spezialitäten: Salat und ein Stück Chicken Wings, für 20€ Eintritt+ 10 Euro Mindestverzehr, Frechheit!
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Celebrate OBAMA! The Kenyan-American Party in Köln: 6.2.

In Community on 7. Februar 2009 von editor Mit Tag(s) versehen: , , , , ,

Partybericht d. KStA: Zur „Official African American Obama-Party“ in den Opernterrassen hatte sich niemand Geringeres angekündigt als Said Hussein Obama, der Onkel des US-Präsidenten. Eine kölsch-kenianische Feier war versprochen wurden – und nach einem schleppenden Beginn wurde es tatsächlich noch ganz nett…..Um 21 Uhr soll es soweit sein. Doch von Onkel Said Hussein ist weit und breit keine Spur. Vor dem Eingang stehen die Gäste in der Kälte an, obwohl drinnen kaum jemand ist. Was die Gäste vor der Tür noch nicht wissen: Drinnen ist es genauso kalt wie draußen und das angekündigte Buffet mit kenianischen Spezialitäten scheint in einem geheimnisvollen Raum zu sein, den niemand kennt. Essen gibt es jedenfalls nicht. Dafür viele Kellnerinnen mit weißen T-Shirts und „Yes, we can“-Aufdruck…..mehr im KStA und köln.de

obamapartyTermin:BLACK HISTORY MONTH – auch in NRW. Den Anfang macht die Kenyan Community mit einer Mega Obama Party zur Amtseinführung von Barack Obama in Köln / NRW… The Kenyans are inviting you – Celebrate Barack Obamas Victory with us … mit Musik & Party auf 3 Ebene. DJs aus Kenia und der USA, Soul Food & Drinks. Als Special Guest erwartet werden der kenianische und amerikanische Botschafter, sowie die Oma (!!!) von Barack Obama aus Kenia. Am 6.2. in der Opernterrassen Köln.

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Bill Gates 2.0 – Anti-Malaria-Vortrag

In Community on 7. Februar 2009 von editor

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Dortmund: Vorstellung des NRW Integrationsberichts 16.2.09

In Community on 5. Februar 2009 von editor Mit Tag(s) versehen: , , ,

Am Mo 16. Februar 2009 stellt Das Integrationsministerium NRW den ersten Integrationsbericht von NRW in der Auslandsgesellschaft NRW in Dortmund vor. Hierbei handelt es sich um die erste Auswertung dieser Art von Daten von 4 Million Menschen in NRW.

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Viele Migranten leben und arbeiten in Deutschland unter sehr schwierigen Bedingungen. Die Branche ist fast egal – über miese oder nichtexistente Zahlungsmoral klagen fast alle, die Zeiten des Wirtschaftswunders sind längst vergessen. Fest steht: Es ist hart verdientes Geld, sehr hart verdientes Geld. Und ein nicht unwesentlicher Teil davon wird in unsere Herkunftsländer investiert. Entweder für die Familie, zum Aufbau von Existenzen, zum Bau eines eigenen Zuhauses – für später… Wenn ich in Rente bin, gehe ich zurück.

Aber wie gut funktioniert dieses Lebenskonzept tatsächlich in der Realität? Die Gründungsmitglieder der X e. G. sind Silkata Akua Şahin-Adu und ihr Ehemann Rıza Şahin sowie Silvia Abena Osei. Sie haben eines gemeinsam: sie sind als „Migranten zweiter Generation“ in Deutschland. „Wir haben inzwischen alle die deutsche Staatsbürgerschaft, aber die glaubt einem sowieso keiner bei unseren Namen.“ sagt Rıza Şahin, Bauingenieur und Projektleiter bei H&M. Weiterlesen im S-Plan Blog von Silkata.

Afrikanische Diaspora & Altersvorsorge – X e. G. – eine Interkulturelle Genossenschaft gründet sich

Mit Tag(s) versehen: , , , , , , , , on 5. Februar 2009 von editor

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Hannover: Ausstellung „Lest we forget: The Triumph over Slavery“

In Blick Zurück, Community, Fotografie on 4. Februar 2009 von editor Mit Tag(s) versehen: , , , , , , ,

Termin:Den Black History Month geht man in Hannover mit der UNESCO-Ausstellung, einer Fachtagung „Sklaverei und Sklavenhandel-Geschichte“, mehreren Filmvorführung und Workshops an, organisiert vom Freundeskreis Tambacounda e.V. . Mehr lesen »

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Buchtipp: Raffael Scheck: Hitlers afrikanische Opfer – Die Massaker der Wehrmacht an schwarzen franz. Soldaten

In Blick Zurück, Community, Literatur on 4. Februar 2009 von editor Mit Tag(s) versehen: , , , , , ,

Die ab März auch in deutsch vorliegende Untersuchung „Hitlers afrikanische Opfer“ (in engl. Hitler’s African Victims- The German Army Massacres of Black French Soldiers in 1940) belegt erstmals detailliert, dass die Wehrmacht im Mai und Juni 1940 Massaker an ca. 1.500 schwarzen Soldaten und Kriegsgefangenen verübte, die in der französischen Armee gekämpft hatten, und zeigt auf, wie weit die Nazifizierung der Truppe bereits zu diesem Zeitpunkt fortgeschritten war.

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8 Praktikumsplätze in Douala / Kamerun bei AfricAvenir

In Community on 3. Februar 2009 von editor Mit Tag(s) versehen: ,

Die Stiftung AfricAvenir International in Douala bietet ab Februar 2009 8 Praktikumsplätze an. In der Stellenbeschreibung auf der Webseite von AfricAvenir heist es: „Explizites Ziel dieser Praktikumsplätze ist es, Student/innen nach ihrem Abschluss eine 6-monatige praxisorientierte Ausbildung zukommen zu lassen, mit dem Ziel, sie nach dieser Zeit einstellen zu können. “ Und: „Das Praktiumssangebot gilt auch für Europäer/innen.“ Und die „Non-Africains“ erhalten 200 Euro pro Monat und „Les Africains“ erhalten 45,73 Euro pro Montat (30.000 FCFA) Praktikumsgehalt (Reisekosten exkl.). “ (Das durchschnittliche Pro Kopf Einkommen in Kamerun liegt bei 61,75 Euro/ Monat – Stand 2007; ohne Berücksichtigung der Schwarzmarkt Rate für Euro / $ Devisen).

(Anm. d . Redaktion: Gute Sache ! Wo AficAvenir’s bezahlte Mitarbeiter in Berlin und Paris ausschliesslich „ziemlich Europäisch“ sind und die Afrikaner die Generation Praktikum zu stellen scheinen (der „Global Approach“), sollte man wirklich nochmal explizit darauf hinweisen, das die ausschliesslich in französisch abgefasste Praktikumsaussschreibung sich auch an Europäer richtet. Natürlich kann von diesen nicht erwartet werden, das sie während ihrer interkulturellen Erfahrungsreise in Kamerun auf den Lebensstandard eines Afrikaners verkümmern …

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Wo bleibt die „Fasia-Jansen Schule“ ?

In Community on 3. Februar 2009 von editor

Es ist mehr als verwunderlich, das heutzutage immer noch ca. 100 Schulen in Deutschland nach Nationalsozialisten (aus der Zeit 1933-45) benannt sind. Darunter möglicherweise auch etliche Schulen, die das Etikett „Schule ohne Rassismus“ tragen. (Namensgeber mit pre1933 / kolonial – rassistischer Vorgeschichte sind in der Schätzung gar nicht erst enthalten).

Schauriges Beispiel: In Dresden ist eine Schule für Körperbehinderte nach dem NS -“Rassenhygenikers“ Dr. Rainer Fetscher benannt. Fetcher war SA Mitglied der ersten Stunde, Befürworter des NS – Sterilisationsgesetzes („Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ 1933) und nach eigenen Angaben persönlich in 65 Sterilisationen involviert. (Zitat Fetcher: „Eine der ersten großen Taten der Regierung Adolf Hitlers war der Erlass eines Sterilisierungsgesetzes, das nicht nur die Möglichkeit rassenhygienischer Unfruchtbarmachung schafft, sondern auch gestattet, einen Zwang auszuüben, wo ein solcher nicht entbehrt werden kann.“)

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Zu rassistischen Vorfällen in einem Restaurant in St. Gallen / Schweiz

In Community on 3. Februar 2009 von editor Mit Tag(s) versehen: , ,

Leserreport: Mit Entsetzen habe ich davon gehört, dass in der St. Galler Seegerbar mehrere Menschen aufgrund ihrer schwarzen Hautfarbe von den Türstehern zurückgewiesen wurden und darauf hingewiesen wurden, dass die Regel „Nur für Weisse“ nicht von den Angestellten, sondern Ihrem Chef Herrn Tomasini gemacht wurde.Sollte das die Einstellung sein, mit der die Schweiz des 21. Jahrhundert kurz nach der historischen US-Wahl von Barack Obama ihre Studenten, internationale Reisende und Geschäftsleute empfängt?

Im Internet hat sich bereits eine Interessengruppe zu den Vorfällen gebildet (FM1, Radio Top, 20min, le Matin, stadt24.ch berichteten), die inzwischen auf 1.000 Personen angewachsen ist. Ihr geht es darum, eine aktuelle, öffentliche Stellungnahme von Inhaber des Lokals, Herrn Tomasini zu erhalten, die über ein Medium lokal oder überregional publiziert wird.

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Bilder von der Obama Party am 31.1. in Karlsruhe

In Community on 2. Februar 2009 von editor Mit Tag(s) versehen: , , , ,

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Troisdorf: Konzert mit Coco Mbassi 6.2.2009

In 4. Musik, Events on 1. Februar 2009 von editor Mit Tag(s) versehen: , , , , ,

Coco MbassiTermin:Coco Mbassi aus Kamerun / Frankreich ist eine außergewöhnliche Sängerin mit einer vorzüglichen Stimme. In ihrer Vielseitigkeit bewegt sie sich stimmlich und musikalisch etwa zwischen dem Temperament einer Angélique Kidjo und dem coolen Blues von Sade, aber mit deutlich eigenen Charakteristika.

Bereits 1996 erhielt Coco Mbassi für ihren Song “Muenge Mwa Ndolo” den begehrten Nachwuchspreis von Radio France International. Das erste Album “Sepia”, das sich in Deutschland außerordentlich gut verkauft hat, erhielt den Preis der deutschen Schallplattenkritik und wurde nominiert für den BBC World Music Award. Es folgte eine große Deutschlandtournee sowie Auftritte bei internationalen Festivals wie WOMAD, Musiques Métisses und TV Berichte u.a. in “Willemsens Musikszene” (”Ein seltener Glücksfall” R. Willemsen).


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