Erfolg findet Nachahmer: Republikaner haben einen Afro-Amerikaner zum Parteichef gewählt
31. Januar 2009

Michael S. Steele (c) Wikipedia
Die Republikaner haben erstmals in ihrer Geschichte einen Afro-Amerikaner zum Parteichef gewählt. Der „Glückliche“ heist Michael S. Steele, Jg. 58, ist ehemaliger Vizegouverneur des Bundesstaates Maryland und erhielt bei einer Stichwahl 54% der Stimmen. Zu seinen Mitbewerbern gehörten u.a. ein Kandidat, der Mitglied eines All-White Country Clubs war und der kontroverse Republikaner Chip Saltsman, der zu Weihnachten eine CD mit einem rassistischen Songtext über Präsident Obama verschicken lies. (Gemeint sind die US Republikaner RNC…). Sie auch hier (jungemedienhamburg)
Das Ministerium für Integrationswahn präsentiert: Edutainment Attacke! mit Noah Sow & Mutlu Ergün
30. Januar 2009
Standup Comedy, Lesung, Rap, Satire, Clips, Quiz, präsentiert vom Ministerium für Integrationswahn und niedrigschwellige Unterhaltung. Mit Noah Sow und Mutlu Ergün. Geplante Stationen im Februar: Hamburg beim Black History Month, Marburg, Döbeln (Sachsen) und Berlin.
In einer 90minütigen Edutainment-Show mit Quiz, Stand-Up, Rap, Lesung und Satire erfahren Sie:
- was man auf die Frage „wo kommst du heeeer?“ alles antworten kann
- ob Europäer über mehr genetische Vielfalt als Fruchtfliegen verfügen
- was die zivilisierte Welt vom Stamm der Bayern lernen kann
- welche Parallelgesellschaften die größten Intergrationsprobleme haben
- wie „mein bester Freund Cihad“ seine Kommilitonen durcheinanderbringt
Die Magazin Mont Cameroun – Afrikanische Zeitschrift für interkulturelle Studien zum deutschsprachigen Raum sucht Beiträge zum Thema “Literaturen der Migration in Deutschland: Das Beispiel Afrika“.
Apartheid Clubs in St. Gallen – Betroffene gesucht
29. Januar 2009
St.Gallen in der Schweiz gilt als das Mekka der deutschprachigen Management Education, mit hervorragenden Universitäten und Business Schools. Und eines der Mantras der Consulting Szene lautet bekanntlich „work hard & play hard“, also schön mal richtig abzufeiern. Macht den Kopf frei. Allerdings nicht in St. Gallen. Zumindest nicht, und den entsprechenden Hinweis sucht man im Kleingedruckten des Business Schools Prospekts vergebens, wenn man / frau schwarz ist. Und das scheint in St. Gallen ein offenes Geheimnis zu sein:
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Claudia vom Verein Eltern Schwarzer Kinder Köln (ESK) möchte Euch auf den folgenden Workshop aufmerksam machen: Ferienworkshop für afrodeutsche und afrikanische Kinder – Ostern 2009. Der viertägige Ferienworkshop soll afrodeutschen/afrikanischen Kindern die Möglichkeit geben, ihr Selbstwertgefühl und ihre Identität als Teil dieser Gesellschaft zu stärken. Wir möchten die Kinder darin unterstützen, ein Zusammengehörigkeits- und Wir-Gefühl zu entwickeln und solidarisch miteinander umzugehen. Read the rest of this entry »
Buchtip: Maria Höhn’s Buch über GIs im Nachkriegsdeutschland
28. Januar 2009
Pointer:Ein Buchtip auf AVIVA: Hinter dem etwas verstörenden Titel des Buches verbirgt sich eine wissenschaftliche Arbeit und eine Sammlung wertvoller historischer Dokumente der Nachkriegsgeschichte. Maria Höhn hat dabei ein Geschichts- und Nachschlagewerk geschaffen, das für die (afro-)deutsche Geschichte unverzichtbar ist!
1952 erklärte der deutsche Bundestag auf Drängen vieler CDU-Abgeordneter einige Landkreise in Rheinland-Pfalz zum „sittlichen Notstandsgebiet“. Viele Bundestagsabgeordnete zeigten sich angesichts des moralischen Verfalls in diesen Krisenregionen regelrecht bedroht. Doch von wem und was ging diese Bedrohung aus? – Kommunismus? Stalinismus? [...] Es waren die (un-ehelichen) Beziehungen zwischen deutschen jungen Frauen und schwarzen US-Soldaten sowie die afro-deutschen Kinder, die aus diesen Beziehungen hervorgingen, welche die gesamte Bundesrepublik in helle Aufruhr versetzte. Gesetzes-Entwürfe und Fürsorge-Programme, die in dieser Zeit eingebracht und umgesetzt wurden, zeugten von einer politischen wie geistigen Haltung, die zutiefst erschütternd war und auch heute noch den Umgang mit schwarzen Deutschen bestimmen. Zum Beitrag von N. Wenger / AVIVA.
Obama für Deutschland
28. Januar 2009
Pointer:Eine Befragung des Forsa-Instituts im Auftrag des Magazins „Stern“ ergaben, das 3/4 aller Bundesbürger sich einen Politiker mit dem Charisma von US-Präsident Barack Obama wünschen. 76 Prozent meinten, er täte der Bundesrepublik gut; 14 Prozent glauben dies nicht; 10 Prozent antworteten mit „weiß nicht“. Befragt wurden 1000 Bürger. Die Ergebnisse nach Parteipräferenz:
| Grünen Anhänger: | 86 Prozent |
| SPD: | 83 Prozent |
| FDP: | 77 Prozent |
| CDU / CSU: | 76 Prozent (mit 19 Prozent nein) |
| Die Linken: | 74 Prozent |
| NPD/DVU/REP: | keine Angaben |
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Pointer:Ademola Okulaja (33, 2,06 m, 107 kg), ist der afrodeutsche Kapitän der bundesdeutschen Basketball-Nationalmannschaft. Im aktuellen Stern gibt er ein Interview und berichtet zum ersten Mal ausführlich über seine im Juli 2008 festgestellte Krebserkrankung. Mehr auch auf seiner Homepage http://www.okulaja.de/
Black History Month Hamburg 2009- Eröffnungsparty am 31.1
27. Januar 2009
Düsseldorf: „Ujima“ Familiennachmittag, 7.2 + 14tägig
27. Januar 2009
Termin: Die evangelische Familienarbeit (efa) organisiert seit längeren in Düsseldorf 14tägige Ujima bzw. afrodeutsche Familiennachmittage, die zur Zeit mehrheitlich von weissen deutschen Frauen mit afrodeutschen Kindern als Anlaufpunkt und Ausstauschforum genutzt werden, sich aber auch an afrikanische und afrodeutsche Männer und Frauen richten.
(Darüber hinaus bietet die efa im April ein afrikanisch – deutsches Familienwochenende Schwarz und deutsch – na und? an. siehe unten)
Was bietet das Treffen? Was steckt dahinter?
Das Feedback zum Treffen reicht von Frustration, über das Kaffeetrinken mit weissen Single Mums, haarsträubenden Storys von „Ihren Afrikaner“ und „niedlichen Mischlingskindern“, bis zu positiven Gemeinschaftserfahrungen, neue Leute und Spielfreunde für die Afro-Kids kennengelernt zu haben. Der Flyer bzw. die Ausschreibung des Treffs wirbt mehrsprachig, um auch AfrikanerInnen anszusprechen, suggeriert mit „Ujima“ und „Afrodeutscher Familientreff“ ein Schwarzes Communityfeeling, exotisiert dann aber eine „fremdländischer Kultur“ und „Leidenschaft für das Land (!!!???) und die Musik Afrikas“….
Bianca, die vom ersten Tag an beim Treffen der efa dabei war, klärt Missverständnisse auf:
„Ich bin zwar Single Mama, aber ich habe es mir nicht freiwillig so ausgesucht, sondern weil ich betrogen, belogen und geschlagen wurde. Also ich wäre auch lieber mit einem lieben, ehrlichen, treuen afrikanischen Mann zusammen, aber das Schicksal hat es so gewollt.[...]
Ich finde es wichtig das Afrikanische Menschen oder auch gemischte Afrodeutsche einen Anlaufpunkt in Düsseldorf habe, wo sie über Probleme reden können und ein gemeinschaftliches Zusammensein beim gemeinschaftlichen Kochen oder Spielen mit den Kindern haben. Wenn alle erst mal öfters bei dem Ujima Treffen wären, würden sie auch sehen, dass man auch gute Freundschaften hat. Es sind alle willkommen – von der Oma bis zum Baby, Familien ebenso wie Alleinerziehende, die einen afrikanischen Hintergrund haben, Frauen und Männer.“
Berlin Calling: Hello, Angela speaking …
26. Januar 2009
Pointer: Unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel durfte heute erstmals nach der Amtseinführung mit US-Präsident Barack Obama persönlich telefonieren, teilte ein Regierungssprecher in Berlin mit. ….Hoffentlich werden wir jetzt nicht angegriffen
Nach der Amtseinführung gratulierte Frau Merkel in der ARD folgendermassen: „Es ist auch ein gesellschaftspolitisches Ereignis, dass ein Farbiger Präsident wird. Ich sehe darin eine Vielzahl von Chancen.“ (Engl. The fact that a COLORED becomes president…)
Wo WIR doch soooo einen guten Eindruck hinterlassen haben bei den Amis, bei Pres. Obamas Besuch in Berlin im Sommer ‘08.
Bielefeld: „Afroism“ – Lesung mit Natasha A. Kelly. 5.2.09
26. Januar 2009
Termin: Bielefeld: Lesung / Diskusion mit Natasha A. Kelly zur Situation einer ethnischen Minderheit in Deutschland. Wie die afrodeutsche Community den Alltag in der weißen deutschen Mehrheitsgesellschaft erlebt, beschreibt die Herausgeberin vom X-Magazin für AfroKultur Natasha A. Kelly in ihrem Erstlingswerk: „Afroism. Zur Situation einer ethnischen Minderheit in Deutschland“. Die Kommunikationswissenschaftlerin aus Osnabrück lädt ein, sich auf Spurensuche zwischen Hip Hop und afroamerikanischer Literatur zu begeben. „Afroism“ beschreibt den Einfluss afroamerikanischer Literatur und Autoren, vor allem Audre Lourde, auf die afrodeutsche Bewegung. Durch Strategien der Selbstdefinition und -benennung begann bereits in den 1980er Jahren ein Prozess des Empowerment, der seit den 90ern bis heute von Hip Hop Künstlern wie Advanced Chemistry oder den Brothers Keepers aufgegriffen und fortgeführt wird.
![]() Frankreich |
Niederlande |
Deutschland |
Pointer: Via Korientation: In der deutschen Medienwelt gehören JournalistInnen mit Migrationshintergrund einer Minderheit an. Die Initiative Neue deutsche Medienmacher will dies unter anderem durch Nachwuchsförderung ändern. Am 28. November 2008 gründete sich die Initiative Neue Deutsche Medienmacher, der erste bundesweite Zusammenschluss von JournalistInnen mit Migrationshintergrund. Er ist unabhängig, nationalitäten- und konfessionsübergreifend und dient als Interessenvertretung für JournalistInnen “mit dem großen M.” Die Mitglieder eint das Ziel, die Vielfalt der Einwanderungsgesellschaft in der Berichterstattung besser wiederzugeben – auch in den Redaktionsräumen. Denn obwohl jede/r fünfte EinwohnerIn im Land einen sogenannten Migrationshintergrund hat, gilt das nur für jede/n fünfzigste/n JournalistIn.
“In deutschen Redaktionen herrscht eine Monokultur”, sagt Marjan Parvand, Redakteurin bei der ARD-Tagesschau, “als Initiative von unten wollen wir das ändern”. JournalistInnen nichtdeutscher Herkunft in den Redaktionen: das müsse endlich eine Selbstverständlichkeit und Normalität werden.
Oliver Stones W.
24. Januar 2009
Meinungen: Gigi Fakunmoju’s Brief an Noah Sow
23. Januar 2009
Pointer: via Gigismojo: Ich habe „Deutschland Schwarz Weiß“ in zwei Tagen gelesen und obwohl ich als „Betroffene“ (ich setze das in Anführungszeichen, denn ich fühle mich nicht als Opfer und im Übrigen gefällt mir der Ton des Buches gerade deswegen, weil es uns Schwarzen keine Opferrolle zuschanzt) sowohl Prolog, retardierendes Moment und Schluss bereits kannte, denke ich beim Duschen, Wäsche aufhängen oder vorm Einschlafen noch darüber nach, und es kommen mir Fragen, Einwände und ergänzende Kommentare. Und weil ich nicht so gerne schizophrene Selbstgespräche führe, schreibe ich dir diesen Brief. ….
…Ähnlich wie sich viele Europäer in so genannten Entwicklungsländern aufführen und ihre Herrschaftsattitüde von dem Glauben ihrer Untergebenen vor Ort gespeist wird, so nährt sich das System aber auch in Deutschland oft genug von beiden Seiten, wenn Schwarze ihre Rollen annehmen (ich rede hier nur vom sog. positiven Rassismus, wobei ich hoffe, dass bald jemand einen angemesseneren und weniger irreführenden Begriff dafür finden wird). Read the rest of this entry »
Obama Night Dresden, 24.1.
22. Januar 2009
Termin:Dresden, 08. Dezember 2008. „Yes We Can“: Das dachte sich auch der Abdulaye Baldé, ehemaliger(?) Chef des Dresdner Clubs Motown. Am 24. Januar 2009 veranstaltet er im Arteum Dresden die „Obama Night“. Anlass ist die Amtseinführung des amerikanischen Präsidenten Barack Obama. Ab 19.30 Uhr gibt es eine Diskussion zum Thema „Obama zum ersten farb… Präsidenten der USA gewählt. Ein Machtwechsel mit Symbolcharakter.“ Zu diesem Leitgedanken diskutiert das Publikum mit Gästen aus Wirtschaft, Politik & Medien. Ab 22.30 Uhr wird dann auf 2 Floors gefeiert: Zu Musik von Soul/RnB, Salsa, Merengué, African Beat und House. „The Change We Need“: In der Obama Lounge wird auf die wichtigsten Steps Barack Obamas zurückgeblickt. Außerdem können alle Gäste ihre Wünsche an den amerikanischen Präsidenten richten. Abdulaye Baldé wird die gesammelten Wünsche anschließend nach Washington schicken.“
Im Sommer 2009 stellt die Fulbright-Kommission für Menschen „Mit Migrationshintergrund“ Stipendien für zwei Diversity-Programme bereit, die sich an a) Abiturienten des Jahres 2009 bzw. junge Studierende (1.-4. Semester) b) Lehramts – Studierende richten. Die Programme fördern mehrwöchige Sommerstudienprogramm an amerikanischen Universitäten (University of Kentucky, Lexington u.a.). Bewerbungsschluss für beide Programme ist der 27. Februar 2009.
Change has come … to www.whitehouse.gov
20. Januar 2009
Obama Reporterin: Dennenesch Zoudé berichtet aus Washington
20. Januar 2009
Den Traumjob überhaupt hat Dennenesch Zoudé, sie berichtet heute Live aus Washington für das ZDF (17.00-19.00 Uhr).
„Ich habe so etwas noch nie gemacht. Für mich ist es ganz besonders. Es wird ein historischer Tag. Mit Obama wird eine neue Ära des Politikmachens anbrechen, nicht nur für die USA. Für die ganze Welt. Er ist klug, er wird ein Präsident für alle sein, ein Mann des Volkes. Er verkörpert für viele wieder den amerikanischen Traum: Alles ist möglich.“ Gefragt ob sie die Chance hat, Obama an diesem Tag irgendwo persönlich zu treffen, meint sie: „Darum geht es mir nicht. Der hat eine solche Wirkung, dass ich seinen Spirit auch aus zwei Kilometer Entfernung spüren werde.“
Und fliegt dann mit ihrem Lebensgefährten und Filmemacher Carlo Rola dienstlich nach Los Angeles weiter. Wie geil ist das denn… (ops, pardon). Mehr
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Düsseldorf: Logobi- Tanzperformance 22.1.+24.1.09
19. Januar 2009
Termin:Logobi ist ein Straßentanz aus der Elfenbeinküste. Der Tänzer sagt mit seinen Bewegungen: „Komm nur her, schau mich an, ich werde bald ein Star, aber vorher kann ich dich auch noch mal verprügeln.“ Straßenkompetenz und Entwicklung neuester Tanztrends fallen in der Metropole Abidjan zusammen: der Logobi ist nur einer von vielen Tänzen, die täglich neu entstehen, Alltagswirklichkeit abbilden und Zeitgeschichte schreiben.
Der ivorische Tänzer und Choreograf Gotta Depri entschlüsselt auf der Bühne die Muster des afrikanischen Tanzes und seine konkrete, alltägliche Bedeutung. Er zeigt Tanzschritte und Bewegungsabläufe und erläutert, was diese im Einzelnen meinen und wie sie entstanden sind. Tanz als postkoloniale Strategie gegen die Verfälschung dieser lebendigen Kultur durch den Westen. Gotta Depri stellt sich der künstlerischen Konfrontation mit europäischen Kollegen. In verschiedenen Städten findet diese Begegnung mit jeweils anderen Choreografen statt. In Düsseldorf begegnet er Gudrun Lange. Gudrun Lange stellt dies durch die Demonstration ihrer tänzerischen Mittel in Frage.
Dortmund / Düsseldorf: Cecile Verny Quartet am 23. u. 24.01.2009
18. Januar 2009
Termin[Veranstalterpresse] Leidenschaftlich, ehrlich, echt, charmant, humorvoll – die afrikanisch-französische Sängerin Cecile Verny und ihre hochkarätige Band begeistert die Fachwelt und das Publikum mit einer swingenden Mix aus Jazz, Poesie und afrikanischen Grooves. “Endlich mal eine, die nicht wie Ella klingt“, lobte schon Michael Naura (Die Zeit).
TerminDie Konzerte mit dem ghanesischen Künstler Adjiri Odametey sind ein Erlebnis für Auge und Ohr: melodiöse Lieder, begleitet mit afrikanischer Harfe, Daumenklavieren, Percussion-Instrumenten, aber auch mit modernen Instrumenten wie Akkustik-Gitarre und mitreißenden Percussion-Stücken.
„Der Welt entrückt – Adjiri Odametey verzaubert mit ausdrucksstarker Musik „, so beschreibt die Süddeutsche Zeitung ein Weltmusik-Konzert von Adjiri Odametey. In seinen Konzerten kommen sowohl Liebhaber ruhiger Songs voll auf ihre Kosten als auch Percussion-Fans. Die konzertante Musik spricht ein breites Publikum an: vom Weltmusikfan über den Jazzinteressenten bis hin zum Klassikbegeisterten.
Paderborn: Trauerzug für die ermordete Kardelen(8)
16. Januar 2009

News: Rund 8000 Menschen zogen am Freitagabend in Paderborn durch die Innenstadt, um ihre Trauer und Mitgefühl für die Familie der getöteten achtjährige Kardelen auszudrücken. Viele legten weiße Rosen nieder und stellten Kerzen auf; einige liessen aber auch ihrer Wut über den noch nicht gefassten Täter freien Lauf. Kardelen wurde sexuell misbraucht und erstickt, ihre Leiche nach tagelange Suche am Donnerstag am Möhnsee entdeckt. Zu dem Trauermarsch hatte der Bürgermeister von Paderborn aufgerufen. Die Familie und Angehörigen von Kardelen hatte sich bereits mit einer Trauerfeier von ihr verabschiedete. Die Feier wurde von einem Imam unter freiem Himmel geleitet, da der Platz in der Moschee für die vielen Trauernden nicht ausreichte.
Italy’s New Racism – brava gente, good people?
16. Januar 2009
Einen aktuellen Einblick in die Lebensituation Schwarzer und People Of Color in „Bella“ Italia gibt Frederika Randall in dem Artikel „Italy’s New Racism“, der in Feb. der Zeitschrift New Nation erscheint. Ein Auszug unten (in Englisch).
Berlin: Workshop “Interventionen gegen Alltagsrassismen” mit Grada Kilomba, 28.2. / 1.3.
16. Januar 2009
Termin:Am 28.2. und 1.3. 2009 findet in Berlin ein empfehlenswerter Workshop zu Interventionen gegen AlltagsRassismus unter Leitung der Psychologin und Autorin Dr. Grada Kilomba statt. More dazu later, hier aber schon mal die Einladung für den Terminkalender; Anmeldeschluss ist der 31.1. Aus der Einladung: „Grada Kilomba unterstützt in ihrem Workshop Personen mit unterschiedlichen Erfahrungen bei ihrer Suche nach Handlungsfähigkeit und verdeutlicht gleichzeitig die verschiedenen Ausgangspositionen, Ressourcen und Privilegien. Sie setzt bei der Entwicklung einer inneren Haltung an, die es einzelnen ermöglicht, sich persönlich und politisch klar gegen Rassismus abzugrenzen.
15.1. – Martin Luther King Jr. 80. Geburtstag / Radiotipp
16. Januar 2009
Am 15. Januar wäre Reverend Martin Luther King Jr. 80. Geburtstag gewesen, wäre er nicht 1968 ermordert worden. Der Deutschlandfunk sendet am 17.1. ab 23.05 eine „Lange Nacht“ über Martin Luther King jr.
Ihr unverkrampften Rassisten
15. Januar 2009
„Rassismus ist ein Thema, das medial ignoriert wird. Angehen können wir weißen Deutschen es nur, indem wir einmal nicht Gerald Asamoah fragen, wie das so ist mit den Urwaldgeräuschen im Stadion oder indem wir einmal nicht in ostdeutschen Plattenbausiedlungen nach Nazis suchen, sondern indem wir weißen Deutschen endlich einmal anfangen, über uns selbst nachzudenken.“ schreibt Matthias Dell im freitag unter dem Titel „Wir unverkrampften Rassisten“ über die merkwürdige Ignoranz, mit der in Deutschland selbst die gesellschaftliche Mitte über Diffamierung anderer Menschen nicht diskutieren will – (und hier hätte ich gerne ein Video von Noah Sow bei Bettina Böttinger’s Talk Show „Kölner Treff“ als visuelle Show Case eingefügt…) …
Und weiter: „Es ist – entgegen einem landläufigen Vorurteil („Man weiß ja gar nicht mehr, was man noch sagen darf“) – nämlich nicht so, dass es das Wissen über nicht-diffamierende Bezeichnungen nicht gibt: Das alles ist vielfach erklärt und beschrieben worden, und wer sich als weißer Deutscher darüber informieren möchte, was rassistische Sprechweisen sind, der findet Bücher und Internetseiten (derbraunemob.de). Das Wissen ist da, es will nur häufig nicht gewusst werden. Über diese merkwürdige Ignoranz muss geredet werden, wenn wir über einen (verbalen) Rassismus in Deutschland sprechen, von dem ein großer Teil der gesellschaftlichen Mitte in Deutschland nicht lassen will.“ Unbedingt weiterlesen
Nollywood Hits
15. Januar 2009



Promoting non-violent activism to help achieve democracy in Zimbabwe Read the rest of this entry »
Termin: Frankfurt: Afrika – Europa, Europa – Afrika: Literatur der afrikanischen Diaspora. Die stetig wachsende Migration, die sich von Afrika Richtung Europa bewegt, ist in kultureller Hinsicht von immer größerem Interesse: Dennoch tut sich die westliche Welt noch schwer, diese Impulse in die jeweilige nationale Kunstszene zu integrieren. Das Zusammenspiel von afrikanischer und deutscher, französischer bzw. englischer Literatur ist Thema des Symposiums „Media & Migration 2: Literatur der afrikanischen Diaspora // Sprache der Mobilität – Sprache der Flucht?“ der Goethe-Universität Frankfurt, dessen Auftakt die Lesung darstellt.
Weitere Informationen: Corry von Mayenburg; mayenburg@book-fair.com; Tel. 069/2102-250.
19:00 Uhr „Geschichte Schwarzer Menschen in Deutschland“19:00 Uhr „Geschichte Schwarzer Menschen in Deutschland“
14. Januar 2009
19:00 Uhr „Geschichte Schwarzer Menschen in Deutschland“
Vortrag von Nicola Lauré al-Samarai
vhs, LORETTO, Katharinenstr. 18
12.13.
19:00 Uhr „Schwarze Biografien in Deutschland“
Ausstellungseröffnung – gelebt-erlebte Schwarze
Deutsche Geschichte(n). Mit einem mulitmedialen
Bühnenstück von Manuela Ritz und Sharon Otoo
vhs, LORETTO, Katharinenstr. 18
Berlin: Veranstaltungsreihe: (Re) POSITIONIERUNG! 23./24.1.2009
14. Januar 2009
Termin: Die Diskussionsreihe beleuchtet die Themen Identität und Positionalität im und jenseits des Kunstbetriebes in Deutschland. Vortragende aus den Bereichen Film, zeitgenössischer Kunst, Politikwissenschaft etc bieten unterschiedliche Zugänge zu Perspektiven of Color, Weiß-Sein und Repräsentation. Gemeinsam mit dem Publikum werden künstlerische, wissenschaftliche und alltägliche Strategien zum kritischen Umgang mit Identitätskonstruktionen erarbeitet.
AUFTAKT: POSITIONIERUNG! : Eine Positionierung ist für einen gleichberechtigten Dialog über hierarchische Strukturen unerlässlich. Die Begriffe „People/Menschen of Color“ und „Weiss“ stellen eine Möglichkeit dar, die Positionen innerhalb dieses ungleichen Konfliktes zu benennen, zu besprechen und zu hinterfragen. Wir werfen einen Blick auf Definitionen und Geschichte dieser Begriffe und erörtern ihre Bedeutung für einen reflektierten Umgang und den gemeinsamen Kampf gegen Rassismus.
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Termin: Die Mitmach – Radiosendung «Hallo Ü-Wagen» von WDR 5 geht am Samstag, 17. Januar, um 11.05 Uhr live vom Aachener Markt in Aachen auf Sendung. Mit Gäste und Fachleute kann über das Thema «Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft? Obama und die Deutschen» diskutiert werden. Rege Publikumbeteiligung ist erwünscht!
Wenn das Konjunkturpaket in die Handtasche passt….
13. Januar 2009
… den 1oo Milliarden Geldschein gibt es in Simbabwe.. oder auf Ebay…

Quelle: Zim Notenbankchef Gideon Gono (104?), z.Z. entweder auf seiner Luxusranch oder auf Luxusurlaub mit dem Staatschef (89) in Malaysia, via http://gonogonow.com…

Quelle: Wikipedia.de
Früher stand die CDU/CSU Schüler Union wohl eher für Popper, N…. – und Ausländerwitz-Erzähler, Franz Josef Strauss Fans oder Apartheids-Beführworter. Probleme am Rechten Rand haben die Jung CDUler heute zwar immer noch, aber auch Einen wie Younes Ouaqasse (20) als Bundesvorsitzenden. Ein Porträt des Jungpolitikers aus Mannheim, dessen Eltern marokkanische Einwanderer sind, unter dem, im Roberto Blanco Humor gehaltenen, Titel: „Schwarz aus Überzeugung“ im Spiegel. Weiterlesen
Mülheim / Ruhr: Sam Tshabalala Quartett 18.1.2009
13. Januar 2009
Termin: Sam Tshabalala ist heute als einer der wichtigen südafrikanischen Komponisten anerkannt. Seine Karriere begann Ende der siebziger Jahre mit der Gründung seiner ersten Band »Malopoets«, die über Südafrika hinaus insbesondere in Frankreich und Amerika Aufsehen erregte. Als in Südafrika der Ausnahmezustand verhängt wurde, entschloss sich Sam Tshabalala in Paris zu bleiben, während andere Musiker der Gruppe aus familiären Gründen nach Südafrika zurückkehrten. Fortan arbeitete er mit wechselnden Formationen, besondere Aufmerksamkeit erweckte dabei das panafrikanische Projekt »Sabeka«.
Wahljahr 2009: Interview mit Tarek Al-Wazir, Spitzenkandidat Hessen Bündnis 90/Die Grünen
13. Januar 2009

Quelle: Wikipedia.de
[WAZ/ Der Westen] Die WAZ bringt ein Interview mit Tarek Al-Wazir (38), dem Spitzenkandidat der Partei Bündnis 90/Die Grünen für die Landtagswahl in Hessen 2009: „Grüne mit Hang zum Höheren hat gerade das Bundesland Hessen einige hervorgebracht, und der Talentschuppen scheint noch lange nicht leer. Dafür sorgt schon Tarek Al-Wazir. Der 38-jährige Offenbacher, Sohn eines jemenitischen Geschäftsmannes und einer deutschen Lehrerin, blickt derzeit in Hessen von vielen Plakatenherab, obwohl die Grünen den personenbezogenen Wahlkampf ja offiziell kritisch sehen. Sein Selbstvertrauen ist zudem groß genug, es unwidersprochen hinzunehmen, wenn man ihn den „heimlichen Oppositionsführer“ nennt. In vielen Rededuellen hat er bewiesen, dass er es rhetorisch selbst mit Roland Koch aufnehmen kann. Überhaupt – Koch: Als Mann mit zwei Staatsangehörigkeiten ist Al Wazir der geborene Gegner des Ministerpräsidenten, der nicht zuletzt dank einer Kampagne gegen die doppelte Staatsbürgerschaft an die Macht kam.“ Weiterlesen
UNESCO Preis an die Berliner Werkstatt der Kulturen
13. Januar 2009
Die Berliner Werkstatt der Kulturen, gemanagt von Philippa Ebéné, erhält die UNESCO Toussaint Louverture Medaille. Während der Eröffnungszeremonie des Festivals “200 Jahre später…” verlieh der Präsident des UNESCO Exekutivrats, Botschafter Joseph Olabiyi Babalola Yai den Veranstaltern AfricAvenir und Werkstatt der Kulturen die “Toussaint Louverture Medaille„, die von der UNESCO für „besondere Beiträge im Kampf gegen Hegemonie, Rassismus und Intoleranz“ vergeben wird.
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Kevin(15) ist tot
12. Januar 2009

Bild berichtet
Update
Die Obduktion hat ergeben, das der plötzliche Tod von Kevin nicht in Zusammenhang mit den Misshandlungen von 2006 steht. Selbst wenn es so gewesen wäre, hätte sich an der Haftstrafe der Täter nichts mehr geändert.
News: Der afro-deutsche Jugendliche Kevin (15), der 2006 in Pömmelte / Sachsen-Anhalt von 5 Einwohnern des Ortes brutal misshandelt und gefoltert worden war, ist gestorben. Er starb bereits am 28.12.2008 während einer Winterfreizeit in Thüringen. Die Todesursache ist noch unklar; als Ursache sind Spätfolgen seiner Misshandlungen, die u.a. ein Schädel-Hirn-Trauma nach sich zogen, derzeit nicht auszuschließen. Der Anwalt der schockierten Mutter hat die Einäscherung gestoppt und eine Obduktion zur Klärung der Todesursache angefordert.
Was für kranke Zustände haben wir hier eigentlich im Land, das ein 12 jähriges schwarzes Kind am helligten Tag mitten in Deutschland gefoltert wird … und noch das Sterben des Jungen öffentlich mit rassistischen Kommentaren verhöhnt wird.
„Klima nicht bekommen? – Pömmelte-Äthiopier verstorben: Was den Tod des 15jährigen Kevin, so der Name des Verstorbenen, betrifft, so wäre es vielleicht eine Idee zu überprüfen, ob sein bedauerliches Ableben möglicherweise nicht so sehr mit dem Zwischenfall vom Januar 2006 zusammenhängt, sondern schlichtweg daran, daß Menschen seiner Kategorie das Leben in ihrer natürlichen Heimat – in diesem Falle Äthiopien – vielleicht besser bekommt, als irgendwo in der Fremde. (Quelle: Altermedia 12.1.)
Noah Sow’s Homepage
http://www.noahsow.de
Der Braune Mob e.V.
anti-rassistische Media Watch Organisation:
http://www.derbraunemob.de
Ihr Buch: Deutschland Schwarz-Weiss
http://www.deutschland-schwarzweiss.de
Die aktuelle Comedy Show
Edutainment attacke
Termin: Täglich grüßt das Murmeltier”!? Das Vorkommen von rassistischen Vorurteilen, Wörtern und Klischees in der deutschen Presse verwundert heutzutage wohl kaum noch. Gerade deshalb bleibt es weiterhin anklagenswert! Es sollen an dem Tag Veränderungsmöglichkeiten erarbeitet werden. Dies wird umso erfolgreicher, je mehr kritische LeserInnen und Medienschaffende sich beteiligen.






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