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Archiv für August 2008


Spurensuche … Rap. Auf der RuhrTriennale am 28.8.
Die Reise führt geradewegs zurück in die Zukunft – vorbei an Polit-Stationen wie Advanced Chemistries „Fremd im eigenen Land“, dem „Zündstoff“ des Cartels und der „Letzten Warnung“ der Brothers Keepers hin zu den urbanen Sounds der Neuzeit und tanzbaren Kopfnicker-Beats, gepaart mit einem Hauch von Soul, Funk und Afrobeat. Letzter Halt: Freiheit!
Afrobeat Academy featuring: Adé Bantu, Torch, Toni L., Ischen Impossible, General Mano, Sinuhe, Bektas, Donabi, Mariama, DJ Grizzly Adams, Matthias Schriefl, Mike Herting.
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Video / Interview mit Theodor Wonja Michael
Theodor Wonja Michael im Interview anlässlich der Ausstellung Homestory Deutschland, in der auch ein Porträt von ihm zu finden ist.
Theodor Wonja Michael wurde 1925 in Berlin als jüngster Sohn des Kameruner Kolonialmigranten Theophilius Wonja Michael und dessen deutscher Ehefrau geboren. Seine Mutter stirbt bereits 1926. Er wächst als Halbwaise bei Pflegeeltern auf, die Betreiber einer Völkerschau sind und ihn dort ab 1927, zweijährig, als Komparsen einsetzen. 1934 stirbt sein Vater und die Geschwister werden getrennt. 1939 Abschluss der Volksschule. Eine Ausbildung kann er aufgrund der Nürnberger Rassengesetze nicht aufnehmen.

Unter Leitung von Ogbo Oji (M.A.) und Kabasia Chuwa-Moliki (M.A.) wird am Sonntag, den 31.8. in Münster in Westfalen der Workshop „Afrodeutsch“ angeboten. Der Workshop richtet sich an Jugendliche im Alter zwischen 14 und 21 Jahren, die einen afrikanischen oder afro-deutschen Familienhintergrund haben. Sich deutsch zu fühlen, hier aufgewachsen zu sein und doch von anderen oft als Fremde behandelt zu werden – das ist die Situation, die jeder Schwarze Deutsche Jugendliche schon irgendwann mal erlebt hat.
VHS Workshop „Afrodeutsch“ – Münster – Westfalen 31.8. / 28.9.

Update: Qualifikation überstanden: Raphael Holzdeppe hat es ins olympischen Stabhochsprung-Finale geschafft und gehört zu den 13 Athleten, die am Freitag 19.55 Uhr Ortszeit/13.55 MESZ um die Medaillen kämpfen.

Raphael Holzdeppe ist Stabhochspringer im Deutschen Leichtathletikteam. Für ihn ist die Olympiade 2008 die erste Teilnahme an Olympischen Spielen überhaupt. 2008 ist sein bisher beste Jahr: er knackte den U20-Weltrekord und belegte den 3. Platz bei den deutschen Meisterschaften. Mit dem Stabhochsprung begann er bereits im Alter von zehn Jahren. Derzeit trainiert er im Sportverein LAZ Zweibrücken. Ansonsten ist er Schüler der 12. Klasse eines Gymnasiums und bereitet sich 2009 auf sein Abitur vor. Raphael Holzdeppe hat bei einer Größe von 1,81 m ein Wettkampfgewicht von 79 kg; er ist 19 Jahre alt (Jahrgang 1989) und geboren in Kaiserslautern. (Also nochmal für die Ladies: er ist gross, er sieht super aus, er ist smart & ehrgeizig, allerdings – wie immer – etwas zu jung…)
Unserer Olympioniken: Raphael Holzdeppe

Schwarze Schauspielerin/ Musicaldarstellerin für ein Kindermusical gesucht
Cocomico, ein Tournee-Theater aus Köln, produzieren seit mittlerweile fast 12 Jahren Familienmusicals wie ,,Bibi Blocksberg“, ,,Benjamin Blümchen“ und ,,Lauras Stern“. Für die aktuelle Produktion ,,Felix – Das Musical“ wird derzeit fieberhaft nach einer dunkelhäutigen Schauspielerin/ Musicaldarstellerin für die Rolle der ,,Chaja“ gesucht. Felix ist übrigens das kleine Häschen aus den Kinderbüchern Briefe von Felix. Ein kleiner Hase auf Weltreise von Annette Langen und Constanza Droop.
Interessentinnen können sich bitte direkt an Cocomido wenden: Ansprechpartnerin ist Frau Anke Ostermann – Email: cocomico@t-online.de. Website: http://cocomico.de

Unserer Olympioniken: Marius Broening
Marius Broening läuft die 4X100m Olympia Staffel. Marius Broening wurde 1983 in Herrenberg geboren. Er wohnt und trainiert derzeit in Tübingen. Neben der Leichtathletik ist er Sportstudent an der Universität Tübingen. Seine Hobbies sind Tennis, Snowboarden, Angeln und die Börse. Marius ist mit der Sprinterin Franziska Dobler liiert und hat 2 niedliche Nachwuchssprinter. 2008 wurde er Vizehallenmeister über 60 Meter. 2005 kam er mit der deutschen 4 x 100-m-Staffel den Endlauf bei der Weltmeisterschaft erreichte. 2004 und 2006 wurde er Zweiter bei den Deutschen Meisterschaften über 100 Meter, 2005 gewann Broening bei der U23-Europameisterschaft Silber mit der Sprintstaffel.
Termine: 4×100 m Staffel Vorläufe am Do.21.8. 14:25 Uhr (m) / 14:00 Uhr (f) und am Fr.22.8. Finale 16:10 Uhr (m) / 15:15 Uhr (f). 4×400 m Staffel Vorläufe am Sa.23.8. 14:10 Uhr (m) / 13:40 Uhr Uhr (f) und Sa.23.8. Finale 15:05 Uhr (m) / 14:40 Uhr (f), jeweils Dt. Zeit.
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Unserer Olympioniken: Sorina Nwachukwu
Olympia 2008: Sorina Nwachukwu aus Leverkusen startet für die deutsche 4×400-Meter-Staffel. Sorina wurde am 21. August 1987 in Witten geboren und wuchs in Eschweiler auf. Seit 2002 startet sie für Bayer 04 Leverkusen. Sie ist Deutsche Hallenmeisterin 4×200 m 2008, Deutsche Meisterin 4×400 m und Dritte 4×100 m 2007, DM-Dritte 4×100 Meter 2006.
Bei der Juniorenweltmeisterschaft 2004 in Grosseto wurde die 400-Meter-Läuferin mit der deutschen 4×400-Meter-Staffel Vierte, zwei Jahre später belegte sie bei der Juniorenweltmeisterschaft in Peking mit der Staffel den sechsten Platz.
Nach mehreren Meistertiteln im Jugend- und Juniorenbereich wurde Nwachukwu 2007 mit der Leverkusener Staffel erstmals im Erwachsenenbereich Deutsche Meisterin. Ihren zweiten Meistertitel gewann sie mit der Staffel bei den Deutschen Hallenmeisterschaften 2008. Bei den Freiluft-Meisterschaften 2008 konnte sie mit der Staffel ihren Titel von 2007 verteidigen.
Im 400-Meter-Lauf belegte Nwachukwu in persönlicher Bestzeit von 52,64 Sekunden den dritten Platz und qualifizierte sich damit für die deutsche Staffel bei den Olympischen Spielen in Peking. Sie gehört zusammen mit Denise Hinrichs und Raphael Holzdeppe zu den fünf Sportlern im Aufgebot für Peking, die bereits 2006 an der Juniorenweltmeisterschaft in Peking teilgenommen haben.
Sorina Nwachukwu hat bei einer Körpergröße von 1,75 m ein Wettkampfgewicht von 64 kg.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Sorina_Nwachukwu
Weitere Links

Kamghe Gaba startet in Peking in der 4×400-Meter-Staffel des Deutschen Leichtathletikteams. Kamghe, geb. am 13. Januar 1984 in Frankfurt am Main, begann seine sportliche Laufbahn als Mehrkämpfer. Er ist gelernter Offsetdrucker. Seit Oktober 2005 gehört er als Zeitsoldat der Bundeswehr an.
Termine: 4×100 m Staffel Vorläufe am Do.21.8. 14:25 Uhr (m) / 14:00 Uhr (f) und am Fr.22.8. Finale 16:10 Uhr (m) / 15:15 Uhr (f)
4×400 m Staffel Vorläufe am Sa.23.8. 14:10 Uhr (m) / 13:40 Uhr Uhr (f) und Sa.23.8. Finale 15:05 Uhr (m) / 14:40 Uhr (f), jeweils Dt. Zeit.
Unserer Olympioniken: Kamghe Gaba

Aug 13 Konzertmuschel in Hagen
Aug 15 Ringlokschuppen Mülheim an der Ruhr
Aug 16 Bahnhof Langendreer in Bochum
weitere Termine in Köln u.a. in den folgenden Monaten
http://www.nnekaworld.com/
Nneka on tour in NRW

Urteil gegen TÜRSTEHER-APARTHEID – Schwarzer Student gewinnt gegen Disco
Achu Yango (27), studiert Ingenieurs-Physik in Oldenburg. Im Februar will er mit einem Uni-Dozenten, dessen Frau und einem weiteren Studenten in eine Oldenburger Disko, wird aber vom Türsteher abgewiesen, weil „… männlicher Ausländer, Anweisung des Chefs…“. Achu zeigte die Betreiber des Clubs an und bekamm nun vor Gericht recht, auch weil zahlreiche Zeugen die Behauptung des Türstehers, er wäre betrunken und aggressiv aufgetreten, entkräften konnten. Mehr dazu im Spiegel Online Interview mit Achu Yango „TÜRSTEHER-APARTHEID Schwarzer Student gewinnt gegen Disco„

Rassismus gegen schwarze Kinder – ein Erfahrungsbericht
Meine 11jährige afrodeutsche Tochter kam unmittelbar vor den Sommerferien gehäuft mit rassistischen Beleidigungen („Negerin“, „Negernutte“, „Bimbofotze“ usw.) und Sticheleien nach Hause, die ihr dort widerfahren sind. Dass so etwas in einer „weißen“ Gesellschaft leider durchaus gängig ist, darüber müssen wir nicht sprechen. Sie kommt auch ganz gut damit klar, weil Mbahamwe und ich sie und ihre Identität gegen solche „normalen“ gesellschaftlichen Hiebe auf Minderheiten frühzeitig gestärkt und imprägniert haben. Doch während sowas in der Vergangenheit vielleicht ein, zwei Mal im Jahr vorkam, artete es vor den Ferien in ein regelrechtes Mobbing gegen meine Tochter und ein weiteres afrodeutsches Kind in der Klasse aus. Die Beleidigungen kamen übrigens nicht nur von „weißen deutschen“ Kindern, sondern auch von solchen mit türkischem oder arabischem Hintergrund, was ich so nicht für möglich gehalten hätte und mich deshalb besonders traurig macht! Ich hatte im Stillen immer gehofft, dass meine Tochter gerade bei diesen Menschen einmal Unterstützung und Solidarität im Kampf gegen den Rassismus finden würde.

Jerermias Werner (29) is searching for his african american father, stationed in Karlsruhe / Germany in 1977:
