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Ausstellungseröffnung “Homestory Deutschland” in Bielefeld 20.3.

Bielefeld? Bielefeld liegt irgendwo am Rande von NRW, östlich, irgendwo dort, wo es Städte gibt, die Lippe, Paderborn, Lemgo, Höxter oder so ähnlich heissen. Orte, die jeder Afro, denkt man, eigentlich sobald sie/er 17 und 1/2 ist, fluchtartig verlassen müsste. Alles falsch:

Am 20. März wird in Bielefeld die Ausstellung Homestory Deutschland – Schwarze Biografien in Geschichte und Gegenwart eröffnet, begleitet durch ein vierwöchiges, in NRW einmaliges Rahmenprogramm zur Schwarzen Deutschen Bewegung und Schwarzem Bewusstsein: Filme, Lesungen, Vorträge, Musik und Party – dabei sind u.a. Theodor Wonja Michael, Sheila Mysorekar aus Köln, Adé Bantu von den Brothers Keeper, Joshua Kwesi Aikins, Grada Kilomba und Noah Sow.

Flyer zum weiterreichen: Homestory-Flyer.pdf
Rahmenprogramm: Rahmenprogramm.pdf

Adresse: Interkulturelles Bildungswerk, Friedenshaus Teutoburger Str. 106, 33607 Bielefeld,
Tel. : 0521-5219038

Homestory Deutschland“ Schwarze Biografien in Geschichte und Gegenwart

Ausstellung und Veranstaltungsreihe zum Leben und Wirken Schwarzer Menschen in Deutschland vom 20. März – 20. April 2008 in Bielefeld im Internationalem Begegnungszentrum (IBZ) und im Umweltzentrum (UWZ)

Seit vielen Jahrhunderten leben Menschen afrikanischer Herkunft in Deutschland, allerdings ist über ihre historische und gegenwärtige Präsenz wenig bekannt. Während sie in der offiziellen Geschichtsschreibung als eigenständige Gruppe kaum auftauchen, dominieren in öffentlichen Diskursen zumeist stereotype Klischees, die nachhaltig von kolonialen Wahrnehmungsmustern geprägt sind. Das von der Initiative „Schwarze Menschen in Deutschland (ISD Bund e.V.) initiierte interaktive Ausstellungsprojekt „Homestory Deutschland“ versucht daher, sich diesem vielschichtigen Thema auf besondere Weise anzunähern. Mit der Zusammenschau von 27 visuell aufbereiteten Biografien von in Deutschland lebenden Frauen und Männern afrikanischer Herkunft aus drei Jahrhunderten ist ein kollektives Selbstportrait entstanden, das Schwarzen Perspektiven und Reflexionen, Beiträgen und Verdiensten eine spezielle Würdigung zuteil werden lässt. Ergänzt wird die Ausstellung durch Videomaterial und Publikationen, die die künstlerischen wie auch wissenschaftlichen Arbeiten Schwarzer Deutscher seid den 80er Jahren bis heute bekannt macht. Auf diese Weise sollen Menschen afrikanischer Herkunft in ihrem Leben und Wirken als integraler Bestandteil der deutschen Gesellschaft sichtbar gemacht werden.

Die Ausstellung „Homestory Deutschland“ macht Schwarzes Leben in Deutschland erfahrbar und schreibt schwarze Zeitgeschichte. „Homestory Deutschland“ in Bielefeld I nnerhalb des Jahres 2007 wanderte „Homestory Deutschland“ bereits durch mehrer Städte Deutschlands und wird im März/April 2008 nun auch in Bielefeld Station machen. Für das Rahmenprogramm sind Veranstaltungen geplant, die die Schwarze Geschichte und Schwarzes Leben in Deutschland sehr vielschichtig und aus unterschiedlichen Perspektiven behandeln. Im Rahmen von Lesungen, Vorträgen, Filmvorführungen und Zeitzeugengesprächen werden Themen wie der Kolonialismus und seine Auswirkungen bis heute, die Situation Schwarzer Menschen im Nationalsozialismus und im Nachkriegsdeutschland, die junge Deutsche Geschichte und das Erwachen eines Schwarzen Bewusstseins in der BRD oder die Darstellung Schwarzer Menschen in den Medien behandelt. Als Referenten sind Schwarze Wissenschaftler, Künstler, Musiker und Zeitzeugen geladen. Eröffnet wird „Homestory Deutschland“ am 20. März im Internationalen Begegnungszentrum Bielefeld, das seit mittlerweile über 25 Jahren für das multikulturelle Zusammenleben der Stadt Bielefeld und für die Selbstbestimmung der MigrantInnen vor Ort steht.

Rahmenprogramm

Donnerstag, 20. März 19 Uhr im IBZ Eröffnung der Ausstellung mit Sektempfang & Live Musik von „Assanteewa“ (Jazz, Spirituals, Reggae)

Vortrag zur Schwarzen Deutschen Bewegung und Schwarzen Bewusstsein in Deutschland mit Tahir Della von der Initiative Schwarze Deutsche (ISD).

Seit Mitte der 80er Jahre existiert die „Initiative Schwarze Deutsche in Deutschland“(ISDBund e.V.) als Interessenvertretung und politischer Zusammenschluss Schwarzer Menschen in Deutschland. Die Initiative wurde stark geprägt vom Engagement innovativer und visionärer Frauen, die auch ADEFRA (Schwarze Frauen in Deutschland) ins Leben riefen. Die ISD fördert Schwarzes Bewusstsein, Wissen um Schwarze Geschichte, Sichtbarmachung und Anerkennung von Beiträgen in allen gesellschaftlichen Bereichen wie Kunst/Kultur, Wissenschaft, Geschichte, Medizin; Kontakte und Kommunikation Schwarzer Menschen untereinander sowie zu Schwarzen und anti-rassistischen Gruppen in Deutschland und weltweit.

Sonntag, 23. März 16 Uhr im IBZ Filmvorführung „Hoffnung im Herz“ / May Ayim
(Dokumentarfilm von Maria Binder, 1997, 42 min.) Der Film stellt das Leben und Werk der Wissenschaftlerin, Dichterin und Aktivistin May Ayim vor. Sie war unter anderem Mitautorin und Mitherausgeberin des, für die Schwarze deutsche Bewegung bahnbrechenden, Buches „Farbe bekennen. Afrodeutsche Frauen auf den Spuren ihrer Geschichte“. Der Film enthält Ausschnitte aus Lesungen, Interviews, sowie ihrem Auftritt beim Literatur Festival in Johannesburg 1995.

Montag, 24. März 19 Uhr im IBZ Vortrag und Diskussion mit Joshua Kwesi Aikins „Die alltägliche Gegenwart der kolonialen Vergangenheit – Spuren der Kolonialzeit im heutigen Berlin“
Berlin ist wie London und Paris eine Kolonialmetropole, die von 1884 bis 1918 die Schaltzentrale des deutschen Kolonialreiches war. Von dieser Stadt ging eine Aggression aus, die Menschen in West- und Südafrika, in Polynesien und in China ihres Landes, ihres Besitzes und allzu oft ihres Lebens beraubte. In diese Stadt kamen in den Kolonien geraubte Güter, Kunstschätze und auch Menschen, meist aus Afrika, wo die deutschen “Besitzungen” am größten waren. Sie kamen als Händler und Diplomaten, aber auch als Zwangsarbeiter, “Zooattraktionen” und als “Kriegsbeute”. Die verdrängte deutsche Kolonialzeit hat Berlin und ganz Deutschland mitgeprägt. Diese Vergangenheit und die daraus erwachsende Verantwortung ist überall in Berlin gegenwärtig. Dies wird häufig nicht wahrgenommen, da die Folgen kolonialer Vergangenheit nach wie vor als etwas betrachtet werden, das nur die “Opfer” betrifft. Auswirkungen auf Identität, Kultur, Wirtschaft in der Gegenwart des “Täterlandes” werden so ausgeblendet. Der Multimediavortrag soll die Lebenswelt des heutigen Berlin aufladen mit Spuren aus dieser kolonialen Vergangenheit, von der noch heute selbstverständlich, häufig auch unbemerkt profitiert wird. Joshua Kwesi Aikins, Doktorand an der Bielefeld Graduate School in Sociology and History studierte Politikwissenschaft an der Freien Universität in Berlin. Er war Mitarbeiter bei diversen Community Media Projekten, hält Multimediavorträge zu Themen wie u.a. dem obigen und „Keepin’ it real: Rediscovering Black Cultural Symbols”. Er absolvierte journalistische und politische Praktika in Ghana, Benin und Nigeria und ist aktiv in der ISD-Bund e.V.

Donnerstag, 27. März 19 Uhr im IBZ Filmvorführung und Gespräch zum Thema Schwarze Menschen im Nationalsozialismus mit dem Zeitzeugen Theodor Wonja Michael „Pagen in der Traumfabrik – Schwarze Komparsen im deutschen Spielfilm von 1919 bis 1945“
(Dokumentarfilm von Dr. Annette von Wangenheim in Zusammenarbeit mit dem WDR, 2002, 45 min.) Der Film dokumentiert die Inszenierungen von Schwarzsein im deutschen Film und die damit einhergehenden Rollenzuweisungen und Instrumentalisierungen Schwarzer Menschen ab 1933. Theodor Wonja Michael wurde am 15. Januar 1925 in Berlin als jüngster Sohn des Kameruner Kolonialmigranten Theophilius Wonja Michael und dessen deutscher Ehefrau Martha geb. Wegner geboren. Er wächst als Halbwaise bei Pflegeeltern auf, die Betreiber einer Völkerschau sind und ihn dort ab 1927, zweijährig, als Komparsen einsetzen. Seinen Lebensunterhalt verdient er sich als Zirkusdarsteller und als Komparse in Kolonialfilmen der UFA. 1943 wird Wonja Michael zur Zwangsarbeit verpflichtet und bis zur Befreiung durch die Rote Armee im Mai 1945 in einem Arbeitslager in der Nähe von Berlin interniert.

Sonntag, 30.März 16 Uhr im IBZ Filmvorführung “Black Deutschland” (Dokumentarfilm von Oliver Hardt, 2006, 55 min.)
“Black Deutschland” ist eine intime Studie über das Denken und Fühlen schwarzer Deutscher und Schwarzer in Deutschland. Regisseur Oliver Hardt porträtiert schwarze Kulturschaffende, die dem Zuschauer auf emotionale, gleichwohl reflektierte und humorvolle Weise eine Idee davon vermitteln, was es bedeutet, als Nicht-Weisser in einer Gesellschaft zu leben, die sich als “weiss” definiert. In offenen, freundschaftlichen Gesprächen geben die Protagonisten Auskunft über Fremd- und Selbstbilder und Vorurteile, über ein tief verwurzeltes Selbstbewusstsein, aber auch über ihre Ängste und Unsicherheiten. BLACK DEUTSCHLAND wurde 2006 auf dem World Media Festival in Hamburg mit Silber ausgezeichnet und war für den Hessischen Filmpreis nominiert. www.blackdeutschland.de

Mittwoch, 2. April 19 Uhr im Buchladen Eulenspiegel Lesung und Diskussion mit Sheila Mysorekar „re/visionen – Postkoloniale Perspektiven von People of Color auf Rassismus, Kulturpolitik und Widerstand in Deutschland“
Sheila Mysorekar ist Mitherausgeberin des Buches „re/visionen – Postkoloniale Perspektiven von People of Color auf Rassismus, Kulturpolitik und Widerstand in Deutschland“. Das Buch vereint kritische Stimmen von People of Color (Afro-, Asiatisch- und andere Schwarze Deutsche, Roma und Menschen mit außereuropäischen Flucht- und Migrationshintergründen) auf Rassismus, Islamophobie und ausgrenzenden Migrations- und Integrationsregimes, Diskussion von Ansätzen des individuellen und kollektiven Widerstand, antirassistischer Kulturpolitik und postkolonialen Denkansätzen. Sie wird die Idee und Texte aus dem Buch vorstellen. Sheila Myserokar, geb. 1961 wuchs in Indien und Deutschland auf. Studium in Köln und London. Arbeit als Journalistin (Politik/Wirtschaft), unter anderem in Jamaika und in Argentinien. Sie war aktiv in der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD). Zurzeit lebt und arbeitet sie in Köln und ist Journalistin bei der Deutschen Welle. Eintritt: 3 €

Freitag, 11. April 17 Uhr in der Stadtbibliothek Lesung aus der Autobiografie von Ika Hügel- Marshall „Daheim unterwegs – ein deutsches Leben“
“Daheim unterwegs – ein deutsches Leben“ ist die Autobiografie einer afrodeutschen Frau, die inmitten einer weißen Gesellschaft des Nachkriegsdeutschland den Weg zu sich selbst finden wird. Eine packende Nachkriegsgeschichte, die authentisch und unvermittelt erzählt wird, ergänzt die deutsche Geschichte mit einer neuen und wichtigen Perspektive – der einer Schwarzen Frau. Die kleine Erika gilt als so genantes “Besatzungskind”. Ihre Mutter kommt aus einer bayerischen Kleinstadt, ihr Vater, ein afroamerikanischer Soldat, wird noch vor ihrer Geburt wieder in die Staaten beordert. Mit sieben Jahren wird Erika vom Jugendamt in ein Kinderheim verfrachtet, wo sie unter der strengen Herrschaft von “Schwester Hildegard” traumatische Jahre verbringt. Die erwachsene Ika ist Ende Dreißig, als sie das erste Mal anderen Afrodeutschen begegnet. Jahre später macht sie sich auf die Suche nach ihrem leiblichen Vater und tritt ihre erste Reise in die Vereinigten Staaten an. I ka Hügel-Marshall ist Künstlerin und Autorin. Für ihre Biografie „Daheim unterwegs – ein deutsches Leben“ erhielt sie 1996 den Audre Lorde Literatur Preis. Eintritt: 3 € Sonntag,

13. April 16 Uhr im Kino Lichtwerk im Ravensberger Park Filmvorführung mit dem Brothers Keeper-Initiator Adé Bantu „Yes, I AM!“
(Dokumentarfilm von Sven Halfar in Zusammenarbeit mit Brothers Keeper e.V., 2006, 105 min.) YES I AM! erzählt die bewegenden Geschichten dreier Afrodeutscher, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, wirft dabei Fragen über das deutsche Selbstverständnis auf und dokumentiert zeitgleich die Geschichte der Brothers Keepers – ein Bandprojekt, zu dem sich als Reaktion auf den Mord an Alberto Adriano durch drei Rechtsextreme zahlreiche afrodeutsche Künstler zusammenfanden, um das Schweigen zu brechen. “Am I My Brothers Keeper?” – YES I AM! ist die filmische Antwort auf diese Frage. Ein Film, der nicht nur sehr private Einblicke in das Leben von Rapper D-Flame, Sängerin Mamadee und Musiker Adé Bantu gewährt, sondern auch auf eindrucksvolle Art und Weise deutlich macht, wie viel Kraft sie sich aus der eigenen Geschichte ziehen. Adé Bantu ist u.a. Initiator von „Brothers Keepers“. Der politisch aktive Musiker nutzt Rap als Sprachrohr einer Generation und zeigte dies in mehreren HipHop-Musicals. 1998 erhielt er für sein zweites HipHop-Musical „Coloured Children?!“ den Jugendkulturpreis des Landes NRW. Neben den Musikprojekten war Adé Bantu auch in anderen Medien präsent, von 1997 bis 2000 war er Moderator der Sendung „Good Morning Africa“ English Service der Deutschen Welle. Eintritt: 5 €

Montag, 14. April um 19 Uhr in der Universität Vortrag und Diskussion mit Grada Kilomba (in Englisch) „Where do you come from? – placing the Black subject outside the nation” The constant questioning about “where one comes from” is not only an exercise of curiosity, but also an exercise to confirm white colonial fantasies around ‘race’ and territoriality. One is asked, in the first place, because one is categorized as a ‘race’ which does not belong. In this lecture we will explore both the fantasies and the strategies involved in this question. Grada Kilomba Ferreira, Psychologin. Studium der Klinischen Psychologie und Psychoanalyse in Lissabon. In Berlin forscht und schreibt sie im Rahmen der “Cultural Studies”. Darüber hinaus ist sie als Gastdozentin an der Humboldt-Universität Berlin (Abteilung “Gender Studies”) sowie an der Freien Universität Berlin (Abteilung Psychologie) tätig. Genauere Raumangaben werden auf www.ibz-bielefeld.de bekannt gegeben und werden am Tag des Vortrages in der Universität ausgehängt.

Donnerstag, 17. April um 19 Uhr in der Universität Buchvorstellung und Lesung mit Noah Sow „Deutschland Schwarz Weiß“
Noah Sows Buch „Deutschland Schwarz Weiß“ informiert über den alltäglichen Rassismus: Woher er kommt, wie er weitergegeben wird, wozu er dient, und wie er sich oft versteckt äußert. Mit ihrem Buch will die Autorin aufklären, eingefahrene Denkmuster aufbrechen und dazu anregen, die eigenen Vorstellungen zu reflektieren und zu hinterfragen. Noah Sow ist Autorin, Musikerin, Produzentin & Medienkritikerin. Durch ihre TV-Auftritte und Liveshows, u. a. bei WDR, HR und Radio Fritz, ist sie vor allem bei jungen Erwachsenen bekannt. 2001 gründete sie mit Kollegen und Kolleginnen die erste Schwarze europäische Media-Watch- Organisation „der braune mob“. Genauere Raumangaben werden auf www.ibz-bielefeld.de bekannt gegeben und werden am Tag des Vortrages in der Universität ausgehängt.

Sonntag, 20. April um 19h im IBZ Abschlussveranstaltung „Situation und Perspektiven der afrikanischen Diaspora in Bielefeld“
Verschiedene afrikanische Gruppen aus Bielefeld – der Verein afrikanischer Studierender, die Eritreische Gemeinde, die Togo Gruppe und die Nigerianische Studenten Union – werden Inputs zu ihrer Situation und ihren Perspektiven in Bielefeld/Deutschland geben. Besondere Berücksichtigung werden dabei die unterschiedlichen Perspektiven der verschiedenen Generationen finden. Freitag, 25. April ab 21 Uhr im IBZ Soul – Party, ein musikalischer Ausklang in chilliger Atmosphäre Soulmusik ist eine Hauptströmung der afroamerikanischen Unterhaltungsmusik und ist eng verknüpft mit dem Kampf der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung gegen Rassentrennung und für Gleichberechtigung. Die Soul-Welle der Sechziger erreichte Deutschland auf zwei Arten: zum einen durch hier stationierte Angehörige der Streitkräfte der Vereinigten Staaten, deren musikalische Vorlieben sich in der alten Bundesrepublik sehr frühzeitig auf das Musikangebot garnisonsnaher Großstadtclubs und Diskotheken auswirkte. Die eigentliche Soul-Welle erreichte Deutschland jedoch erst im Windschatten angelsächsischer, vor allem britischer Popmusik in den Sechzigern. Ähnlich wie bei der Rockmusik dauerte es jedoch vergleichsweise lange, bis sich eine eigenständige Soul-Szene entwickelte. Bekannte Soul- Musiker in Deutschland sind unter anderem Xavier Naidoo, Joy Denalane und Glaushaus.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
20. März bis 31. März 2008 im Internationalen Begegnungszentrum (IBZ) von 12-16 Uhr in der Teutoburger Str. 106/33607 Bielefeld
01. April – 20. April 2008 im Umweltzentrum (UWZ) von 16-20 Uhr August Bebel Str. 16-18 /33602 Bielefeld

Veranstalter/Kontakt/Presse:
Dina Musharbash/Sebastian Fleary

Interkulturelles Bildungswerk
Friedenshaus (IBF)
Teutoburger Str. 106
33607 Bielefeld
0521-5219038
dina-musharbash at ibz-bielefeld.de

Adressen
Internationales Begegnungszentrum (IBZ)
Teutoburger Straße 106, 33607 Bielefeld
Telefon 0521.521 90 38
Öffnungzeiten: täglich von 12 bis 16 Uhr, Eintritt frei
Umweltzentrum (UWZ)
August Bebel Straße 16-18, 33602 Bielefeld
Öffnungzeiten: täglich von 16 bis 20 Uhr, Eintritt frei

Buchladen Eulenspiegel
Hagenbruchstraße 7, 33602 Bielefeld

Universität Bielefeld
Universitätsstraße 25, 33615 Bielefeld

Lichtwerk Filmtheater
Ravensberger Park 7, 33607 Bielefeld

Stadtbibliothek Bielefeld
Wilhelmstraße 3, 33602 Bielefeld

Eingetragen unter:1.Events, 2.Community, 5. Literatur, 6. Blick Zurück , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

One Response

  1. sfleary sagt:

    gut, dass ihr euren bescheuerten diss – übrigens extrem disrespectful – runtergenommen habt.

    ……………s

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16.5.2009 Gibt Mobbing keine Chance

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